Goslar (dpa) - Deutschland und die Türkei wollen ihre Zusammenarbeit trotz der anhaltenden Spannungen wieder verstärken. Man wolle den Wirtschaftsministern empfehlen, die bilaterale Wirtschaftskommission nach längerer Pause wieder einzuberufen, sagte Außenminister Sigmar Gabriel (SPD). Er traf […] mehr

Kommentare

26locke08. Januar 2018
@20 Du könntest mit dem Knaller verwandt sein. Eine Meinung und die zählt. Wir können ja von Glück sagen das du uns nicht verhaften lassen kannst. Wenn Du schon dummes Zeug schreibst dann lies wenigstens was du angreifst aber das ist wahrscheinlich zu viel verlangt und wird deinen Verstand etwas überfordern.
25Photon08. Januar 2018
@23 : gewesen. Aber das bedeutet ja nicht, dass die Türkei ein vorzüglicher Partner wäre. Bei aller Korruption und Misswirtschaft geht es in Griechenland wohl noch immer demokratischer und rechtsstaatlicher zu als derzeit in der Türkei. Und auch wenn die Türkei relativ modern ist - die Tatsache, dass es ein muslimisch geprägtes Land ist, an dessen Grenzen sich massenhaft Fanatiker tummeln (und zum Teil auch von Erdogan unterstützt werden), macht die Türkei für die EU gefährlich und unberechenbar.
24Photon08. Januar 2018
@22 : Du meinst, weil wir der Türkei mehr Flüchtlinge abgenommen haben, als wir mussten (<link> Stimmt, hätten wir nicht tun sollen. Aber kein Grund, dann gleich mit der Aufkündigung des ganzen Deals zu drohen, meine ich. @23 : Also warum Griechenland in der EU ist, weiß ich auch nicht. Hätte niemals ein Teil werden dürfen und im direkten Vergleich wäre mir die Türkei auch lieber
23mceyran08. Januar 2018
@21 Das war Wahlkampftaktik der Niederlande, wo Geert Wilders als heimlicher Favorit galt und die Regierung einen Rechtsruck gemacht hat, um dem entgegenzuwirken. Tja, warum vor allem korrupte Länder in die EU gekommen sind, die eigentlich die Standards weniger erfüllen als die Türkei, wüsste ich jetzt auch nicht. Deshalb fühlt sich die Türkei auch zu Recht verarscht.
22mceyran08. Januar 2018
@19 Nö, liegt nicht allein an Erdogan. Den Flüchtlingsdeal nutzt er nicht als Druckmittel zur Erpressung, aber wenn sich die EU nicht an die Abmachung hält, muss die Türkei das auch nicht. Von daher kann man auch nicht von einseitiger Kündigung reden, oder wenn, dann durch die EU. @20 Also als das noch erlaubt wurde, war da nix von Gift. Man hat zwar wieder heruminterpretiert und falsch übersetzt, aber das hatte sich schnell. Es ist klar, dass man hingeht, wo die Wähler sind.
21Photon08. Januar 2018
@16 : mit türkischen Ministern nicht so zimperlich umgehen (nachdem Erdogan der Niederlande vorgeworfen hat, sich an Völkermord beteiligt zu haben etc.), ist vielleicht auch kein Wunder. Was nach 50 Jahren Bewerberschaft bleibt: Sich mal zu überlegen, warum selbst wirtschaftlich WEIT schwächere und hilfsbdürftige Länder Osteuropas Teil der EU geworden sind und die Türkei noch immer nicht. Tip: Liegt NICHT am Oberlippenbart und auch nicht daran, dass schon die halbe Türkei hier wohnt.
20Photon08. Januar 2018
@16 : Gastfreundschaft? Du meinst den Wunsch, hier in Deutschland Wahlkampf zu machen, weil die Türken in Deutschland inzwischen zahlenmäßig so viel sind, dass sie maßgeblichen Einfluss auf die Wahlen in der Türkei haben? Also wäre er ein lieber Onkel von nebenan, hätte man ihn im kleinen Rahmen bestimmt auch sowas machen lassen. Aber er versprüht ja Gift und dass man das nicht bei einem öffentlichen Auftritt in Deutschland haben will, verstehe ich schon. Und das Östterreich und die Niederlande
19Photon08. Januar 2018
@14 : Dass die Beziehungen schlecht sind, sehe ich auch. Allerdings sehe ich die Schuld da ganz klar und ALLEIN bei Erdogan. Der hat ja alle um sich herum angegriffen und ans Bein gepinkelt. Was erwartet er denn? @15 : Ja, noch hält sich Erdogan an den Flüchtlingsdeal. Benutzt das aber als Druckmittel zur Erpressung. Klingt aber nicht sehr "partnerschaftlich", wenn man erst Verträge macht und dann laufend mit einseitiger Kündigung droht, wenn die Welt nicht tut, wie er wohl will.
