Berlin (dts) - Angesichts der wachsenden Einsamkeit in der Bevölkerung fordert die Publizistin und CDU-Politikerin Diana Kinnert Bund und Länder zum Handeln auf. "Es braucht auf jeden Fall zwingend eine politische Zuständigkeitsstelle, zum Beispiel angesiedelt im Kanzleramt", sagte sie dem […] mehr

Kommentare

7suse9904. April 2021
@6 : Ich kenne die Situation, auch, dass man damit aneckt, wenn man Angebote dankend ablehnt. Aber nur weil du nicht anecken willst, ist es trotzdem ein wichtiges Thema und Hilfe ist nötig. Ich lehne die "netten" Angebote auch ab, mich mit "gleichgesinnten" zu treffen und was die ganzen Sozialmenschen davon halten ist mir wurscht. Trotzdem sollte es mehr Angebote geben, die für alle zugänglich sind, unabhängig von Geld oder Krankheit. Niemand steht mit einer Pistole hinter dir und zwingt dich.
6driverman04. April 2021
@2 Das sollte so sein, aus der Praxis weiß ich, das es nicht so ist. Im Gegenteil, wenn man zu verstehen gibt, das man das Angebot zwar gut findet, jedoch nicht darauf eingehen möchte, eckt man an. Das hat manchmal Ansätze von Zwangsbespaßung wie sie in manchen Clubhotels im Mittelmeerraum praktiziert wird. Es wird einfach nicht akzeptiert, das man sich mit Büchern, Telefon, Fernsehen und Internet durchaus seine Zeit selbst sinnvoll gestalten kann.
5KonsulW04. April 2021
Einsamkeit ist das jetzt das große Thema? Die gab es doch schon immer.
4mesca04. April 2021
...irgendwie so schräg angeschaut hat. Und ich hab sie dann gefragt, ob ich ihr helfen kann. Sie meinte, wieso ich so einen Einkaufstrolley hätte, ich sähe noch nicht so gebrechlich aus. Ich hab ihr dann erklärt, dass ich nix trage, was ich auch fahren kann und ihr die Vorzüge des Teils erklärt. Und ihr angeboten, dass sie ihn gerne mal leihen kann, wenn sie größere Einkäufe zu erledigen hat. Ob sie es nun macht, keine Ahnung.
3mesca04. April 2021
Häh? Wofür braucht man da Studien? Dass die Einsamkeit, grade unter älteren Menschen, zugenommen hat durch die Pandemie, ist klar. Es gibt keine Seniorentreffs mehr, Mehrgenerationenhäuser sind zu. Hindert aber niemand (ausser schwer gehbehinderten) daran, raus zu gehen. In Parkanlagen findet man immer Leutchen zu ratschen. Gut, mit Hund tu ich mich vielleicht leichter damit. Neulich bin ich beim Einkaufen mit einer älteren Dame ins Gespräch gekommen, weil sie mich beim Einpacken der Einkäufe...
2suse9904. April 2021
Eigentlich gehört das ins Ressort Familie, Gesundheit oder Senioren. Es ist schon sehr lange ein gesellschaftliches Problem, Corona hat es extrem verschärft. Vor allem bei niedrigen Einkommen ist es schwer, Anschluss zu finden, gilt das Einkommen doch immer noch mehr als der Charakter eines Menschen. Das Internet ist da keine wirkliche Lösung, es ersetzt keine zwischenmenschlichen Kontakte. @1 : Ein Angebot ist kein Zwang
1driverman04. April 2021
Jawoll, jedem Single, jedem Witwer/Witwe ein Zwangsfreund, ob man will oder nicht...