Frankfurt/Main (dts) - Die Deutsche Bank geht nicht davon aus, dass die Kursverluste an den Börsen rund um den Globus nachhaltig sind. "Ich gehe davon aus, dass wir eine Korrektur im Bullenmarkt beobachten und keinen Einstieg in einen Bärenmarkt", sagte der Chef-Anlagestratege der Deutschen Bank, […] mehr

Kommentare

14AS107. Februar 2018
@13 Richtig. Übrigens wird keiner gezwungen, Geld in Produkte zu investieren, die er nicht versteht. Wer irgendwelchen Beratern vertraut, ist selbst schuld. Selbst ist der Mann oder die Frau, wenn der Berater Anmerkungen oder Erklärungen macht, ist das in Ordnung, aber die Investitionsentscheidung sollte man schon selbst treffen.
13smufti07. Februar 2018
@12 : und in was investieren sie das Geld ihrer "Kunden"? Aktien (da weiss man noch ungefähr, was man kauft, aber Kurse haben mit wirtschaftlicher Realität wenig zu tun, sie sind eine Wette auf die Zukunft), Derivate und sonstige Zockerpapiere (bei den Immobilienderivaten von 2007 hat teilweise weder der Käufer noch der Verkäufer durchgeblickt, was da eigentlich gehandelt wird).
12AS107. Februar 2018
@11 Investmentbanken investieren das Geld ihrer Kunden, deswegen heissen sie Investmentbanken. Die Kreditvergabe ist in der Tat ein Problem, das könnte besser laufen, aber auch das ist eine Folge der Finanzkrise. Die Banken müssen mehr Eigenkapital prozentual zur Geschäftssumme nachweisen, deswegen sind sie deutlich übervorsichtig bei der Kreditvergabe. Basel III ist ohnehin noch Zukunftsmusik, Deutschland setzt die Regelungen von Basel 2 auch nur schleppend um. Leider.
11smufti07. Februar 2018
@8 : Investmentbanken zocken mit Aktien, deshalb heissen sie Investmentbanken! Wer gibt denn heute noch kredite an Nichtbanken (normale Mittelständler usw.)? Sicher keine Investmentbanken! Und Basel 3 ist ja mal sowas von verwässert...schau dir den Entwurf an und was dann beschlossen wurde (Riskovorsorge z. B.)! Da haben die Bankenlobbyisten ganze Arbeit geleistet!
10AS107. Februar 2018
@7 Sie fällt aber bei weitem nicht so hoch aus, wie uns manche Leute glauben machen wollen.
9AS107. Februar 2018
@7 Wieviel Geld das "den deutschen Steuerzahler" wirklich kostet, steht noch nicht fest. Was viele Leute vergessen, ist der Rückfluss der Mittel - zum Beispiel aus dem Griechenland-Hilfspaket - , die ja umgehend wieder nach Deutschland zurückfliessen, zwar nicht in den Staatshaushalt, aber an steuerzahlende Unternehmen. Auch ist in einigen Fällen nicht "der deutsche Steuerzahler" betroffen, sondern nur einige - zum Beispiel bei der HSH Nordbank. Insofern wird das schwierig mit der Endabrechnung.
8AS107. Februar 2018
@6 Nicht die Banken zocken mit Aktien und Derivaten, sondern die Kunden. Banken kommen dann in die Krise, wenn von ihnen verliehenes Geld nicht zurückkommt - und das ist seit Basel II und erst recht mit Basel III eher weniger wahrscheinlich geworden. Bei Aktien würde ich zudem nicht von Zocken reden, es sei denn, ich mache das berufsmässig und beziehe mein Einkommen aus Kursdifferenzen. Halte ich Aktien länger und lege konservativ an, ist das ziemlich seriös.
7MartyMcFly9907. Februar 2018
Wieviel Geld hat das denn den "deutschen Steuerzahler" gekostet und was hat er dafür bekommen?
6smufti06. Februar 2018
@5 : Ok und mit was zocken Banken heute? Aktien und Derivate......was denkst du passiert, wenn auch bei uns die Zinsen wieder steigen? Aktien sinken im Wert und die Banken, die gerade Aktien haben stehen vor der Pleite und müssen gerettet werden!
5AS106. Februar 2018
@4 Der Aktiencrash war eine Folge der Finanzkrise, nicht ihr Beginn. Die Banken wurden gerettet, da sich offene Forderungen aus Immobilienfinanzierungen auf unglaubliche Summen addiert hatten. Das hat also mit Aktienkursen nicht das Geringste zu tun.
4smufti06. Februar 2018
@3 2007 nach dem Immobiliencrash oder Finanzkrise oder wie auch immer man das nennen mag gingen die Kurse runter und es gab Bankenrettungen und Rettungsschirme (ja ich weiss, damit wurden böse Länder gerettet, aber wenn du dich so gut auskennst weisst du sicher auch, an wen das Geld gegangen ist.....NICHT an die griechischen Bürger).
3AS106. Februar 2018
@2 Wieso müssen bei einem Crash Banken gerettet werden?
2smufti06. Februar 2018
Und falls es doch zum Crash kommt, steht ja die Regierung (sprich der Steuerzahler) wieder in den Startlöchern und rettet die Banken (die deutsche Bank muss ja nach eigener Aussage Milliardenboni zahlen um konkurenzfähig zu bleiben).
1AS106. Februar 2018
Die Einschätzung ist richtig. Die Korrektur an den US-Börsen ist überfällig, denn die Fed hat die Zinsen ja bereits moderat angehoben, weswegen jetzt auch wieder Geld in US-Staatsanleihen fliesst. Die Fundamentaldaten sind aber nach wie vor gut - wenn Leute wegen algorithmischer Berechnungen verkaufen, sind sie selbst schuld.