München (dpa) - Die CSU fordert hier lebende Ausländer auf, sich grundsätzlich auf Deutsch zu unterhalten - in der Öffentlichkeit, aber auch zu Hause in der eigenen Familie. «Wer dauerhaft hier leben will, soll dazu angehalten werden, im öffentlichen Raum und in der Familie deutsch zu sprechen», ...

Kommentare

(17) k293295 · 06. Dezember 2014
@16 : Jup! Aber sag mal CSU-Wählern, sie sollen ihre fremdsprachigen Nachbarn besuchen auf nen Kaffee, oder diese Nachbarn zu sich nach Hause einladen. Und "fremdsprachig" heißt bei denen ja auch: hochdeutsch a.k.a. Saupreißn.
(16) ExBW · 06. Dezember 2014
@15 : Eigentlich taugt es noch nicht mal als Tipp wirklich was, weil man eine fremde Sprache am besten von bzw. mit einem Muttersprachler lernt und nicht dadurch, dass man mit jemandem, für den diese Sprache ebenfalls fremd ist, um die Wette stottert. Das führt sogar eher dazu, dass sich Fehler und eine schlechte Aussprache einschleichen und festsetzen.
(15) GlobalCash · 06. Dezember 2014
Ich bin auch davon überzeugt das ist lediglich ein (durchaus hilfreicher) Tipp, mehr nicht. Aber dann würde die Headline ( a la: "Auch bei Fremdsprachen gilt: Übung macht den Meister " ) nicht so spektakulär klingen. Als Vorschrift ist das wohl kaum umsetzbar und noch weniger kontrollierbar oder sanktionierbar ...
(14) Stiltskin · 06. Dezember 2014
Natürlich ist es hilfreich, die Sprache des Gastlandes zu beherrschen, dieses aber grundsätzlich zu fordern, ist absolut unsinnig. Es geht auch zwei/ mehrgleisig. Wir haben u.a. eine chilenische Schwiegertochter die mit ihren Kindern spanisch spricht, während der Vater für deutsch 'zuständig' ist. Unsere 6jährige Enkeltochter beherrscht längst beide Sprachen fließend. Wir lernen somit ständig voneinander, was nur von Vorteil sein kann. @9 Ich kann mich Dir uneingeschränkt anschließen.
(13) k33571 · 06. Dezember 2014
Ich bin auch durchaus für den Vorschlag. Allerdings als dringende Empfehlung, nicht als Muss. Darauf sollte aber eigentlich jeder selbst kommen, der im Ausland sich längere Zeit aufhalten und integrieren will.
(12) tastenkoenig · 05. Dezember 2014
Es ist tatsächlich ein guter Tipp für Leute, die in einem fremden Land sind und im Alltag Schwierigkeiten haben, schnell zwischen den Sprachen hin- und herzuwechseln. Als ich im Ausland studiert habe, habe ich es für ein paar Wochen auch so gemacht, weil es am Anfang in der Fremdsprache einfach trotz guter Kenntnisse sehr holprig zuging. Aber das ist es auch: ein Tipp. Für eine kurze Phase. Für manche. Definitiv nicht immer, nicht alle, und schon gar nicht der CSU zuliebe.
(11) mceyran · 05. Dezember 2014
Genau, und wenn sie keine Christen sind, haben sie gefälligst welche zu werden. Gleichzeitig mit der Verpflichtung zum Integrationskurs (den dann auch gleich in "Assimilierungskurs" umbenennen) dann schon mal der Termin für die Taufe und Konfirmation. Außerdem darf nur Erdinger getrunken werden und mindestens ein Mal die Woche wird Weißwurst gegessen - vom Schwein, versteht sich...
(10) watchi · 05. Dezember 2014
Und jede Familie bekommt dann einen persönlichen, bayrischen IM, der die Sprache zu Hause überwacht. Ein besseres Arbeitsplatzbeschaffungsprogra mm gibt es nicht. Tolle Ideen, die die CSU hat!!!
(9) ExBW · 05. Dezember 2014
Und den Sex bitte ab sofort auch weder französisch noch griechisch betreiben, sondern nur noch in züchtiger, christlicher Missionarsstellung. @6 : Ich habe Deutsche kennengelernt, die bereits seit den 1950er Jahren in den USA gelebt haben und sogar jeweils mit Amerikanern verheiratet waren. Eine hat sogar regelmäßig Vorträge in den USA gehalten. Trotzdem haben sie untereinander Deutsch gesprochen. Diese Aufforderung von der CSU ist einfach eine Frechheit.
(8) Brutus70 · 05. Dezember 2014
Natürlich ist es richtig das man die Sprache des Landes in dem man lebt erlernen und auch verwenden sollte, schon allein um den Alltag weniger mühevoll bewältigen zu können. Aber den Menschen vorschreiben zu wollen das diese sich "grundsätzlich auf Deutsch unterhalten" sollen geht gar nicht, wozu das führt zeigt z.B. wunderbar wenn "Kaiser Franz" (Beckenbauer) krampfhaft versucht Englisch zu reden. Da sollten die Bayern besser erst einmal ihren Weißwurst-Horizont erweitern....
(7) Chris1986 · 05. Dezember 2014
Dier regelmäßige Anwendung einer Sprache verbessert die Fähigkeiten bei der Nutzung dieser Sprache. Daher wäre es empfehlenswert, wenn zugezogene Menschen zumindest versuchen die neue Sprache ihrer Wahlheimat auch im Privatleben zu integrieren.
(6) Calinostro · 05. Dezember 2014
Ich kenne deutsche Auswanderer, die seit den 70er bzw. 80er Jahren in New York City leben. Sie sprechen untereinander nur englisch. Das kann sicher an der langen Zeit in der "neuen Heimat" liegen - aber vielleicht auch daran, dass sie dort wirklich "angekommen" sind...
(5) hoernchen · 05. Dezember 2014
Und als Nächstes kommt, dass wir alle bayerisch zu Hause sprechen müssen, zur Vorbereitung auf die deutsche Amtssprache Bayerisch. Wie verstrahlt ist dieser Vorschlag der CSU denn?
(4) galli · 05. Dezember 2014
@2 genau . Was soll das ,bayrische Werte
(3) Trooper · 05. Dezember 2014
@2 der war gut !)))
(2) k251998 · 05. Dezember 2014
Das sollte die CSU von den Bayern ebenfalls verlangen!!!
(1) FichtenMoped · 05. Dezember 2014
Und wann gibt es wieder einen Blockwart?
 
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