Berlin (dts) - Der CDU-Sportexperte Eberhard Gienger lehnt einen sportlichen Boykott der Olympischen Winterspiele im russischen Sotschi ausdrücklich ab. "Das war schon bei den Olympischen Spielen 1980 in Moskau falsch. Man kann vom Sport nicht erwarten, was die internationale Politik nicht schafft", […] mehr

Kommentare

6Stiltskin10. Dezember 2013
Wessen Interessen sind höher zu bewerten? Die der Sportler die seit Jahren auf diesen Höhepunkt hingearbeitet haben, oder die Rechte der Menschen, die in dem einen oder anderen Veranstalterland massiv mit Füßen getreten werden? Diese Frage kann eigentlich jeder nur für sich selbst klar beantworten. Ich würde demnach dieser Veranstaltung fernbleiben. Berlin 1936, Moskau 1980, oder nun Sotschi 2014, man hat so getan, und wird erneut so tun, als sei in den Gastgeberländern alles in bester Ordnung.
5tastenkoenig10. Dezember 2013
Ein sportlicher Boykott wäre nicht fair den Sportlern gegenüber. Für sie ist es ein Höhepunkt, auf den sie vier Jahre hinarbeiten und eine Gelegenheit, die sich in einer Sportlerkarriere nicht häufig bietet. Das Problem ist viel mehr das IOC und dessen Vergabepraxis. Geld scheffeln, Märkte erschließen, alles andere ist nur dünnes Deckmäntelchen. Ähnlich bei der FIFA.
4k25199810. Dezember 2013
Was war an dem Boykott 1980 falsch? Giengers Argument ähnelt dem von 1936 (Berlin) oder 2008 (China). Leider wird es wohl immer Politiker wie Gienger geben, die lieber Missstände übersehen, statt mal demokratisch Flagge zu zeigen. Hut ab vor dem Zeichen des alten Gauck. Merkel wusste schon, warum sie den nicht haben wollte.
3Perlini10. Dezember 2013
"Der Sport und die (deutschen) Sportler sollten nicht instrumentalisiert werden" Werden sie aber doch. Was glaubt man denn, warum die Länder (heutzutage) solche Sportveranstaltungen ausrichten? Etwa weil man den Sport so mag und ihm ganz selbstlos einen Platz zum präsentieren geben will?
2micha23x6ffm10. Dezember 2013
Also ich glaube auch nicht, dass ein sportlicher Boykott etwas bewirken würde.Aber das IOC verrät gerade seine eigene Charta indem Solidarität der Athleten verboten wird aber Russland als allgemein sichtbarer Verletzer von Menschenrechten nicht von der Teilnahme im eigenen Land ausgeschlossen wird. Die Sponsoren bekommen einen Maulkorb u. verstecken sich hinter dem Kurs des IOC.Es wurde selten so offensichtlich, dass Der (olympische) Sport Instrument eines Billiardengeschäfts ist. Shame on You!
1k43203110. Dezember 2013
Blablabla E. Gienger hoffieren sie nur weiter die Diktatoren dieser Welt und Blubbern diese Scheiße ohne Sinn und Verstand. Wer wenn nicht die Öffentlichkeit einer Sportveranstaltung kann diese Despoten denn vor den Kopf stoßen in dem man die Spiele Boykottiert. Was die Politik vergeigt soll also auch nicht durch öffentliches Interesse wieder Glattgebügelt werden können - noch nicht mal der Versuch sei hierzu schicklich?. Wenn der Eberhard nur in das "Abbys" zurückGienger.