Berlin - CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann ist dafür, die meisten der derzeit 93 gesetzlichen Krankenkassen abzuschaffen. "Zehn Krankenkassen in Deutschland reichen", sagte Linnemann den Sendern RTL und ntv. Die vielen Kassen würden aktuell in der Regel die gleichen Leistungen anbieten und damit […] mehr

Kommentare

29thrasea14. Mai um 16:58
@28 Die Finanzkommission Gesundheit hat das ausführlich in ihrem Bericht erörtert. Sie haben festgestellt, dass durch eine Verringerung der Zahl der Kassen keine nennenswerten Kosteneinsparungen zu erwarten wären. Details würden den Rahmen des Kommentars sprengen, bei Interesse gerne selbst nachlesen. Die Forderung nach Fusionierungen der Kassen sind populär, aber leider wäre das nur Placebo.
28Net-player14. Mai um 16:36
@27 stimmt durch Digitalisierung geht auch vieles, nur Deutschland und Digitalisierung ist do eine Sache. Aber unabhängig davon ist es dennoch ein Unterschied viele Krankenkassen, ist zwar nicht das wichtigste, aber da sind wir wieder da, viele kleinere Schritte führen auch zusammen und sind teil eines Ganzen.
27Pontius13. Mai um 16:59
@25 Wenn man wirklich du sparen will, dann wird vor allem die Digitalisierung voranschreiten müssen. Damit ließe sich Bearbeitungszeiten sparen und damit am Ende Mitarbeitende einsparen - was sich in gesunkenen Verwaltungskosten widerspiegelt. Da ist es dann aber fast egal, ob es eine oder hunderte Krankenkassen gibt.
26Net-player13. Mai um 13:30
(2) um das auch zusagen, das alleine ist nicht ausreichend. Zum Österreich Vergleich, das stimmt, aber auch da kommt es ja auf die Umsetzung und die Rahmenbedingungen an. Aber deshalb weniger Kassen, aber nicht nur auf eine beschränkt.
25Net-player13. Mai um 13:27
@23 niedrigere Beitragssätze, wenn geht es nur noch um geringeren Zusatzbeitrag, aber wirklich günstiger sind kaum noch welche, das war mal besser, aber wurde durch verschiedene Änderungen minimiert. Und mehr Leistungen für gleichen Preis ist daher auch nur bedingt richtig, aber ja vereinzelte Leistungen können mal dabei sein. Also will dir nicht komplett widersprechen, aber die positiven Aspekte wurden schon stark reduziert. Und ich sage ja nicht nur eine Kasse, sondern erheblich weniger, aber
24Pontius12. Mai um 16:11
waren. Der Rechnungshof errechnete 2022 einen Mehraufwand von 214 Millionen Euro." <link>
23Pontius12. Mai um 16:06
@21 Du willst sagen, dass niedrigere Beitragssätze oder aber mehr Leistungen für denselben Preis kein Pro für Krankenkassen sind um Kundschaft zu werben? Es sind zwar viele Deutsche wechselfaul, doch Neueinsteigende bzw. wechselnde Menschen gehen meist zur günstigen Kasse... - und zur Fusion generell, brauchen wir nur nach Österreich schauen, die haben 2018 alle Kassen zusammengelegt: "Im Gegenteil: Die Österreichische Gesundheitskasse sei inzwischen teurer, als es die einzelnen Kassen in Summe
22Net-player12. Mai um 10:31
(2) nicht auch auf Effizienz geschaut wird, aber nicht immer in der Priorität. Und auch im Wettbewerb ist da in den meisten Kassen nicht mehr so der große Unterschied und die "minimalen" Unterschiede muss man da schon echt extrem suchen, lediglich was beworben wird ist teils stark unterschiedlich.
21Net-player12. Mai um 10:28
@19 das mit dem Wettbewerb würde in der komplett freien Wirtschaft zutreffen, ber Krankenkassen und dem Aufbau trifft das nur begrenzt zu. Weil ansonsten müssten bereits jetzt schon manch Defizäre Kasse zu machen oder es wären schon wesentlich mehr Zusammenschlüsse erfolgt. Auch bei Effizienz trifft das hier nicht richtig zu, weil es bis auf wenige Ausnahmen ohnehin nicht in erster Linie um Effizienz geht, das ist auch dem Vergütungsmodellen geschuldet. Bedeutet nicht das (2)
20Net-player12. Mai um 10:21
@17 ja ich stimme ja zu, das alleine nur durch die Krankenkassenreduzierung nicht das ganze System gerettet wird, aber es ist ein Anteil der genauso sinnvoll und auch richtig wäre.
19Pontius14. April um 14:22
@18 nein es ist etwas mehr, aber weniger Wettbewerb hat eben auch eine sinkende Effizienz zur Folge, so dass am Ende eben nur ein kleinerer Millionenbetrag
18Helgepropelge14. April um 13:49
@14 bist du sicher das es nur um 50-80Millionen geht? Bei einer so Starken Reduzierung wird vor allem beim Wasserkopf(Chefetagen oberes Management) gespart und da bezweifle ich stark, das dort pro Krankenkasse nur ca. 1 Mio an Boni, Gehältern und so weiter gespart wird
17Pontius14. April um 12:56
@16 das Problem ist: es wird suggeriert, dass mit ein paar Kassen weniger alles in Ordnung wäre und man damit viel einsparen würde. Ist ähnlich zum Tankpreis: es ist schon durchgeführt worden und man weiß, was man kriegt. Und es werden eben bis auf ein paar Menschen in der Managementebene nichts weiter eingespart.