18mceyran08. Januar 2018
@17 Was? Die Türken sollen alle Christen werden? Oder Atheisten (die werden ja immer mehr in Deutschland)? Jetzt gehts aber ab :D.
17locke08. Januar 2018
@16 Für mich ist die Türkei kein wichtiger Partner, den so benimmt sich kein Partner. Last den Kollegen Erdogan sein Kram machen aber gebt ihm nicht auch noch Hilfe dabei. Für alle Türken die Erdogan und seine Taten so gut finden und die Deutschen so böse sollte es kein Problem sein wieder nach Hause zu gehen. Alle anderen Türken die seit 20, 30 und mehr Jahren in Deutschland leben sei gesagt akzeptiert die Deutsche lebensart, dazu gehört auch Religion und ihr seit willkommen.
16mceyran08. Januar 2018
@12 Türkischen Ministern wird die Einreise verweigert und die Gastfreundschaft gegenüber dem Präsidenten hält sich auch in Grenzen. Was bleibt denn der Türkei nach über 50 Jahren EU-Bewerberschaft anderes übrig, als ihren eigenen Weg zu gehen? Klar ist das für die EU ungewohnt, dass da keiner mehr ist, der zu allem Ja und Amen sagt und sich nach Belieben hinhalten lässt. Wenn die Türkei also wie behauptet ein so wichtiger Partner für die EU ist, dann muss man auch mal auf die Türkei zugehen.
15mceyran08. Januar 2018
@12 [...] noch seinen Vater (andere Stadt) besuchen, hat das Visum aber nur für die Schulung bekommen. Die Hilfe für die Flüchtlinge, die selbst voll ausgezahlt nur einen Bruchteil der Ausgaben der Türkei decken würde, fließt auch nur halbherzig, während die Türkei weiter wie abgemacht die Flüchtlinge zurückhält. Die Zollunion bringt der EU auch mehr als der Türkei. Rüstungsdeals werden mit Saudi-Arabien gemacht, aber nicht mit der Türkei.
14mceyran08. Januar 2018
@12 Ich weiß nicht, ob es ASEAN sein muss, aber es ist klar, dass es für die Türkei Alternativen zur EU geben muss. Ich sehe es überhaupt nicht so, dass man der Türkei zu Kreuze gekrochen kommt. Was tut denn die EU so für die Türkei? Also Geld reinschieben schon mal nicht, hatten wir ja gerade. Visumserleichterungen gibt es auch nicht. Man merkt mittlerweile im Alltag, dass die Beziehungen schlecht sind: Mein Cousin (IT-Leiter) kommt zu einer Schulung nach Deutschland und wollte eigentlich [...]
13Photon08. Januar 2018
@10 : Ländern Europas (allen voran Deutschland) nur kräftig genug in den Arsch treten, dann kommen sie schon zu Kreuze gekrochen. Und eben das hätte ich nicht erwartet. Erdogan will einen harten separatistischen Despoten-Kurs fahren? Ist ok, nicht mein Problem. Damit gewinnt er Wahlen in der Türkei, also wollen die meisten ihn wohl genau so. Aber das schließt meiner Ansicht nach jedwede Zusammenarbeit dann weitestgehend aus. Das passt weder zu deutscher, noch zu europäischer Politik.
12Photon08. Januar 2018
@10 : Was in diesem Beispiel ja sogar noch verharmlosend wäre. Denn eigentlich hätte er laut Deiner Übersetzung ja dann gesagt: "Deutsche sind schlimmer als Nazis". Der Mann hat sich und sein Land ganz bewusst und gezielt ins europäische Abseits manövriert, während er sich mit Putin neue starke Verbündete suchte. ASEAN ist besser als EU? Ist ok, ist eine klare Kante, kann er machen. Aber ich bin schockiert darüber, dass meine Politiker ihn jetzt wieder knuddeln wollen. Botschaft: Man muss den
11mceyran08. Januar 2018
@9 Wenn schon, dann auch bitte mit Zahlen: "Insgesamt stehen für die Türkei dafür im siebenjährigen EU-Finanzzeitraum von 2014 bis 2020 rund 4,45 Milliarden Euro bereit. Ausgezahlt wurden laut EU-Kommission bisher aber lediglich 286 Millionen Euro." <link> Mensch, armes Deutschland mit dem Bärenanteil an den 286 Millionen... Die Türkei zahlte 2016 6 Milliarden Dollar für humanitäre Hilfe. 30 Milliarden hat sie für syrische Flüchtlinge ausgegeben. <link>
10mceyran08. Januar 2018
@8 Ja, es gab auch Übersetzungsfehler, und oft wurden dann Dinge aus dem Kontext geschnitten und verallgemeinert, damit sie sensationeller klingen. Aus Sätzen, die korrekt übersetzt z.B. "solch ein Verhalten hat nicht einmal Nazi-Deutschland an den Tag gelegt" geheißen hätten, wurde dann "die Deutschen sind alle Nazis". Ich habe es damals sogar mit für Sprachfremde nachvollziehbaren Übersetzungen versucht - offenbar ohne Erfolg.
