Stockholm/Nairobi/Johannesburg (dpa) - Als eine US-Nachrichtenagentur kürzlich ein Foto von Greta Thunberg, Luisa Neubauer und weiteren Klimaaktivistinnen aus Davos veröffentlichte, war eine afrikanische Mitstreiterin aus dem Bild geschnitten worden. Thunberg und Co. betrachteten das als weiteren […] mehr

Kommentare

14naturschonen02. Februar 2020
@12 also wenn du die Schere zwischen arm und reich darstellen wolltest, dann ist der Vergleich zum Durchschnittseinkommen vielleicht nicht hilfreich, denn beim Durchschnittseinkommen werden die Millionäre ja mit berücksichtigt...trotzdem kann man eben ein Durchschnitteinkommen eines Landes nicht mit unserem vergleichen, sondern man muss die Kosten vor Ort dagegen setzen und die Steuersysteme und die Naturalien berücksichtigen und wir können viel voneinander lernen, in jedem Fall!
13Wawa66602. Februar 2020
Sorry, vertippt. Ich war gedanklich irgendwie gerade bei Kenia - die statistischen Daten sind allerdings für Nigeria, wie ich auch in meinem 1. Posting schrieb.
12Wawa66602. Februar 2020
@11 Es ging mir lediglich um die Schere zwischen Arm und Reich in Kenia. Die 15.400 kenianischen Millionäre dürften jedenfalls nicht über das durchschnittliche Monatseinkommen von 140 Euro zu ihrer Million gekommen sein (bei einem Jahreseinkommen von 1680 Euro müsste man für eine Million fast 600 Jahre arbeiten und dürfte auch nichts ausgeben, nur mal so).
11naturschonen02. Februar 2020
@9 ich meine natürlich nicht die Reisen in Deutschland, ich meine schon Reisen in weitere Ziele, damit du nicht die Klischees bedienst, die dir Menschen erzählen, die heute in deiner Nähe wohnen - zum einen verklärt man mit Heimweh die Herkuftsländer, zum anderen hat sich auch dort in den letzten Jahren viel bewegt @10 um diese 140 € bewerten zu können fehlen die durchschnittlichen Kosten eines Haushalts+die "Einnahmen" aus der Natur, wir können da viel lernen voneinander
10Wawa66602. Februar 2020
@9 Und auch innerhalb einzelner Staaten kann eine riesige Schere zwischen Arm und Reich bestehen. Man denke beispielsweise an Nigeria: Rund 15.400 Millionäre leben dort - dabei liegt das durchschnittliche Einkommen pro Monat bei umgerechnet nichtmal 140 Euro.
9k29329501. Februar 2020
@8 : Von dieser meiner Reisefreiheit hab ich reichlich Gebrauch gemacht, aber selten nach Afrika. Dafür kenne ich reichlich gebürtige Afrikaner. Und zwischen Tunesien, Kongo, Kenia, Nigeria und Sudafrika ist so viel Unterschied, dagegen ist die EU schon fast homogen. Klischees sind generell Mist. Ich mag manche Menschen, aber keine Länder und erst recht keine Kontinente.
8naturschonen01. Februar 2020
@5 Oh mein Gott, wie viel Gebrauch hast du denn von deiner Reisefreiheit gemacht? Afrika ist so ein riesiger Kontinent, die exportieren Rosen, Weine, exotische Mehle und soo viel mehr, es gibt unglaublich schöne Gegenden, lebensfrohe gastfreundliche Menschen und und
7Wawa66601. Februar 2020
Eine differenzierte Berichterstattung über Afrika würde ja schonmal helfen. Wenn man hier etwas von Afrika hört, ist es immer Hunger und Analphabetismus, dabei gibt es auch dort gebildete und reiche Leute - und große soziale Ungleichheiten. Hab das deutlich gemerkt, viele waren verwirrt, nun von afrik. Klimaaktivisten zu lesen, so nach dem Motto "Wie? Dachte, die können nichtmal lesen?" Ein möglichst zutreffendes Bild über Kontinente, Regionen und Länder zu haben, kann nie schaden.
6Pontius31. Januar 2020
@5 Ich weiss. Wenn wir in dieser extremen Situation wären, dann würden wir schon einen Weg finden. Aber das interessiert und ja eher weniger.
5k29329531. Januar 2020
@4 : Ja, klar! Die Böden in Afrika trocknen über Jahre hinweg aus, verhärten dadurch ...und wenn es dann doch mal regnet, kann der harte Boden das Wasser nicht aufnehmen, dann gibt es Überschwemmungen. Die Menschen fliehen, aber angebaut und geerntet wird da nix. Als erstes muss da mit Solar- und Windkraft entsalztes Meerwasser hingleitet werden, dann brauchen die Saatgut - und NICHT Monsantos genmanipulierten Mist.
4Pontius31. Januar 2020
"keinen Kontinent so stark treffen wie Afrika." Und wir beschweren uns schon über einen trockenen Sommer.
3k29329531. Januar 2020
@1 : Man muss das Eine tun ohne das Andere zu lassen. Wie aus dem Artikel hervorgeht, ist der Klimawandel nämlich die Ursache für Hunger, Not und Elend in weiten Teilen Afrikas.
2gabrielefink31. Januar 2020
@1 Zitat: "Wer ständig am Hungertuch nagt und ungebildet ist, hat keinen Blick für CO2-Probleme." - Wenn ich den Artikel richtig verstanden habe, sind die Afrikaner nicht Verursacher des Klimawandels, sondern die Leidtragenden, die die Folgen am meisten zu spüren bekommen.
1Spock-Online31. Januar 2020
Zuerst sollte man dafür sorgen, dass die Luete in Afrika genug Essen, Trinken und Bildung haben. Erst dann kann man sich um die Umwelt kümmern. Wer ständig am Hungertuch nagt und ungebildet ist, hat keinen Blick für CO2-Probleme.