New York (dpa) - China geht auf Distanz zum syrischen Präsidenten Baschar al-Assad. Sein Land hätte nicht vor, in Syrien irgendjemanden zu schützen oder sei gegen irgendjemanden, sagte Chinas UN-Botschafter in New York. China fordere «beide Seiten» auf, das Morden sofort zu beenden und umgehend den […] mehr

Kommentare

4Redigel04. Juni 2012
@2 : Eigentlich geht es in Syrien nur noch darum, wann man den Bürgerkrieg nur noch als solches bezeichnet. Denn m.E. ist der längst im Gange und einen Deckel drauf gibts nicht mehr. Dort wird der Clash of the Cultures viel extremer stattfinden... in Damaskus hat man sich wie in Tripolis an ein gewissen westlichen Standard gewöhnt und in Syrien gibts immer mehr Hass, desto länger sich das Ganze hinzieht...
3Redigel04. Juni 2012
@2 : Ganze Regionen werden im "Westen" eigentlich nicht unterdrückt, vorher werden die eher autonom. In China gibt es selbst unter Chinesen solche und solche. Und das beschränkt sich nicht auf sowas lächerliches wie unsere Akzente. Und ich glaub in Bezug auf China schon, dass die KP dort verstanden hat, dass es mit niederschlagen allein im 21. Jahrhundert nicht getan ist. Syrien hat das wahnsinnige Problem, dass dort die Alawiten eine extreme Minderheit stellen, die aber sämtliche Fäden zieht.
2mario932604. Juni 2012
@1 : Menschenrechtsprobleme hast Du auch im Westen, allerdings wird es schwer, um mal beim Thema zu bleiben, in Syrien einen aufziehenden Bürgerkrieg zu verhindern. Das setzt das Einsammeln sämtlicher illegaler Waffen voraus.
1Redigel04. Juni 2012
Naja, wenn man sich die letzte Abstimmung im UN-Menschenrechtsrat ansieht, dann wird auch China erkannt haben, dass man da sehr einsam auf der anderen Seite ist. China hat zwar selbst Probleme in Menschenrechtsfragen, weiß aber sehr genau, dass man die Zeit ins Steinzeitchina nicht mehr zurückdrehen kann. Für China kann es nur nach vorn gehen, dort gibts nicht soviel Wodka ^^ Putin hat halt das multikulturellste Land auf unserem Planeten zu verwalten und im Nordkaukasus brennts so langsam...