Berlin (dts) - Die DDR wollte nicht nach dem berüchtigten Auschwitz-Arzt Josef Mengele fahnden, weil man sich davon in der Nachkriegsordnung keine politischen Vorteile versprach. Das berichtet der "Spiegel" in seiner neuen Ausgabe unter Berufung auf Stasi-Unterlagen, die Henry Leide von der Stasi- […] mehr

Kommentare

6tastenkoenig16. Januar 2021
@4 : Dass Westdeutschland lange Zeit wenig Enthusiasmus bei der Verfolgung von Nazis hatte ist ja nichts Neues. Dass die DDR die Verfolgung Mengeles ausdrücklich abgelehnt hat war mir dagegen neu.
5Pontius16. Januar 2021
"weil man sich davon in der Nachkriegsordnung keine politischen Vorteile versprach" Ist auch heutzutage noch so. Wenn man sich selbst davon nichts verspricht, dann hilft man auch anderen meist wenig.
4k6960916. Januar 2021
Und warum wurde die 4 Jahre in Bayern kein westdeutscher Haftbefehl erlassen und verfolgt? Fragen über Fragen. Aber ja der DDR die Schuld zu schieben.
3KonsulW16. Januar 2021
Das Mengele nie für seine widerlichen Straftaten angeklagt und bestraft wurde, ist schon sehr bedauerlich.
2HmHm16. Januar 2021
12 Jahre deutsche Geschichte, über die man nicht reden kann, ohne das polarisiert wird. Ich mag keine Nazis.
1knueppel16. Januar 2021
Ein schändliches Kapitel der Nachkriegsgeschichte.