Berlin (dpa) - Zwei Jahre nach ihrem erfolgreichen Volksentscheid hat die Berliner Initiative «Deutsche Wohnen & Co enteignen» einen zweiten Anlauf zur Vergesellschaftung großer Wohnungsunternehmen angekündigt. Diesmal will sie die Berliner gleich über ein Vergesellschaftungs-Gesetz abstimmen […] mehr

Kommentare

9World4Cats27. September 2023
@8 Ich denke, da hat jeder so seine Sichtweisen und Meiungen dazu. Ich bin eher gegen Ein mischungen vom Staat in die freie Wirtschaft. Wenn der Staat mehr Wohungen will, soll er den Sozialbau vorantreiben aber da hinkt man hinterher!? Schlimm genug, dass es zu Enteignugen in der heutiogen Zeit kommen kann... Aber wie gesagt, da hat jeder seine Sichtweise
8Pontius27. September 2023
@5 Nur weil es einen selber nicht betroffen hat, sollte man die Geschichten anderer Ernst nehmen - vor allem wenn sie sich mehren und nachdem Auszug der Bewohner mit größeren Sanierungen samt kräftiger Mietsteigerung einhergehen. Gegen das Splitten gibt es hoffentlich Konstrukte, den Bestand für ein Appel und Ei abgeben will niemand, wenn man selbst bei einer Enteignung eine deutlich höhere Entschädigung bekäme.
7thrasea26. September 2023
@6 Deine Kommentare sind schon spannend. Einerseits kommentierst du im Tenor, der Markt wird's schon richten. Andererseits siehst du dann doch wieder die Kommunen in der Pflicht, also eben doch nicht den Markt?!
6Shoppingqueen26. September 2023
Wenn das Angebot groß genug ist kann sich kein Vermieter vergammelte Wohnungen zu überhöhten Preisen leisten. Und da stehen die Kommunen in der Pflicht für ausreichend günstige Wohnungen zu sorgen, dann entspannt sich der Markt.
5World4Cats26. September 2023
Ich habe 37 Jahre in Berlin gewohnt. Nicht eine Wohnung, die ich bewohnte, ließ man verkommen oder hielt die Mitpreise am oberen Limit. Und ich wohnte in Kreuzberg, Neukölln, Prenzlauer Berg. Man wird die Wohnungsgesellschafften so sicherlich keinen Druck ausüben können. Hat ein 5000 Wohnungen, wird eben gesplittet auf 2 x 2500, somit fallen sie aus dem Gesetz raus, alles beim alten, oder?
4Devil-Inside26. September 2023
Es geht ja auch weniger um die Anzahl der Wohnungen, als um die Mietpreise, die unverhältnismäßig hoch sind, die in keinster Weise den Wert der Immobilie widerspiegeln und einfach vollkommen überzogen sind. In diesem Speziellen Fall gehts sicherlich auch darum die Wohnungsgesellschaften dazu zu zwingen Ihre Immobilien instand zu halten. Denn wie oft lassen die die Häuser verkommen, um sie dann abzureißen und irgendwas luxeriöses hinzupfanzen. Nur Krähen hacken der anderen kein Auge aus...
3World4Cats26. September 2023
@1 muss ich voll zustimmen. Es kann auch nicht jeder Potsdamer Platz wohnen,dann muss man eben ausweichen.
2World4Cats26. September 2023
Wenn das erst bei Wihnungsunternehmen ab 3000 Wohnungen gilt, dann werden jetzt schon die Startegien und Pläne entworfen werden, wie man entsprechend splitten wird, damit die Grenze nicht überschritten werde.
1Shoppingqueen26. September 2023
Wenn sich 100 Leute für eine Wohnung interessieren nutzt es den 99 die diese nicht bekommen überhaupt nicht wer der Vermieter ist. Es bedarf mehr Wohnraum - und dieser muss nicht nur im Zentrum großer Städte entstehen.