Berlin - Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) drängt die Ampel-Koalition dazu, noch in diesem Monat erste Vorschläge für eine neue Wachstumsagenda vorzulegen. "Die Standortdebatte ist überfällig. Der Standort ist nicht mehr wettbewerbsfähig", sagte Lindner dem "Handelsblatt" […] mehr

Kommentare

6thrasea06. Februar 2024
@5 Dazu ein interessanter Kommentar beim RND: <link> Nicht den hinteren Teil verpassen, in dem es um die Opposition geht.
5Tautou06. Februar 2024
@4 Wie man das als Opposition eben so macht.
4thrasea06. Februar 2024
@3 Stimmt. Hier in der Meldung fehlt es, andere Medien haben berichtet - z. B. "Allerdings, so betonte Lindner, müsse innerhalb der Bundesregierung über Wege der Gegenfinanzierung gesprochen werden." Er hat also keinen Vorschlag.
3Pontius06. Februar 2024
@1 Lindner sagte jedoch, dass die Gegenfinanzierung geklärt werden muss, wenn ich es richtig im Kopf habe. Das kann quasi nur den sozialen Bereich betreffen.
2Tautou05. Februar 2024
@1 Zumal der so oft bemühte Vergleich mit den USA in jedweder Hinsicht absurd ist - egal, ob von Lindner oder Merz. Die USA haben ganz andere Steuern, ergo ganz andere Einnahmen, und ganz andere Prioritäten hinsichtlich ihrer Ausgaben. Allein von den jährlichen (!) US-Ausgaben für Verteidigung könnten wir unseren größten Posten - für Arbeit & Soziales - etwa 4,5 Jahre finanzieren.
1thrasea05. Februar 2024
Wie will Lindner denn die Steuersenkungen gegenfinanzieren? Dazu sagt er kein Wort? Die Wirtschaftsweisen widersprechen Lindners Aussage, wir würden mit neuen Schulden den Staatshaushalt "strangulieren". Im Gegenteil, sie rufen einer Reform der Schuldenbremse und mäßig höherer Staatsverschuldung auf. <link> Man muss ja auch nicht gleich das Schreckensbild des US-Haushalts malen – so hohe Schulden möchte in Deutschland keine Partei machen.