Berlin (dpa) - Die CDU in Ostdeutschland hat die AfD zu Beginn des Wahljahres als ihren Hauptgegner ausgemacht. «Mit der AfD müssen wir es so machen wie einst mit NPD, DVU, Republikanern: Man muss diesen Extremisten den Nährboden entziehen», sagte Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer der […] mehr

Kommentare

10Pontius22. Januar 2024
Gegenteil aussagen bzw. zur Folge haben.
9Pontius22. Januar 2024
@8 Du willst nicht akzeptieren, das die etablierten Parteien sowohl die sozialen Medien als auch die kleinen Bürgerrunden schlechter bespielen und daher die AfD ihre Wähler teilweise besser an sich gebunden hat und teilweise auch Nichtwähler mobilisiert hat? Das wäre das verkennen der Realität. Und ich habe die Union nicht in den Topf mit der AfD geschmissen, ich habe nur in Frage gestellt, dass die Worte des Aussprechenden auch ernst gemeint sind - denn andere Worte der Aussprechenden genau das
8tchipmunk21. Januar 2024
@5 Dass die AfD die bessere Erfolgsstrategie hat, das akzeptiere ich einfach nicht. Und die CDU und die AfD in einen Topf zu schmeissen, auch nicht. Man muss die CDU ja nicht mögen, aber in dem Falle wäre es 100x besser, wenn die CDU die kommende Landtagswahl gewinnt.
7tastenkoenig21. Januar 2024
Nach meinem Eindruck ist es auch zweierlei, was die CDU-Strategen erkennen und was Merz dann macht.
6Folkman21. Januar 2024
Die CDU befindet sich in einem schwer auflösbaren Dilemma: wie will man eine Partei bekämpfen, die zu mindestens 80% ähnliche - und teils sogar dieselben - Ansichten vertritt wie man selber? Regelmäßig in das gleiche Horn zu blasen und zwischendurch sporadisch vor der Verfassungsfeindlichkeit der AfD und der Gefahr des Rechtsextremismus zu warnen, hat jedenfalls absolut nicht gefruchtet. Das sollte den CDU-Strategen so langsam mal klar geworden sein...
5Pontius21. Januar 2024
@1 Schon mal deinen Wahlkreisabgeordneten gesprochen oder dich an Abgeordnete gewandet? Der Weg geht nicht nur in eine Richtung. @2 Sowohl Haseloff als auch Kretschmer sind nun wahrlich nicht dabei, den Nährboden zu entziehen. Dass die AfD die bessere Strategie als die NPD, DVU, Republikanern und auch die etablierten Parteien hat, stellt eines ihrer Erfolgsgeheimnisse dar.
4Moritzo21. Januar 2024
Wie viele Kampfansagen will die CDU denn noch machen? Bis jetzt nichts weiter als heiße Luft und übernahme von AfD Themen.
3Lenna20. Januar 2024
Bis jetzt nur Parolen.
2tastenkoenig20. Januar 2024
Das sollte Haseloff mal seinem Parteichef beibringen. Der lässt die AfD die Themen setzen und dackelt ihr munter hinterher. Er entzieht ihr nicht den Nährboden, er füttert sie eher.
1tchipmunk20. Januar 2024
«Raus aus der Politikblase und rein in den Dialog mit den Menschen im Land. Im Osten kennen die Menschen Parteien oft nur noch aus Talkshows im Fernsehen.» Die Erkenntnis kommt nur reichlich spät. Politik erfordert eben mehr, als nur bequem ausm schicken Büro zu twittern. Dialog ist natürlich anstrengend und bedeutet oft Gegenwind. Daher neigen einige (nicht alle) dem natürlich aus dem Weg zu gehen.