Berlin/Paris (dpa) - Die Klagen deutscher Arbeitnehmer über die hohe Abgabenlast sind nach neuen Zahlen der Wirtschaftsorganisation OECD nicht unbegründet. In kaum einem anderen Industriestaat werden sie mehr zur Kasse gebeten - auch wenn es eine positive Entwicklung gibt. Zwar sank die Belastung […] mehr

Kommentare

3keinzurueck11. Mai 2011
Mach mal Deine Hausaufgaben, der Großteil der sozialen Ausgaben wird über die Steuern finanziert und davor kann sich keiner drücken der diese nicht hinterzieht. Im übrigen werden alle Sozialversicherungsbeiträge erst besteuert und dann vom Lohn abgezogen. Die Auszahlung dieser bereits besteuerten Beiträge in Form einer Rente wird dann erneut versteuert. Die Einführung einer Sozialsteuer ändert nichts und belastet nur den privaten Verbrauch. Der Staat eignet sich nicht zur sozialen Umverteilung.
2k3725511. Mai 2011
@1 1. Z.B. Renten werden zu 30% aus Steuern finanziert, 17 Mrd jährlich. 2. Vor welcher Sozialabgabe können sich privat Krankenversicherte drücken? Das ist eine haltlose Behauptung. 3. Muß man sich die gesamte Steuerbelastung ansehen, nicht nur einen Teil. So ist die Höhe der Umsatzsteuer in Deutschland im Vergleich mit Europa unterdurchschnittlich hoch. In anderen Ländern werden gerne mal 25% kassiert. Im Übrigen ist das die gerechtere Steuer, aber was solls.
1k30495611. Mai 2011
Da ist das entscheidende Kernproblem übrigens mit benannt worden. Unser Sozialsystem wird über Sozialabgaben finanziert (übrigens, nicht Steuern machen den Bürgern zu schaffen, sondern die hohen Sozialabgaben, deswegen Steuern hoch lassen FDP!!!), nur können sich z.B. privat Krankenversicherte vor dieser Sozialabgabe drücken, deshalb in Zukunft eine SozialSTEUER anstatt einer Sozialabgabe, da kann sich auch ein Vermögender nicht mehr davor drücken! So bekommt man soziale Gerechtigkeit hin!