Berlin (dpa) - Es reicht einfach nicht. Das Verhalten der Bundesbürger im zweiten Corona-Lockdown ist nach einer Analyse des Robert Koch-Instituts weiterhin zu inkonsequent, um die Pandemie zeitnah in den Griff zu bekommen. Auch die bisherigen Pandemie-Regeln gehen dem Bundesinstitut nicht weit ...

Kommentare

(32) Semiramiz · 15. Januar um 19:33
Dann schützt doch bitte die Alten-und Pflegeheime besser und BESTRAFT endlich mal FEHLVERHALTEN. „Dudu“ gabs jetzt lange genug, jetzt müssen Konsequenzen folgen. Es kann doch nicht sein, dass man die Regeln immer weiter verschärft und manche machen können was sie wollen. Wenn ich ab morgen nur noch 50% Steuern zahle, hat das doch auch Folgen, warum also nicht, wenn ich Maske nur zu 50% trage?
(31) Wawa666 · 15. Januar um 04:55
@30 Hier liefert neuerdings die Pommesbude gegenüber vom einzigen Supermarkt. Aber täglich Pommes oder Bratwurst ist auch nicht so das Wahre ;) Vor allen Dingen bei einem Mindestbestellwert von fast 20 Euro.
(30) FichtenMoped · 15. Januar um 01:11
'Stadt' und 'ländlicher Raum' sind gravierend unterschiedlich. Bei einem härterem Lockdown wird es im 'ländlicher Raum' deutlich mehr Probleme geben, als in einer Stadt. Trotzdem bin ich dafür. Ich habe seit Jahren beides, mit Hamburg und ländlichstem Brandenburg. @26: Nicht einen Lieferservice gibt es hier (bei mir BRB). Ich wäre froh, wenn es wenigstens ein Restaurant in <15Km Umkreis geben würde.
(29) Wawa666 · 14. Januar um 22:11
@28 Hier gibt es keinen Bauern, auch nicht in Lieferdistanz. (Supermarkt-)Lieferservice würde ich bevorzugen, um nicht raus zu müssen, ist aber für den gesamten vorbestellbaren Zeitraum (4 Wochen) ausgebucht. Hab dann schonmal nach ner Woche erneut nachgesehn - immer schon wieder alle Termine weg. Für Leute, die jetzt arbeitslos geworden sind und auf jeden Cent achten müssen, sind bestimmte Optionen zudem einfach zu teuer. Großeinkauf im Nachbarort? Naja, ob es da besser ist?
(28) smailies · 14. Januar um 22:04
@27: Wieso Denuziantentum? Wenn Du Dich durch jemand anderen gefährdet fühlst ist es Dein gutes Recht, zu agieren. Ich rufe nicht dazu auf, vor Supermärkten Posten zu stehen. Hier haben Leute geschrieben, die sich gefährdet fühlen. Also dürfen Sie guten Gewissens aktiv werden. @26: Dann eben Lieferservice. Oder Großeinkauf 1x in der nächsten größeren Stadt alle 2 Wochen. Bauern verkaufen auch hin und wieder Lebensmittel, habe ich gehört, manche machen auch Frischlieferdienste.
(27) Cyberdelicate · 14. Januar um 21:58
Ja genau, fördert das Denunziantentum! Bleibt halt alle daheim. Save the Planet, kill yourself!
(26) Wawa666 · 14. Januar um 21:54
@22 Hier gibt es weder nen Metzger, noch nen Welt- oder Bioladen, noch nen Wochenmarkt. Nur den lumpigen Supermarkt und ne Bäckerei, wo fast jeder ohne Maske reinspaziert und die Verkäuferin auch schon einmal eine Person (Stammkundin, Freundin, Kollegin? Keine Ahnung) jetzt während Corona mit Wangenküsschen begrüßt hat. Dann lieber Supermarkt... Aber Beschwerdemail schicken kann ich mal. Mal sehn, was für ne Antwort kommt.
(25) gabrielefink · 14. Januar um 21:43
@23 Wenn Du das erleben willst, musst Du zu unserem Lidl gehen. Die setzen das sehr freundlich aber konsequent und bestimmt durch, nicht nur die Masken, sondern auch die Abstände an der Kasse und die Einkaufswagenpflicht.
(24) smailies · 14. Januar um 21:39
@23: Das stimmt so sicher nur bedingt. Klar, eine Beschwerde wird vielleicht mal ignoriert, wenn das aber häufiger vorkommt, ggfls. mit entsprechender Mail an die Chefetage.... dann passiert in der Regel schon etwas. Auch nicht von jetzt auf gleich, aber es kommt zu Reaktionen. Deswegen ja auch die Ware stehen lassen und gehen!
