Prag (dpa) - Bundeskanzler Olaf Scholz ist mit seinem «Doppelwumms» zur Abfederung der hohen Energiepreise beim EU-Gipfel in Prag auf massive Kritik gestoßen. Polens Ministerpräsident Mateusz Morawiecki sprach am Freitag von «deutschem Egoismus» und appellierte an die Solidarität Deutschlands mit ...

Kommentare

(17) nadine2113 · 07. Oktober 2022
"Lars Klingbeil hat die deutschen Entlastungspläne gegen Kritik anderer EU-Länder verteidigt." wenn das so weitergeht, fürchte ich, dass diese Pläne nur Pläne bleiben und am Ende die Bürger doch nicht entlastet werden.
(16) Wasweissdennich · 07. Oktober 2022
Sind wir im Kindergarten oder Warum heißt der Spaß Doppelwums? Man kann den Dingen auch Namen geben die ein bisschen erwachsen klingen
(15) ausiman1 · 07. Oktober 2022
Solange die Doppelwumms auch für die Leute was bringt und nicht wieder ein Bürokraten Pferd wird woman 10 Seiten ausfüllen muss das man dann ein paar Euro Zuschuss bekommt.
(14) k140791 · 07. Oktober 2022
@13 Die Menschen in Russland sollen ja auch bestehen bleiben. Niemand will sie weg haben. Nur sie müssen es verstehen, dass es ihnen auf lange Sicht immer schlechter gehen wird, wenn ihre Regierung im Kreml immer mehr andere Länder angreift.
(13) Anathas · 07. Oktober 2022
@12 Das geht nun gar nicht: Die EU löst sich nicht auf, denn die Putins kommen und gehen, aber die Menschen im russischen Reiche bleiben bestehen, genau so wie Brüssel als Heimstadt der Europäischen Union, da gibt es langbestehende ausgesprochen viel Bürokratie und überbezahlte Mandatsträger. Nebenbei hat auch Belgien nicht nur Bier und Pralinen, sondern eine feine Monarchie:)
(12) k140791 · 07. Oktober 2022
@11 Wenn die EU sich auflöst, dann hat Putin gewonnen. Das Problem, was die EU wirklich hat: es ist eine Union, in der offenbar die Gemeinsamkeit und Einigkeit sich nur mit fließenden EU-Geldern herstellen lässt. Das muss wirklich aufhören, einige verstehen EU-Werte als geldwerte Vorteile. Die EU ist kein Honigtopf, wo es nur drum geht, sich das Beste rauszuholen und nur zu nehmen. Die Engländer haben die Rosinenpickerei ja schon auf die Spitze getrieben, aber so langsam bereuen sie es.
(11) e1faerber · 07. Oktober 2022
Die stören sich ja nicht an dem Wort sondern an dem was der Kanzler tun will. Und wo man hinschaut, Europa war nie einig, Europa ist viel zu groß und in dieser Zusammensetzung bringt ist Deutschland nicht mehr viel. Ich bin für Auflösung. Auf jeden Fall für Auflösung der Brüsseler Bürokratie. Entweder ganz oder gar nicht.
(10) GeorgeCostanza · 07. Oktober 2022
Europa ist solange nur ein Scheinkonstrukt, wie es kein einheitliches Steuersystem gibt.
(9) frank61860 · 07. Oktober 2022
Ich nominiere "Doppelw....." als Unwort des Jahres. Solche Wortschöpfungen sind eines Kanzlers unwürdig.
(8) Polarlichter · 07. Oktober 2022
@7 Das ist durchaus möglich.
(7) mario9326 · 07. Oktober 2022
Das Ende der EU naht.
(6) k140791 · 07. Oktober 2022
Was vielleicht andere EU-Länder nicht verstanden haben, dass die besondere Abhängigkeit Deutschlands von russischem Erdgas auch besondere Gegenmaßnahmen bedarf. Es bringt doch nix, wenn Dtl. als grösste Volkswirtschaft der EU komplett den Bach runtergeht, dann ist im EU-Fördertöpfli auch Ebbe. Dieser Punkt müsste deutlicher kommuniziert werden. Schwierig bei Scholz, dem Meister der vagen Andeutungen.
(5) k433234 · 07. Oktober 2022
"Der «deutsche Egoismus»", davon haben die deutschen Bürger aber noch nichts mitbekommen.
(4) suse99 · 07. Oktober 2022
Na dann fangen wir doch mal an, alle derzeitigen nationalen und EU-Subventionen zu überprüfen. Für die Autoindustrie, die Landwirtschaft, Lebensmittelindustrie, Kulturbetriebe, Bildung, usw. UUps, Alles wird viel teurer? Noch mehr Billigprodukte (zu fraglichen Bedingungen hergestellt) kommen auf den Markt weil Qualität nicht mehr bezahlbar ist? Wo ist denn die Solidarität bei Flüchtlingsfragen, Umweltschutz etc?
(3) Semiramiz · 07. Oktober 2022
" In schwierigen Zeiten müssten sich alle auf einen gemeinsamen Nenner einigen und nicht auf den Nenner, der nur für ein Land passend sei." komisch, dass die anderen Ländern das beim Thema Flüchtlinge ganz anders sehen, da sucht nämlich auch jeder nur nach dem Nenner, der ihm passt....
(2) KonsulW · 07. Oktober 2022
Von der Leyen hat den Doppelwumms bei ihrem Gehalt auch nicht nötig.
(1) Mike_1 · 07. Oktober 2022
Nicht nur die Zeit läuft davon, die Geldbeutel der Bürger*innen laufen auch schon davon..... also der Inhalt dessen was mal darin war....
 
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