Berlin - Nach dem Winterchaos der vergangenen Wochen planen CDU und SPD in Berlin eine umfassende Reform des Winterdienstes auf Gehwegen. Wie der "Tagesspiegel" in seiner Dienstagsausgabe mit Bezug auf Koalitionskreise berichtet, sollen die derzeitigen Regeln zur Räumpflicht grundlegend überarbeitet […] mehr

Kommentare

6Pontius10. Februar um 05:33
dass man das lokal organisiert - nur muss man das eben machen. Ich habe auch nichts gegen eine kommunale Organisation - nur muss auch das gemacht werden, was den Bogen zu #4 spannt.
5Pontius10. Februar um 05:32
@3 Demnach möchtest du mehr Steuern zahlen? Oder mehr Strafen um die "Motivation" zu erhöhen? Dazu habe ich Rollstuhlfahrer schon deutlich mehr machen sehen als Schneeschippen, da sollte man unter Umständen die Vorurteile eventuell zurückfahren - oder aber man lässt dies von Nachbar*innen übernehmen oder nutzt externe Dienstleistende. Jedoch weiß ich schon, dass jetzt gleich das Kostenargument wieder aufkommt und ich lege jetzt schon mal zurecht: Eigentum verpflichtet. Ich habe nichts dagegen,
4Stoer09. Februar um 19:34
Mein Nachbar räumte um halb sechs den Bürgersteig,ging zur Arbeit...um 7 fing es wieder an zu schneien...um 9 stürzte ein Mann aufgrund des Schnees...was glaubt ihr,das der für Ärger hatte?Und der Clou ist...der Bürgersteig gegenüber ist städtisch und wurde von der Stadt auch nicht geräumt...finde den Fehler...
3Joey09. Februar um 19:25
Das Problem ist, daß man die öffentliche Aufgabe, die Wege sicher zu halten, für die wir schließlich auch Steuern zahlen, auf Privatpersonen abwälzt. Für allen möglichen Mist werden Steuergelder verpulvert, aber da, wo es um die Sicherheit der Fußgänger geht, wird das Bürgern auferlegt, bei denen keiner weiß, wie motiviert sie dazu sind, ob sie körperlich dazu überhaupt fähig sind (z.B. Schneeschippen bei einem Rollstuhlfahrer???) oder ob sie überhaupt anwesend sind und nicht z.B. auf Reisen.
2Pontius09. Februar um 18:17
@1 Das Problem sind die Umweltfolgen von Streusalz - wenn man die Straßen nicht damit behandeln würde, dann bliebe mehr für die Gehwege übrig. Außerdem gibt es Alternativen: <link>
1lone_wolf09. Februar um 18:07
Das Problem ist das Verbot von Streusalz. Auf den Gehwegen sollte die Sicherheit von Fußgängern gewährleistet sein. Ich verstehe die Absicht hinter dem Verbot. Doch überhaupt nicht Streuen ist der falsche Ansatz. Damit ist keinem geholfen. Keiner hat im Winter immer Spikes dabei. Da bin ich wahrscheinlich eine Ausnahme.