Berlin (dts) - Der Kabarettist Dieter Nuhr befürchtet nach den Terroranschlägen auf die Pariser Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" eine stärkere Selbstzensur deutscher Humoristen. "Sie können über Jesus Witze machen oder über den Papst oder sogar Helene Fischer, aber wenn man nicht suizidgefährdet […] mehr

Kommentare

5Hebalo1011. Januar 2015
Das hatten wir bis 1989 noch in der Ex-DDR, da waren der Staat und seine Bonzen heilig. In den islamischen Ländern sind Witze über Allah wohl auch heute noch tabu. @3 , die Strichfahrer kommen meist genauso schnell ans Ziel, aber stets sicherer.
4k25199811. Januar 2015
Das sich Nuhr in eine Reihe mit Charlie stellt, ist wohl seiner im eigenen Egozentrik geschuldet. Zum Irrläufer wird er aber, weil er seine persönliche Aufgeklärtheit genauso fundamentalistisch predigt, wie der schlimmste Islamist. Das hat nichts mit dem von ihm vereinnahmten Aufklärer Voltaire zu tun. (Ich bin nicht Ihrer Meinung, werde aber alles dafür tun, dass Sie diese äußern dürfen.) NUHR macht sich lieber über ihm suspekten Meinungen Andersdenkender fundamentalistisch vernichtend lustig.
3k40830011. Januar 2015
es ist wie mit den Landeiern - ständig hat man einen Strichfahrer vor sich, wenn mans eilig hat @1 stimmt @2 naja und lassen Sie sich nur die Zunge nicht verbieten . Sie sinds nur
2ExBW11. Januar 2015
Naja, andererseits gibt es aber vielleicht auch noch ein paar andere Möglichkeiten der "rationalen Problemlösung", als nur immer wieder Witze über eine Religion zu machen, über die die meisten Menschen hier nichts wissen und auch nichts wissen wollen. Homophobie bekämpft man ja auch nicht, indem man Schwulenwitze macht. Sollte Herr Nuhr endlich auch mal drüber nachdenken.
1slowhand11. Januar 2015
>> Dieter Nuhr fürchtet stärkere Selbstzensur deutscher Humoristen << Damit hätten die Terroristen eines ihrer Ziele erreicht, Unsicherheit und Schrecken verbreiten.