Berlin (dpa) - Trotz immer neuer Höchststände bei den Neuinfektionen in Deutschland sollen nach dem Willen der Bundesregierung an diesem Samstag die meisten Corona-Regeln auslaufen. Mit einem neuen Rechtsrahmen sollen ab Sonntag nur noch wenige allgemeine Vorgaben zu Masken und Tests in […] mehr

Kommentare

35Pontius19. März 2022
@32 "Und vielleicht solltest Du Dich auch wieder mal in einem Krankenhaus umsehen." Guter Witz, wenn selbst Besuche teilweise verboten sind - geschweige denn von geplanten Operationen.
34thrasea19. März 2022
Speziell für Österreich gibt es heute ein interessantes Update zu diesem Artikel. Die Inzidenz in Österreich liegt heute bei 3.600, einige Krankenhäuser laufen wegen Personalausfällen nur noch im Notbetrieb. Die Schlagzeile: Zwei Wochen nach Abschaffung / Österreich hatte die Maskenpflicht gerade aufgehoben – und führt sie nun doch wieder ein. Die Lockerungen seien zu früh gekommen, räumte Gesundheitsminister Rauch ein.
33Pontius19. März 2022
@31 Falsch. Es ging um den Trend der Inzidenzen. Allein die Formulierung "nichts mit der Realität" zeugt erneut das Nichtverstehen des Argumentes oder möchtest du behaupten, dass die gemeldeten Zahlen keinen Infektionen entsprechen? Dass sie die Wirklichkeit unterschätzen, wird sowohl vom RKI als auch von mir nicht widersprochen. "Ich habe die Realität geschildert" Und ich meine erlebte und angelesene - aber warum schreibe ich das schon wieder, wenn es einfach ignoriert wird.
32AS119. März 2022
@30 Und was meine Ausführungen mit Ich-Bezogenheit zu tun haben, kann ich auch nicht nachvollziehen. Ich übernehme Verantwortung für meine Gesundheit und für die anderer, mit denen ich zu tun habe. Und dazu brauche ich keine staatlichen Zwangsmassnahmen, die in dieser Hinsicht bei vielen das Gegenteil bewirken. Und vielleicht solltest Du Dich auch wieder mal in einem Krankenhaus umsehen.
31AS119. März 2022
@30 Ich habe die Realität geschildert, und zwar nicht aufgrund dessen, was ich lese, sondern was ich im Umfeld erlebe. Es geht nicht darum, ob man die Einschränkungen von Schnelltests kennt oder nicht, sondern darum, dass es viele einfach so machen, weil es anders gar nicht praktikabel ist. Und Deine Ausführungen zur Quote tun überhaupt nichts zur Sache - es geht um die Inzidenzen, die das RKI jeden Tag fröhlich bekannt gibt und die nichts mit der Realität zu tun haben.
30Pontius19. März 2022
wieder fühlt und der Schnelltest negativ ist" geht mir die Hutschnur hoch. Wer nach 2 Jahren Pandemie die Einschränkungen von Schnelltests noch nicht verstanden hat, wer die Infektiösitätsverläufe und Symptomatik so abtut - der muss sich nicht echauffieren, wenn seine Bemerkungen nicht unwidersprochen stehen bleiben.
