Die Diskussion um die Wiedereinführung der Praxisgebühr nimmt erneut Fahrt auf. Im Jahr 2013 abgeschafft, erweist sich die Praxisgebühr nun als Instrument, das zur Bewältigung der stark gestiegenen Kosten im deutschen Gesundheitssystem zurückgebracht werden könnte. Angesichts des aktuellen Mangels […] mehr

Kommentare

13Pontius31. März 2025
Dänemark wendete vor Corona anteilig am BIP mehr Geld für Gesundheit auf als Deutschland und rangierte im World Index of Healthcare Innovation hinter Deutschland. Mittlerweile geben sie jedoch weniger aus.
12thrasea31. März 2025
@11 Danke. Dann war meine Quelle richtig, ein Sachstandsbericht des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestag. Eine Verschlankung der Abläufe und Digitalisierung würde ich unterstützen. Das Hausarztmodell kann auch funktionieren, wenn es zusätzlich Möglichkeiten wie eine Videoschalte unterstützt. Bei meiner Krankenkasse geht das heute schon. Also insofern will ich die Pläne der Koalitionsverhandelnden nicht von vornherein ablehnen.
11Polarlichter31. März 2025
@10 Der normale Weg erfolgt wie immer über den Hausarzt bzw. Zentren. Von dort aus wird überwiesen, wenn nötig. Sofern nicht zugeschaltet wird bei akuteren Anliegen. Diese Möglichkeit gibt es vielerorts bereits. Natürlich kann jemand der reich ist, sich auch andere Meinungen gegen Geld anderswo einholen, ist aber sehr unüblich. Wie gesagt die Qualität ist sehr hoch, daher macht es eigentlich wenig Sinn. Die Abläufe und Digitalisierung macht auch vieles anders hier.
10thrasea31. März 2025
@9 Komm, so schwer ist das nicht. <link> Also: Geht man nun in Dänemark zuerst zu einer Hausarztpraxis oder direkt zur Facharztpraxis? Ist es korrekt, dass zusätzliche Gebühren / höhere Kosten entstehen, wenn man direkt eine Facharztpraxis aufsucht?
9Polarlichter31. März 2025
@8 Was soll man denn zu "Hausarztmodell" sagen? Das ist ein Wort ohne Konkretisierung. Eine Hülle unter der sich alles als auch nichts verbirgen kann.
8thrasea31. März 2025
@7 Ich weiß nicht, warum du jetzt so herumeierst. Ich habe dich gefragt, ob Dänemark das Hausarztmodell hat, wie es jetzt in Deutschland vorgeschlagen wird. Die Frage kann man eigentlich mit ja oder nein beantworten. WENN Dänemark das Hausarztmodell hat, wie meine Quelle angibt, kann ich nicht verstehen, warum du die Einführung eines Hausarztmodells in Deutschland als Bürokratiemonster brandmarkst.
7Polarlichter31. März 2025
@6 Spannend, woher nimmst du deine Erkenntnisse zu Dänemark? Erfahrungen? In Dänemark ist alles durchdigitalisiert, ein Termin beim Hausarzt ist auch per Videoschalte von zuhause aus möglich. 1 Kasse statt gefühlt 100 Kassen verschlankt die Bürokratie immens, zumal es auch viel Geld einspart bzw. freigibt für wesentlich höhere Qualität durch besser fortgebildetes Personal und Techniken. Wenn ich die zwei Länder betrachte, ist doch ein deutlicher Unterschied zu erkennen.
6thrasea31. März 2025
Ich habe bisher nirgendwo gelesen, dass eine allgemeine Praxisgebühr kommen oder zurückkommen soll. Da hat sich die Eulerpool-KI wohl verschluckt und fantasiert. Was allerdings aktuell zur Diskussion steht, ist das Hausarztmodell. Nur wenn man eine Facharztpraxis ohne Überweisung der Hausarztpraxis besucht, soll eine Gebühr fällig werden. Dieses Modell gibt es AFAIK auch in Dänemark – richtig, @5 ? Insofern würde ich da bei uns auch nicht mehr Bürokratiemonster als in Dänemark sehen.
5Polarlichter31. März 2025
@2 Eine Krankenkasse für alle. Das gibt es in Dänemark und funktioniert sehr gut. Man muss auch keine Gebühr zahlen, um am Grundrecht des Zugangs zur medizinischen Grundversorgung teilhaben zu können.
4Polarlichter31. März 2025
Das ist auch wieder so ein Bürokratiemonster, ohne das entscheidende Probleme wirklich angegangen werden.
3alx200031. März 2025
Die Erhöhung oder Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenze würde erheblich mehr bringen und ist die wirklich sozial verträgliche und faire Maßnahme zur Rettung der Sozialkassen! Die Praxisgebühr würde wieder admin. Aufwand inkl. der damit einhergehenden Kostensteigerungen bedeuten, außerdem führt das mit nichten zu einem klügeren Umgang mit Artzterminen, sondern nur zur Verschleppung von Erkrankungen bei finanz. schlechter gestellten Personen. Ich rieche Lobbyismus statt Problemlösungswillen!
2Devil-Inside31. März 2025
Meine Frau und ich sind chronisch krank und müssen alle 3 Monate zum Arzt. Das macht mind. 160€ im Jahr im für nix? Ich bin für die konsequente Einsparung: Eine KK für ALLE, die in der BRD Geld bekommen. Also auch die Beametrn und Poltiker; keine private KK mehr.
1Devil-Inside31. März 2025
Das Experiment war damals schon gescheitert. Es wird heute nichts bringen, außer mehr Unmut, weil mal wieder ungerecht abgezockt wird. Bei denen, die es sich eigentlich nicht leisten können, dieses aber dringend brauchen. Oder glaubt ihr Pennlitiker, man geht aus Langeweile zum Arzt und setzt sich dort teilweise Stunden hin, um endlich nach 5 min wieder rausgeschmissen zu werden, nur weil man krank ist und der Arzt sich aber keine Zeit nimmt/nemen kann für eine ordentliche Untersuchung?