Berlin - In der aktuellen Debatte um eine Steuerreform spricht sich der DGB für eine Streichung der ermäßigten Mehrwertsteuer aus. "Die ermäßigte Mehrwertsteuer von sieben auf null Prozent zu senken, wäre ein starkes Signal, insbesondere für Geringverdiener", sagte die DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi […] mehr

Kommentare

6PontiusSonntag um 12:06
@5 7% Aufschlag um den Wegfall der Mehrwertsteuer aufzufangen wäre schon eine extrem hohe Inflation, welche sich bei anderen Preisen ebenfalls draufgeschlagen würde.
5commerzSonntag um 11:51
@4 und heute könnte es beim Discounter oder bei anderen Lebensmittelgeschäften schlichtweg als Ausgleich für höhere Energiekosten sein. Damit die Preissteigerung nicht noch höher wird, könnte man begründen. Dass die Kosten von der Tankstelle sich nicht auf Preise niederschlagen werden, sollte man nicht unberücksichtigt lassen.
4PontiusSamstag um 09:27
@3 Es ist davon auszugehen, dass durch den Wettbewerbsdruck die Senkung zum überwältigten Teil weitergegeben wird. Bei der Gastronomie war ja auch nicht der Sinn der Senkung, dass diese größtenteils weitergeben wird. Aber auch da kam sie teilweise bei den Gäst*innen an, denn die Steigerung der Preise seit Absenkung liegt unter dem Trend zuvor.
3commerzSamstag um 09:16
Die Senkung der Mehrwertsteuer auf einzelne Produkte bedeutet nicht, dass diese möglicherweise günstiger werden. Beispiel Gastronomie.
2PontiusSamstag um 09:09
"So würden "95 Prozent der Einkommen" entlastet." Wäre die Reform dann aufkommensneutral? Vermutlich nicht. Aber die Mehrwertsteuer für Lebensmittel zu senken kommt wirklich im Geldbeutel an, denn Essen ist muss jeder und es zählt größtenteils zum reduzierten Steuersatz. Die Einnahmeausfälle könnte man durch einen Prozentpunkt mehr bei der normalen Mehrwertsteuer in etwa kompensieren.
1PolarlichterSamstag um 07:55
Gerade für gesunde Lebensmittel und Standardlebensmittel macht es in meinen Augen viel Sinn.