29Pontius19. März 2022
getestet werden - sie müssen speziell mit höherem Aufwand zum Selbstschutz des Personals und der anderen Patienten behandelt werden. Das IST die Realität. Ich erkenne vielmehr in deinen Posts eine Fremdheit, besonders die Ich-Bezogenheit auf deine Gedanken: Homeoffice, kein verifizierter Schnelltest samt PCR-Überprüfung, 3-fach Geimpfter. Ich erlebe eine andere Lebensrealität, lese viel von anderen Menschen und ziehe daraus andere Schlüsse. Wenn ich dann noch "Man bleibt zu Hause, bis man sich
28Pontius19. März 2022
Testanzahl reduziert wird. Da der PCR eh nur nach positivem Schnelltest oder eindeutigen Symptomatik mit Kontakten zu Infizierten abgenommen wird, bleiben die Testparameter ähnlich. Somit lassen sich Trends ablesen. Dann bitte ich dich konkret nachzulesen, aber die Realität der Hospitalisierungsquote habe ich nicht angesprochen - sondern die Behandlung von Menschen im Krankenhaus. Denn da ist es egal, ob sie mit positivem Test eingeliefert werden - oder ob sie erst im Krankenhaus positiv
27Pontius19. März 2022
@22 Und wie genau beeinflussen die Bedingungen der Erhebungen, die Leistungsfähigkeit von Testeinrichtungen und Gesundheitsämtern, der Ausfall von technischem Equipment die Positivquote von PCR-Tests? Ersteres beschränkt die Anzahl der Tests, zweiteres ebenso, drittes schon wieder. Wenn wir uns jetzt nochmal die Definition von Quote in den Kopf rufen, dann werden wir sehen, dass sie ein relativer Anteil ist. Ergo beeinflusst die Anzahl an Testungen die Quote selbst nur geringfügig, wenn die
26AS118. März 2022
@20 dem Grund, weil sich die Bundeswehr jetzt aus der Amtshilfe für die Gesundheitsämter mehr und mehr zurückzieht und unsere Landkreise es ja in zwei Jahren Pandemie nicht geschafft haben, sich entsprechend umzuorganisieren, um das dann fehlende Personal zu kompensieren. Dieser "Trend" ist dann auch wieder nichts wert, aus naheliegenden Gründen.
25AS118. März 2022
@20 wieder fühlt und der Schnelltest negativ ist. Genesenenbescheinigung braucht man als 3fach Geimpfter ohnehin nicht - das wäre der einzige Grund, da das Gesundheitsamt zu bemühen. So machen es ganz Viele, weil die Kapazitäten einfach nicht ausreichend sind und auch die Organisation zu wünschen übrig lässt. Deswegen sind die Inzidenzzahlen reine Phantasie und auch als Trend nicht zu gebrauchen. Wir werden zum Beispiel in den nächsten Wochen ein Sinken der Inzidenzen sehen - allein schon aus
24AS118. März 2022
@20 -fähigkeit vor, die man nie hatte. Ich habe sehr wenige Kontakte, da ich sehr viele Seminare im Home-Office in virtuellen Lernwelten durchführe. Trotzdem spielt meine Corona-Warn-App stets und ständig verrückt. Noch lange nicht jeder Corona-Infizierte macht einen PCR-Test. Wenn der Schnelltest positiv ist, ruft man den Hausarzt an und lässt sich krankschreiben, verzichtet aber dankend auf den PCR-Test, für den man 10 km fahren und sich 2 Std anstellen muss. Man bleibt zu Hause, bis man sich
23AS118. März 2022
@20 Und wenn ich höre, dass es für die Hospitalisierungsrate keinen Unterschied macht, ob wegen Corona oder mit Corona, das geht wohl völlig an der Realität vorbei. Es macht einen Riesenunterschied für die epidemische Lage, ob jemand sich ein Bein gebrochen hat und nebenbei der Coronatest positiv ist, oder ob jemand wegen Corona-Lungenbefalls und damit schwerem Verlauf hospitalisiert wird. Unsere politische Führung macht es wie die letzten 2 Jahre im Pandemiemanagement - täuscht Steuerungs-
22AS118. März 2022
@20 Offensichtlich läßt auch Du Dich da blenden. Die Bedingungen der Erhebung ändern sich ständig, insbesondere durch Veränderungen der Leistungsfähigkeit von Testeinrichtungen und Gesundheitsämtern, Ausfall von technischem Equipment etc. Daher lassen sich da auch keine Trends ableiten. Jeder muss für seine eigene Gesundheit verantwortlich sein, sonst gibt es nämlich auch kein verantwortliches Verhalten - auch nicht gegenüber anderen, denn das richtet ja der Staat. So wird da ein Schuh draus.