9locke08. Januar 2018
7 Wenn Du gern Beispiel haben möchtest dann überlege mal wer die "Hilfe zur Aufnahme in dei EU" zahlt. Das ist nicht Erdogan und wenn Du Dich in Europe ein bischen auskennen würdest dann wäre es Dir klar das Deutschland den Hauptteil zahlt. Und das macht Angie nicht aus ihrer Privatschatulle, was allerdings auch unsere Steuergelder sind.
8Photon08. Januar 2018
@7 : Übertreibung der Presse - ok, akzeptiere ich. Aber gab es auch Übersetzungsfehler in dem, was er sagte? Ich kann kein türkisch und muss folglich glauben, was die Presse schreibt. Allein das reicht mir schon, was da an Frechheiten, Respektlosigkeiten und Größenwahn gelaufen ist. Dazu die Verhaftungen und willkürlichen Anklagen in seinem Land. Ok, ist Türkei und könnte mir egal sein. Aber da waren ja auch ein paar Deutsche lange Zeit in Haft ohne Urteil - nur mit fadenscheiniger Anklage.
7mceyran08. Januar 2018
@1 Nee, er wird uns hoffentlich noch lange erhalten bleiben. @2 Sorry, so wichtig bist Du nicht, dass türkische Offizielle Dich als Nazi beschimpfen würden. Aber keine Sorge, auf Touristen wie Dich kann die Türkei auch verzichten :) @4 Na dann zeig mal her, wohin in die Türkei deutsche Steuergelder alles hinfließen. @5 Man kann sich ja am neuen Flughafen Istanbul abschauen, wie Flughäfen gebaut werden. @6 Es wurde ja immer alles übertrieben, weil gerade Wahlkampf war - auf beiden Seiten.
6Photon07. Januar 2018
Na dann hat doch Erdogan alles richtig gemacht. Macht zementiert, allen um sich herum ans Bein gepinkelt und trotzdem kommen sie jetzt wieder zu Kreuze gekrochen. Super! Ich muss wohl noch viel über Diplomatie lernen. Ich würde den Fatzke nicht mal mehr mit dem Arsch anschauen. Aber in der Politik ist das alles "Schnee von gestern". Heute ist Erdogan endlich wieder ein lupenreiner Demokrat. Sehr schön.
5raptor23096106. Januar 2018
@4 : Da ich keinen Einfluss drauf habe, was unsere lieben Politiker mit den Steuergeldern machen konzentriere ich mich auf meinen Geldbeutel. Von mir aus sollen die Politiker noch ein paar BER-artige Flughäfen bauen, sich die Diäten erhöhen, Waffen an die Türkei und andere Diktaturen liefern, Trump hochleben lassen, England nach dem Brexit Extrawürste braten ... Alle anderen Länder haben auch Politiker - die mit beiden Händen Steuergelder verschleudern.
4locke06. Januar 2018
@2 Brauchst keine Sorge haben, daraus das Du sagst "Dein sauer verdientes Geld" schließe ich das Du auch Steuern zahlst. Die werden weiterhin Erdogan in der Hintern geblasen und solange wir nicht jemanden mit "Eiern in der Hose" an die Regierung bekommen wird das so weitergehen
3Leoric06. Januar 2018
Wenn man zu Saudi Arabien freundschaftliche Beziehungen pflegen kann, dann sollten jegliche Bedenken bezüglich Demokratie und Extremismus ohnehin kein Hindernis sein. Also, back to normal.
2raptor23096106. Januar 2018
Das türkische Volk war mir eigentlich immer sehr sympathisch. Sehr schön, wenn sich beide Staaten wieder annähern. Trotzdem muss ich sagen: Die Politiker können sich so viel sie wollen vertragen. Solange die jetzige Regierung an der Macht ist - solange Erdogan an der Macht ist werde ich trotzdem keinen Urlaub in der Türkei verbringen! Ich lasse mich nicht als Nazi beschimpfen (nicht mal 1 Jahr her) - und bringe mein sauer verdientes Geld dann dort hin!
1bigbengel06. Januar 2018
Was man hier nicht erfährt ist halt mal wieder das, was es Deutschland wieder kosten wird... Anders war sowas doch wohl kaum machbar *kotz* Nichts gegen ein gutes Verhältnis mit der Türkei, aber Erdogan muss einfach weg!