Berlin (dpa) - Isolation und Kontaktvermeidung wird Menschen mit Corona-Infektion ab dem 1. Mai nur noch dringend empfohlen - fallen dann die letzten Dämme gegen eine ungehinderte Verbreitung des Coronavirus? Oder vollzieht die Politik nur gelebte Praxis nach und stellt pragmatisch Weichen? Die […] mehr

Kommentare

22k29329505. April 2022
@21 : Das StGB ist sowieso nur eine Liste von Unverbindlichen Preisempfehlungen für das Erwischtwerden bei gesellschaftlich unerwünschtem Verhalten.
21Hannah05. April 2022
<link> [Das StGB sollte ab sofort freiwillig sein. Die Einhaltung der Strafvorschriften kann kaum mehr kontrolliert. Die Arbeit ist fast nur bürokratische Dokumentation, hat kaum Einfluss auf die Fallzahlen und Prävention. Daher reicht hier Eigenverantwortung.]
20Dr_Feelgood_Jr05. April 2022
@18 Mein Problem? Mein Problem ist dieses unselige Gefasel von der Eigenverantwortung. Entweder Verantwortung, oder keine Verantwortung. Eigenverantwortung ist FDP-Neusprech für Egoisten, die sich damit auch noch toll finden - und nichts anderes. Um dich nicht weiter zu verwirren, belasse ich's dabei. Ist auch besser für meinen Blutdruck.
19k29329505. April 2022
@14 ,15 : Gassens Namen zu nennen löst sowohl bei unserm Gesundheitsamt als auch bei den meisten Hausarztpraxen hier im Ort allergische Raktionen aus. Ich hab dann mal rein informativ in meiner Hausarztpraxis gefragt, wie Gassen denn Chef der KBV werden konnte. Die Antwort: "Korruption."
18k14079105. April 2022
@17 Sehr verwirrend. Was ist jetzt eigentlich Dein Problem? Ich versuch es mal: Du trägst wahrscheinlich Verantwortung (in einem Pflegebetrieb?)... und hast jetzt ein mulmiges Gefühl, wenn die Politik etwas in den Bereich der Eigenverantwortung zurückgibt, nämlich den Umgang mit Quarantäne. Dem traust Du nicht übern Weg und jetzt hast Du plötzlich noch mehr Verantwortung, die Lauterbach jetzt weniger hat.
17Dr_Feelgood_Jr05. April 2022
@16 In welcher Reihenfolge hätten's denn deinen Beitrag inhaltlich gern? Nur Menschen mit Eigenverantwortung übernehmen auch staatsbürgerliche Pflichten? Oder: Menschen ohne Eigenverantwortung fordern nur staatsbürgerliche Rechte ein? Und dazu von mir, da ich sehr wohl zwischen Eigenverantwortung und Verantwortung unterscheide (was dir anscheinend nicht gelangen kann): Ich behaupte, dass Menschen mit Verantwortung sowohl staatsbürgerliche Pflichten einbringen als auch Rechte einfordern. Besser?
16k14079105. April 2022
@15 Naja bei Gassen, und letztlich auch bei Lauterbach gehts halt um die Ressourcen. Ressourcen spart man, indem man Verantwortung abgibt. Zurück in die Eigenverantwortlichkeit. Das ist schon grundsätzlich richtig. Ob es verfrüht ist, darüber lässt sich streiten. @14 Dann erklär es doch bitte genauer, bevor wir weiter aneinander vorbeireden.
15Pontius05. April 2022
@13 Bei Gassen wäre ich vorsichtig - der war schon immer gegen Maßnahmen. Wohl weil es die Aufgabe der kassenärztlichen Vereinigung ist, "die flächendeckende wohnortnahe ambulante Gesundheitsversorgung. Sie stellt sicher, dass die rund 73 Millionen gesetzlich Krankenversicherten deutschlandweit die gleiche hochwertige medizinische Betreuung erhalten." Wenn es allen schlecht geht, dann ist sie überall gleich "hochwertig".
14Dr_Feelgood_Jr05. April 2022
@13 Geht's noch unpassender? Also bitte: Nochmal lesen, gerne auch deinen Beitrag zuvor. Was der Chef der Kassenärztl. Bundesvereinigung von sich gibt, hat so rein gar nichts mit meinem Kommentar zu tun. Oder lenkst du ganz bewusst und gezielt ab?
13k14079105. April 2022
@12 Es gibt halt nicht nur die Rückgabe eingeschränkter Rechte, sondern auch die Pflichten sollen ja irgendwann wieder dorthin, wo sie vor Corona waren. Die Rück"gabe" gewisser Pflichten in den Bereich der Eigenverantwortung ist keine Träumerei, sondern Abwägung. Der Chef der Kassenärztl. Bundesvereinigung, Gassen, hat es treffend formuliert, dass wir nicht einfach den Ausnahmezustand der letzten 2 Jahre unbegrenzt fortschreiben können.
12Dr_Feelgood_Jr05. April 2022
@11 Klar, alle, die Verantwortung nicht mit Eigenverantwortung verwechseln, nehmen keine staatsbürgerlichen Pflichten wahr, sondern fordern nur welche ein. Träum weiter.