16Net-player14. April um 11:22
@14 kommt drauf an welche Kosten man da alles rein rechnet und von welcher Perspektive man ausgeht, da gibt es unterschiedliche Berechnungen, aber ja unabhängig davon sind die Einsparungen natürlich nicht die ganzen Milliarden die benötigt werden, deshalb sagte ich ja, wäre nur ein Schritt in die richtige Richtung und darf nicht das einzige sein, weil viele Schritte notwendig sind. Aber ist die Frage, wenn wir auf alle "paar Millionen " Einsparungen verzichten wollen, wird da überhaupt etwas.
15eubbw14. April um 11:15
@9 Das artet langsam in Hichhack aus. Ich behaupte nicht dass niemand arbeitet.
14Kastanie14. April um 11:12
@11 Die Verwaltungskosten (die auch Werbung beinhalten) machen insgesamt weniger als 5 Prozent der Gesamtausgaben aus. Eine vollständige Streichung des Werbebudgets würde demnach Einsparungen im Bereich von etwa 50 bis 80 Millionen Euro pro Jahr bringen. Relation zu Gesamtkosten: die lagen 2024 bei rund 327,4 Milliarden Euro, macht also nicht wirklich was aus.
13Kastanie14. April um 11:07
@10 Es geht darum, dass für Bürgergeldempfänger nur eine Pauschale an die KK geht, mit der aber die Kosten nicht gedeckt werden. Das müssen dann quasi alle anderen mittragen. Das Problem ist schon lange bekannt, es wird sich aber auch genauso lange schon davor gedrückt, das zu ändern.
12Net-player14. April um 11:06
@10 da hat er recht, denn damit ist gemeint, das nicht mehr nur die GKV Versicherten für Bürgergeldempfänger zahlen, sondern alle. Derzeit werden diese Kosten hauptsächlich von den GKV Versicherten mkt gezahlt, weil der Bund nur einen kleinen Betrag dafür zuschießt, grundsätzlich sollten aber die kompletten Kosten der Bürgergeldempfänger vom Bund durch Steuerzuschüsse dafür übernommen werden, denn nur dann werden die Kosten auch von der gesamten Gesellschaft getragen.
11Net-player14. April um 11:01
Grundsätzlich hat er recht, in der GKV gibt es nicht so großen Wettbewerb und dennoch für alle Kassen einen großen Verwaltungsapparat mit deren Kosten und auch bei allen mit teils hohrenten Werbebudgets, wenn man diese reduziert führt das schon zu Einsparungen. Das sollte natürlich nicht das einzige bleiben, wäre aber mit ein richtiger Schritt
10suse9914. April um 10:52
" Zudem sollten die Versicherten künftig nicht mehr für Bürgergeldempfänger zahlen müssen." Da kommen wir wieder auf den Punkt. Die Solidargemeinschaft heißt so, weil alle für alle einstehen. Das kann ein wahrscheinlich privat versicherter CDU Politiker natürlich nicht ertragen (verstehen). Wer soll denn sonst zahlen, wenn nicht diejenigen, die immer zahlen. Ob nun über die Beiträge oder über Steuern, es ist immer die Allgemeinheit, die für die Schwachen einsteht.
9Kastanie14. April um 10:45
@7 Ah okay, weil bei es bei Deiner KK also Probleme gab, sind alle Mitarbeiter also faul und tun nix. Nettes Weltbild.
8ausiman114. April um 10:40
Das geht doch nicht , da verlieren ja die oberen Chef ihren Posten und werden arbeitslos.
7eubbw14. April um 10:14
@6 Sehr gut mitgelesen, ich spreche nur von meinen Erlebnissen bei der DAK in Münster und anderen Schreibtischtätern in anderen Behörden aus eigener Erfahrung.
6Kastanie14. April um 10:10
@4 Deiner Meinung nach arbeitet da also keiner?
5federball14. April um 09:59
Das zusammenlegen einzelner GKV in den 16 Bundesländern und teilweise noch in in Städten noch mal seperate lokale Krankenkassen von Bundesweiten argieren sollten doch auf jedenfall zusammen gelegt werden können und fusionieren. Zum Beispiel die allbeknannte AOK das könnte doch eine große werden AOK Deutschland und nicht AOK Bayern, AOK Bremen, AOK Hamburg und so weiter.
4eubbw14. April um 09:59
An den vielen Krankenkassen hängen auch "Arbeits"plätze
3Pontius14. April um 09:45
Und gäbe es doch nur Studien, die belegen, dass weniger Krankenkassen keine nennenswerten Einsparungen bringen - bis hin zu möglichen Mehrkosten...
2Polarlichter14. April um 09:37
Dann kann er ja mit den privaten KK anfangen und alle in die gesetzlichen schicken, bevor diese dann zusammengeführt werden.
1hichs14. April um 09:18
klappt nicht, wetten?