Es steht in dem Kasten über diesen Kommentaren schon im ersten Satz: Tiktok [Bytedance] muss die Strafe wegen Verstosses gegen den EU-Datenschutz an die dafür zuständige, in Irland sitzende, Datenschutzkommission DPC zahlen.
@6
Du argumentierst im Kreis. Ich wiederhole: Bei dieser Strafe von 530 Millionen handelt es sich um eine Strafe der irischen Datenschutzbehörde, nicht der EU. Diese Strafe eignet sich also nicht als Beispiel, um deine These der "handzahmen" Strafen der EU zu belegen.
@5
Davon merkt man ja recht viel. FB, TikTok und Co., die jeweils Mrd.Gewinne nicht nur im einstelligen Bereich machen, erschaudern nicht ansatzweise, wenn jemand mit 530 Mio. "Bitte mach dies nie wieder" um die Ecke kommt im juristischen Sinne.
@4
Nein, da bin ich anderer Meinung. Strafen auf EU-Ebene können schon ganz schön weh tun. Außerdem ist die EU bei Datenschutz viel strenger als andere Länder, z. B. die USA.
@3
Ich meinte dies allgemein auf der ganzen EU-Ebene. Alle Länder an sich als auch die EU sind viel zahmer hier. Strafen in Amerika fallen wesentlich härter aus. Wenn dort eine Strafe winkt, lenken Unternehmen ein, weil es spürbar Folgen hat.
Das Problem liegt doch schon darin, dass die Strafen viel geringer sind als der Gewinn für diese gigantischen Medienunternehmen. Die lächeln dies doch weg, weil sie wissen, dass sie mit ihren Methoden x mal mehr Erfolg haben. Europa ist hier aber auch bei Strafen sehr handzahm.