21thrasea18. März 2022
Verhalten die Gesundheit von anderen Menschen beeinflusst – positiv oder negativ.
20thrasea18. März 2022
@17 Was ist denn heute los mit dir? Macht dich dieses Thema komplett blind? Nein, die in Deutschland verfügbaren Zahlen sind keineswegs perfekt, da gäbe es großen Verbesserungsbedarf. Und doch kann man auch aus den vorhandenen Zahlen Trends ableiten, solange die Bedingungen bei der Erhebung nicht geändert werden (wie z. B. vor Kurzem bei den Änderungen zur Verfügbarkeit von PCR-Tests). @19 Dass jeder selbst für seine Gesundheit verantwortlich ist, ist eine Illusion, wenn man mit dem eigenen
19AS118. März 2022
@18 Das ist eben genau kein Scheinargument. Positivrate der Testungen - was ein Unfug. "Der Patient wird danach nicht anders behandelt werden - Dein Ernst? Wir können an der Stelle einstellen. Und ich erwarte von der Politik, dass sie endlich dafür sorgt, dass die Verantwortung für die eigene Gesundheit endlich wieder dahin transferiert wird, wo sie hingehört - nämlich zur einzelnen Person. Wenn es richtig läuft, muss die Positivrate der Testungen nahe 100% sein, sonst läuft etwas falsch.
18Pontius18. März 2022
@16 Natürlich erwarte ich von der Politik (tages)aktuelle Entscheidungen zur Lage - dazu zählen die Inzidenzen, welche allein durch die Positivrate der Testungen Relevanz haben. Weiterhin ist es für die Belastung von Krankenhäusern egal, ob ein Patient mit oder wegen Corona eingeliefert wird - er wird danach nicht anders behandelt werden - sondern muss speziell betreut werden. Ich bitte dich und lass diese Scheinargumente im Schrank.
17AS118. März 2022
@15 -wesens in den Gesundheitsämtern abhängt. HIer wird immer so getan,als wenn Entscheidungen auf einer wissenschaftlich validierten Datenbasis getroffen werden. Das ist mitnichten der Fall.
16AS118. März 2022
@15 Die aktuellen Inzidenzen und Trends? Dein Ernst? Eine Inzidenz, die man genauso gut nicht feststellen könnte, weil ohnehin nur ein Bruchteil der Fälle erfasst wird? Eine Hospitalisierungsrate, bei der die Masse der Bundesländer noch nicht mal Einweisungen mit und wegen Corona unterscheidet? Und ein Trend lässt sich dadurch schon mal gar nicht ableiten. Gerade in Bezug auf die Inzidenzen, die ja nicht vom Infektionsgeschehen, sondern von der gerade vorhandenen Leistungsfähigkeit des Melde-...
15Pontius18. März 2022
@14 Vergiss nicht die aktuellen Inzidenzen und deren Trends. Gleichwohl ist die Immunität innerhalb der Bevölkerung nicht zu mißachten. Zur Meinung: Die persönliche ist subjektiv, die von dir gewählte Formulierung deutet aber eher ins Objektive - und dass dies die öffentliche Mehrheitsmeinung darstellt bezweifle ich.
14AS118. März 2022
@13 Mit allen, die ähnliche Bevökerungsdichte und Alterspyramide aufweisen. Die Impfquote darf dabei übrigens keine Rolle spielen, denn die hat uns ja auch unsere Exekutive eingebrockt - durch ihre hervorragende PR. Und nein, ich drücke es sicher nicht als Meinung aus, denn wenn ich richtig sage, dann ist das wohl meine Meinung.
13Pontius18. März 2022
@12 Dann drück es auch als Meinung aus. "einfach nur richtig" ist weit darüber hinaus. Wenn wir von den Ländern um uns herum anschauen, dann sollte wir die verschiedenen Situationen gleichwohl mit betrachten. Mit welchem Land wäre Deutschland denn am ehesten zu vergleichen?