(23) Joey · 14. Januar um 21:36
@18 Hier in der Gegend gibt es zwar mehrere Supermärkte/Discounter, aber ich habe noch keinen gefunden, in dem die Corona-Regeln (Maske korrekt tragen, Abstand halten) konsequent sowohl bei den Kunden als auch bei den Angestellten eingehalten bzw. durchgesetzt wurden. Im Media Markt hatte ich mich mal darüber beschwert, als der noch offen hatte. Hat aber nicht das geringste gebracht. :-(
(22) smailies · 14. Januar um 21:36
@21: Zeit aufschreiben, Mail an MArktleiter, ggfls noch weiter oben (Konzernleitung), Polizei. Dann gibt es oft sowas wie Bäcker, Metzger, Weltladen, Wochenmarkt... Lieferservice,... Klar, das ist unbequemer und umständlicher und teurer. Aber ihr wollt doch, dass es besser wird, also tut auch was dafür. Von allen anderen etwas fordern reicht alleine nicht.
(21) Wawa666 · 14. Januar um 21:28
@18 Ich hab es der Kassiererin gesagt, die hat mich nur angeguckt. War wohl selber genervt, aber was soll ein jobbender Student machen, wenn es der Marktleitung egal ist? Laden verlassen - toll, und was soll ich dann essen? Ich lauf ja nicht zum Spaß durch Supermärkte, und einen anderen gibt es hier leider nicht. Und: Polizei rufen ohne Handy? Ja, ich hab derzeit echt keins.
(20) DirkS · 14. Januar um 21:24
@18 genauso mache ich es. Den vollen Einkaufswagen vor der Kasse abstellen und den Laden unter Protest verlassen.
(19) Wawa666 · 14. Januar um 21:23
@17 An sich wäre eine Schließung zur Strafe sicher abschreckend, aber bei mir in der Gegend ist das der einzige Laden. Zum nächsten müsste ich mit der S-Bahn fahren (habe kein Auto). Wenn alle aus der Wohngegend hier zum Einkaufen herumfahren, ist das in Sachen Infektionsgeschehen auch nicht gut. Eine Geldstrafe würde vielleicht ausreichen - aber erst einmal muss es ja auch jemand kontrollieren. Da liegt das Problem - passiert halt nicht, also machen sie, was sie wollen.
(18) smailies · 14. Januar um 21:21
@16 @17: 1. Den Ladeninhaber (oder Kassierer) darauf hinweisen und bei Nichtbeachtung den Laden sofort verlassen, Waren stehen lassen und Tschüss! Alternative: Polizei anrufen und Meldung erstatten. Ihr wollt, dass die Regeln eingehalten werden? Dann fordert das auch und lebt es - aber nur heulen, hier jammern... bringt nix. Und dann eben nur noch in Läden gehen, wo es anders gehandhabt wird.
(17) DirkS · 14. Januar um 21:18
Ich finde in manchen Supermärkten wird echt nicht auf Masken usw. geachtet. Die Kunden haben keine Maske auf oder eben nur so halb bis gar nicht und das Personal rennt auch ohne Maske rum und lässt die Kunden ohne Maske so gewähren. Solche Märkte müssen konsequent geschlossen werden. Von wegen Versorgungsauftrag braucht es die nicht. Das machen dann die anderen mit. Wenn sich alle mal 4 Wochen zusammen reißen würden wäre echt was zu schaffen. Aber es muss ja immer jemand eine Lücke suchen.
(16) Wawa666 · 14. Januar um 20:38
Gestern war ich, nach mehreren Wochen, auch mal wieder einkaufen - noch alles wie immer. Kein Kundenzählen und keine Desinfektion am Eingang. Etwa jeder 5. trägt die Maske unter der Nase. 2 komplette Familien und 1 Einzelperson spazierten komplett ohne Maske durch den Laden, auch zum Schluss durch den Kassenbereich. Kassiererin sagte nichts. Abstandhalten haben auch noch immer nicht alle kapiert.
(15) Wasweissdennich · 14. Januar um 20:07
In Berlin wird man wegen jeder Kleinigkeit angemacht auch wenn sie noch so legitim ist, wäre komisch wenn es der alten Frau da anders ginge - Mal davon abgesehen das wir an unseren Umgangsformen arbeiten sollten wären Zeitfenster für Risikogruppen und Taxigutscheine für sie vernünftige Maßnahmen
(14) Bruno82 · 14. Januar um 19:16
@13 Bei uns ist es gut möglich. Wir hatten mal 2 Autos, aber eines haben wir abgegeben, so fährt einer mit den Öffies auf Arbeit und der andere bringt die Kleinste in die Kita, das ginge auch ohne PKW, würde nur deutlich mehr Zeit in Na spruch nehmen. Prinzipiell halten wir unser Auto, weil die Verwandtschaft wirklich weit weg wohnt. Zum tägl. Leben wird es nicht unbedingt benötigt. Das Wichtigste ist in der Umgebung und der Rest wird per ÖPNV erledigt..
