Berlin (dpa) - Die Bundesdrogenbeauftragte Daniela Ludwig hat einen Vorstoß der SPD-Bundestagsfraktion für einen offeneren Umgang mit Cannabis zurückgewiesen. Der Beschluss der Sozialdemokraten biete keine Lösungen, «damit weniger Menschen kiffen. Das sollte aber unser Ziel sein», sagte die CSU- ...

Kommentare

(12) Sternensammler · 15. Februar 2020
@8 Diese Staaten sind nicht notwendigerweise mit DE gleichzusetzen. Allein weil wir definitiv eine ordentliche Steuerkeule auspacken und den Produzenten teure Lizenzen, Kontrollen und Prozesse auferlegen würden, wäre der illegale Stoff definitiv teurer. Nicht alle Kiffer sind süchtig, aber "alle" Süchtigen kiffen (oder haben es). Besuch mal deine nächstgelegene Psychatrie die eine Suchtstation hat. Nur mal 2-3 Wochen. Und du versteht was Sonderunterstützung heißt.
(11) O.Ton · 13. Februar 2020
Leider nur auf Englisch: "How Cannabis Causes Paranoia: Using the Intravenous Administration of ∆9-Tetrahydrocannabinol (THC) to Identify Key Cognitive Mechanisms Leading to Paranoia" <link>
(10) k293295 · 13. Februar 2020
@9 : Es gibt auch Quellen, die sagen, dass die Erde eine flache Scheibe ist. Reines THC gibt es nicht mal in der Apotheke. "Bewiesen soll sein" ist ein kompletter Blödsinn in sich. Entweder IST bewiesen oder eben nicht. Und bei THC ist nicht. E gibt keinen einzigen bewiesenen Todesfall durch Cannabis, und es gibt auch keine durch Cannabis ausgelöste Psychose. im Gegenteil UNTERDRÜCKT Cannabis Psychosen.
(9) O.Ton · 12. Februar 2020
@8 Bin nicht überzeugt. Es gibt Quellen, welche sagen, daß THC (Tetrahydrocannabinol) von Cannabis enthält Stoffe, welche Psychose hervorrufen können. Wenn so, dann ist das Verharmlosen ziemlich üble Sache. Bewiesen soll sein, daß reine THC verursacht zeitweilige psychotische Symptome.
(8) k293295 · 12. Februar 2020
@6 : Das schwarz gehandelte Zeug ist nicht günstiger. Guck dich in Canada, den US-Staaten, die legalisiert und lizensiert haben, Uruguay oder Portugal um. Nirgendwo ist der legale Stoff teurer als der frühere illegale. Welche "Sonderunterstützungen" gibt es denn für Kiffer? Kiffer brauchen keine Therapie und zerstören sich auch nicht. Fall bloß nicht auf das "Psychose durch Cannabis"-Märchen rein, denn das ist ein MÄRCHEN.
(7) AS1 · 12. Februar 2020
@6 Warum der legale Stoff (der ja zu ganz normalem Marktpreis angeboten werden kann, also Produktion + Vertrieb + Gewinnspanne) teurer sein soll als jetzt der illegale (Produktion + Risikozuschlag + Vertrieb + Risikozuschlag + Gewinnspanne), das muß marktwirtschaftlichen Vollidioten wie mir erstmal erklärt werden.
(6) Sternensammler · 12. Februar 2020
@5 Weil das übliche Kifferklientel natürlich bereit und in der Lage ist sich den qualitativ hochwertigen, legalen (und damit teureren) Stoff zu kaufen und sofort - *schnipp* - aufhören wird das günstigere, schwarz gehandelte zu bevorzugen, dass auf ähnlichen Wegen wie bisher produziert und vertrieben wird. Wegen mir darf gerne legalisiert werden. Nur stoppt dann bitte auch den Apparat der Folgekosten, Therapien, Sonderunterstützungen für Drogenabhängige. Wer sich zerstören will darf das. Allein.
(5) k293295 · 12. Februar 2020
Nein, der Besitz muss nicht zur Ordnungswidrrigkeit runtergestuft werden, er muss endlich LEGAL werden. Wir müssen den DRECK von de Straße holen, das geht nur mit legal angebautem, verkauften Cannabis, das qualitätskontrolliert ist. So wie's Canada macht: Du brauchst ne Anbau-/Verkaufslizenz, dazu musst du Sachkunde nachweisen, und dann müssen deine Kunden volljährig sein.
(4) tastenkoenig · 12. Februar 2020
@3 : Erfreulich, dass wir gelegentlich mal ein Thema finden, bei dem wir völlig übereinstimmen.
(3) AS1 · 12. Februar 2020
@2 Ich verstehe überhaupt nicht, was da diskutiert wird. Wissenschaftlich hinterlegt ist, daß Kriminalisierung den Konsum nicht beeinflußt. Und das ist doch schon Argument genug, diese ganzen Straftatbestände abzuschaffen. Die Polizei kann die freiwerdenden Ressourcen deutlich besser nutzen - für die Prävention und Verfolgung richtiger Straftaten.
(2) tastenkoenig · 12. Februar 2020
"Die Behauptung der SPD, nur eine Entkriminalisierung führe zu weniger Konsum, entbehre jeder Grundlage, kritisierte dagegen die Drogenbeauftragte." Ich würde gerne die Grundlage dieser Gegenbehauptung sehen. Vermutlich dieser ominöse gesunde Menschenverstand bajuwarischer Prägung, den schon ihr Parteikollege im Zusammenhang mit dem Tempolimit für sich reklamiert hat.
(1) k486130 · 12. Februar 2020
Drogen sollten nach wie vor verboten bleiben !!! Da gibt es eigentlich nichts daran zu rütteln. (von medizinischer Notwendigkeit spreche ich nicht)
 
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