11k14079105. April 2022
@8 Tja, alle pochen immer auf ihre staatsbürgerlichen Rechte. Aber damit sind halt auch Pflichten verbunden. Und wenn man diese Pflichten im Rahmen der Eigenverantwortung einfordert, um die Freiheit nicht zu sehr einzuschränken, wird schon wieder gemeckert. Eigentlich wird nur noch gemeckert.
10k14079105. April 2022
@7 Na so wie ich den Lauterbach verstehe, will er, dass man sich bei einem positiven Testergebnis krank schreiben lässt, damit der Chef einen nicht zur Arbeit rufen kann. Und ein Teil der Verzögerung kann auch an der Post und nicht am Gesundheitsamt liegen: wenn ich Freitag einen Brief aufgebe, dann kommt der meist erst Dienstag an.
9Dr_Feelgood_Jr05. April 2022
@6 "Man merkt deutlich, dass das Argument mit der Entlastung der Gesundheitsämter vorgeschoben ist." Aber sowas von ... BTW: Ich hatte hier schon mal erwähnt, dass einer meiner Klienten, der dringend wegen einer OP ins Krankenhaus musste, im Januar 2021 positiv getestet wurde. Es war fast schier unmöglich, ihn in als genesen testen zu lassen, keiner fühlte sich zuständig. Und das Gesundheitsamt? Nie gesehen, nie gehört, nie erreichbar, auch bei später erkrankten Klienten und Mitarbeitern nicht.
8Dark_Devil05. April 2022
@5 Ich habe Eigenverantwortung übernommen, in dem ich mich impfen habe lassen. Genauso wie ich seit Anfang von Corona mich immer an alle Regeln gehalten habe. Nur was nützt mir meine Eigenverantwortung, wenn mein Gegenüber, Arbeitskollege, etc. es nicht macht? Wenn so viele seit geraumer Zeit im RL sich verhalten, "ich bin geimpft, also mach ich wat ich will" ? Dieses Wort "Eigenverantwortung" kann ich ehrlich gesagt nicht mehr hören. Wenn sich nur ein kleiner Teil daran hält, nützt es nichts!
7Pontius05. April 2022
@5 Ich sehe da einen Streifall aufkommen: Du testet dich positiv, willst dich isolieren - und dein Chef ruft dich auf Arbeit. Aber da muss es in einigen Gegenden ja schlimm zugehen, wenn der Brief wirklich 10 Tage braucht. Nur ist das positive PCR-Testergebnis ja schon der Start für die Quarantäne, dann braucht es den Brief ja gar nicht mehr.
6thrasea05. April 2022
Die Gesundheitsämter haben bei Erkrankten doch schon seit Monaten keine Quarantäne mehr angeordnet, es sei denn bei medizinischem Personal oder Ausbrüchen in Einrichtungen. Trotzdem musste sich jede krankheitsverdächtige oder positiv getestete Person in Absonderung begeben, so stand es in der Verordnung. Warum soll das nicht weiterhin möglich und sinnvoll sein? Man merkt deutlich, dass das Argument mit der Entlastung der Gesundheitsämter vorgeschoben ist.
5k14079105. April 2022
Man muss ja den Lauterbach nicht mögen, aber eigentlich hat er hier recht: Was nützt es denn, wenn der Brief mit der Quarantäne-Anordnung vom Gesundheitsamt erst nach ca. 10 Tagen nach der Infektion ankommt. Da ist man ja schon genesen, da kann man sich das Porto auch sparen. Und Lauterbach will, dass sich die Gesundheitsämter jetzt hauptsächlich um die Risikogruppen kümmern. Alle meckern immer nur rum, aber keiner will Eigenverantwortung übernehmen.
4all4you05. April 2022
Was soll dieser Müll ? Ich will keinen Infizierten in meiner Abteilung haben. Und wenn ein Ungeimpfter sich infiziert, dann wird er bestimmt keine Auszeit bzw. unbezahlte Quarantäne eingehen wollen. Und damit werden alle geimpften zum Spielball der Infizierten. Da sollte man sich überlegen, ob man den Krankenkassenbeitrag nicht vollständig einstellt. Denn man hat ja auch als geimpfter nur noch einen minimalen Schutz.
3Dr_Feelgood_Jr05. April 2022
"Hier geht es einzig und allein darum, die total überlasteten Gesundheitsämter so neu zu strukturieren, dass sie die Arbeit machen können" Damit hätte man schon vor zwei Jahren anfangen können. Stattdessen hat man das Ganze lieber ausgesessen und sitzt es nun unter der neuen Regierung weiterhin aus. Oh, sorry, die Gesundheitsämter werden jetzt, wo Corona quasi für beendet erklärt und eine Privatparty ist, neu strukturiert. ^^
2Dark_Devil05. April 2022
Wenn man das liest, kann man sich das auch fragen. Zudem viele diese Entscheidung ansich absolut nicht verstehen, einschließlich mir und auch nicht mal Experten. Aber andererseits wird eine Impfpflicht gefordert, wie soll das alles zusammen passen bzw. erst Ungeimpfte zum impfen veranlassen? Ich kann diese ganze "Lockerungsparty", die derzeit stattfindet in keinster Weise gut heißen. :-(
1Marc05. April 2022
Die Frage ist eben: ist Corona dank Impfungen und Mutationen zu einer normalen Krankheit geworden?!