12AS118. März 2022
@11 Genauso könnte ich argumentieren und sagen: der richtige Weg, wenn alle anderen Länder um uns herum es anders machen? Meinung bleibt eben Meinung. Und die Meinung unserer MPs, die zwischen Machthunger und Abschieben der Verantwortung auf den Bund hin und her pendeln, interessiert mich herzlich wenig.
11Pontius18. März 2022
@8 Der "richtige" Weg, wenn sich 16 Ministerpräsidenten dagegen aussprechen?
10AS118. März 2022
@5 Passend zum Thema: <link>
9AS118. März 2022
@7 " Ich glaube prinzipiell gar nichts" scheint ja dann auch nicht so ganz zu stimmen, denn offensichtlich glaubst Du an die Wirksamkeit staatlicher Zwangsmassnahmen bei der Pandemiebekämpfung. Da darf ich doch wieder mal einen herausragenden zweiteiligen Blogeintrag einer gewissen Person empfehlen.
8AS118. März 2022
@7 Wer hat denn behauptet, dass die Ansichten der FDP mehrheitsfähig sind? Sie sind einfach nur richtig. Aber ich weiß gar nicht, worüber wir noch diskutieren. Die Länder werden die Übergangsregelung voll nutzen und werden danach versuchen, möglichst viele der Hotspot-Regelungen umzusetzen. Und wir werden dann eben wieder mal den deutschen Sonderweg beschreiten - das kennen wir ja schon. Du kannst ganz beruhigt sein, die Freiheitsverächter, Zwangsmassnahmenjunkies usw. sind in der Mehrheit.
7Dr_Feelgood_Jr18. März 2022
Da wir hier so hübsch beim Glauben angekommen sind. Ich glaube prinzipiell gar nichts - und vom Nichts vor allem nicht, dass die FDP-Ansichten bezüglich der Corona-Maßnahmen auch nur ansatzweise mehrheitsfähig sind. Da der eine oder andere ja gerne sein persönliches Umfeld ins Spiel bringt: Weder in meinem privaten, von mir handselektierten, noch in meinem beruflichen Umfeld gibt es auch nur einen Einzigen, der sich vor Freude ob des neuen Infektionsschutzgesetzes in die Hände klatscht.
6AS118. März 2022
@5 Und davon kannst Du eben nicht ausgehen. Meinungsforschungsinstitute geben grundsätzlich nur rudimentär Auskunft zur Methodik ihrer Umfragen. Bandwagon- , Underdog- und Social Awareness-Effekte verfälschen dann das Meinungsbild zusätzlich, ganz zu schweigen vom Attitude-Action-Gap. Wissenschaftlich gesehen - und das war ja Deine Grundannahme - gibt es also eher Grund, solchen Umfragen nicht zu glauben.
5smailies18. März 2022
@4 : Was meinst Du mit "glauben an eine Umfrage"? Ich zitiere sie und gehe davon aus, dass sie - mit einer gewissen Fehlertoleranz - die Meinung einigermaßen wiederspiegelt. Begründe doch bitte einmal wissenschaftlich, warum das nicht so sein sollte? PS: Ich glaube an Jesus Christus :)
4deBlocki18. März 2022
@3 Du glaubst wirklich an solche Umfragen?
3smailies18. März 2022
@2 : Warum? Da war eine Umfrage zitiert worden. Klar kenne ich nicht den exakten Wortlaut der Fragealternativen, aber es gab 3 Kategorien, ca. 35% wollten die Regeln belassen, etwa ebensoviele ein paar Vereinfachungen und die genannten 25% das Ende der Maßnahmen. (ARD extra gestern abend)
2DJBB18. März 2022
@1 den Nachrichten kannst du nur begrenzt glauben
1smailies18. März 2022
Interessant. Und in den Nachrichten gestern kam: Nur ca. 25% der Deutschen möchte die Abschaffung quasi aller Maßnahmen, so wie ursprünglich angedacht. Irgendwie ticken wir Deutschen da scheinbar anders....