(13) gabrielefink · 14. Januar um 19:10
Ein Verbot des ÖPNV befördern dann wieder Fahrgemeinschaften zur Arbeit, also volle PKWs. Aber ich frage mich, wie die Leute ohne Auto ihren Alltag bewältigen wollen. Da ist doch nicht nur die Fahrt zur Arbeit. Da es jetzt immer weniger Geschäfte in der Nähe gibt, sind viele für ihren Einkauf auf Bus und Bahn angewiesen. Und der Weg zum Arzt. Vor allem auch ältere Menschen, die weder weite Strecken laufen, noch mit dem Fahrrad fahren können. Und Taxi ist teuer.
(12) Bruno82 · 14. Januar um 19:02
@11 Bei einem Gespräch mit polnischen Kollegen bei uns kam raus, dass zum Teil in Pl die Takte verdichtet wurden, jeder 2. Sitz gesperrt wurde und Stehplätze gestrichen um einfach Platz zu schaffen. Aber das kostet extra, dann schiebt man den schwarzen Peter anderen eben zu. Es ist doch die blanke Idiotie, dass der ÖPNV ausgedünnt wurde, bzw. verboten werden soll und dadurch die Menschen quer durch eine ganze Stadt laufen sollen, nur um Arbeiten gehen zu können. Es hat nicht jeder ein Auto.
(11) Pontius · 14. Januar um 18:47
@5 Daher ist auch ein Verbot des ÖPNV im Gespräch. Ich glaube wir wissen mittlerweile, dass es nur private Beschränkungen nicht ausreichend sind.
(10) gabrielefink · 14. Januar um 17:37
Wenn die Bevölkerung weiter so beratungsresistent bleibt und sich viele ihre Ausnahme von den Regeln gönnen, können sich die Maßnahmen noch bis zum Reise- und Ausgangsverbot ausweiten.
(9) SchwarzesLuder · 14. Januar um 17:29
@7 Bist du dir da so sicher?
(8) frank61860 · 14. Januar um 17:28
@7) Das RKI. Zahlen werden täglich veröffentlicht.
(7) Dieffenbachson · 14. Januar um 17:27
«Am Ende dieses Jahres werden wir die Pandemie kontrolliert haben.» Und wer zählt bis dahin die vielen, vielen Vertorbenen?
(6) SchwarzesLuder · 14. Januar um 17:11
Auf jeden Fall sollte man gut überlegen ob man echt alles noch mal an die Wand Fährt.
(5) Bruno82 · 14. Januar um 16:35
Lockdown hier in Leipzig bedeutet z. B., dass trotzdem sehr viele weiter arbeiten gehen müssen. Und cleverer Weise, fährt der ÖPNV seltener, die Folge, die Bahnen sind trotzdem voll. Es gibt leider viel zu viele Punkte, die einfach nur widersprüchlich sind und die Ansteckung eher fördern, als verringern, das sollte so nicht sein!
(4) osterath · 14. Januar um 15:31
ich denke mal, das wollen alle, dass doe fallzahlen sinken , nur home office gibt es leider nicht überall. s. einzelhandel, paketfahrer, usw.
(3) KonsulW · 14. Januar um 12:29
Das wollen wohl die meisten. Aber so einfach ist es eben nicht.
(2) commerz · 14. Januar um 12:17
Heimarbeit ist nur für ein begrenzte Gruppe möglich und die anderen? Maske und Abstand bei schweren körperlichen Arbeiten sehe ich nicht immer gewährleistet, gerade wenn ein Leistungsdruck mit Existenzangst verknüpft wird.
(1) tripleeight · 14. Januar um 12:00
Es gibt natürlich die Arbeitgeber und auch Führungsebenen, die auf Anwesenheit setzen bzw. bestehen... aber andersherum gibt es auch viele Angestellte, die nicht mehr am Küchentisch zuhause oder gleichzeitig mit dem Partner Homeoffice machen wollen. Ich kenne einige, die jede Gelegenheit nutzen aus diesem so gepriesenen neuen Arbeitsumfeld rauszukommen. Inklusive Reisen und eben Präsenzterminen....
 
Diese Woche
26.01.2021(Heute)
25.01.2021(Gestern)
Letzte Woche
Vorletzte Woche
Top News