Berlin (dpa) - Sechs Wochen vor Beginn des neuen Ausbildungsjahres sind viele Lehrstellen immer noch frei. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag rechnet mit mehr als 50 000 Stellen, die unbesetzt bleiben, weil geeignete Bewerber fehlen. Das sagte DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann, der […] mehr

Kommentare

7k38068317. Juli 2010
Ein absoluter Irrglaube, dass es die Haupt- und/oder Realschüler sind, die keine Ausbildungsplätze haben/bekommen - es gibt ebenso viele Abiturienten, die ebenfalls keine Lehrstellen haben; und da kann es wohl nicht ausschließlich an der 'schlechten' Bildung unserer Kinder liegen.
6butcho17. Juli 2010
Ich finde es beachtlich wie auch hier bei den Kommentatoren wieder mal die Schuld nicht bei den Jugendlichen mit der geringen Ausbildung gesucht wird sondern bei den Arbeitgebern. Ach wie schön ist es immer eine Ausrede zu haben. Also ich habe neulich eine Auszubildende im Einzelhandel gesehen die für 10 mal 2 Eur einen Taschenrechner brauchte.
5Die_Mama17. Juli 2010
Die Jungen und Mädel brauchen vor Allem eine gute Allgemeinbildung und eine einigermaßen verständliche Aussprache. Davon sind aber sie meisten Hauptschüler weit entfernt. Das sind eben die Segnungen der dauernden Experimente an der schulischen Bildung. Statt die Schüler/innen zum Lernen zu bringen, werden lieber die Anforderungen gesenkt, oder sonstwie getrickst um halbwegs passable Notendurchschnitte zu haben. Gute Noten ohne die entsprechenden Leistungen führen aber zu nichts.
4Glocke0117. Juli 2010
Selbst wenn da steht das ein Realschulabschluss von nöten ist... was hindert Hauptschüler/innen daran den Betrieb davon zu überzeugen das mans doch kann? @1 Sprech doch bitte mal mit jemanden der im Supermarkt fürs Personal zuständig ist was sich da zum Teil vorstellt. Glaub mir... das ist eine neue Erfahrung für dich. Und nein Hauptschüler haben sehr wohl die möglichkeit einen Realschulabschluss zu machen auf ihrer Schule.
3donaldus17. Juli 2010
Blubber Blubber! Wenn man als Qualifikation für jeden verkackten Kaufmannsberuf schon Abitur als min voraussetzt, sollten sich die Unternehmen nicht wundern, das niemand kommt. Für € 1.200,--/Monat hätte ich damals als ausgebildeter Kaufmann auch nicht gearbeitet. Anständige Gehälter zahlen und das Problem wäre gelöst. Die Jungs und Mädels brauchen eine Perpektive und positives Denken und kein Gesülze...
2megaron17. Juli 2010
Neulich auch beim Pimkie gelesen beim Vorbeilaufen: Abitur als Voraussetzung. Geht's noch? Als hätte ich mit einem Abitur nichts besser zu tun, als eine Ausbildung beim Pimkie zu machen. Und die Haupt-und Realschüler schauen in die Röhre. Andererseits nachvollziehaber Schritt bei dem, was da teilweise von der Schule abtritt, da sind einige wohl wirklich nicht ausbildungdsfähig und die sollten dann noch weiter schulisch gebildet werden.
1Ronja17. Juli 2010
Sprecht doch mal Tacheles. Das Problem ist, dass heute für eine Ausbildung zur Verkäuferin mindestens Mittlere Reife vorausgesetzt wird, entsprechend unzählige Ausbildungsplätze, die früher die Abgänger aus der Hauptschule bekamen. Wohl dem, der als Hauptschüler Vitamin B hat oder noch zu den besseren gehört. So kann man natürlich leicht sagen, keine Ausbildungsreife, alles nur Augenwischerei!