Berlin (dts) - Die CDU geht auf Distanz zur Kritik von Bundespräsident Joachim Gauck, wonach Bundeskanzlerin Angela Merkel die Euro-Rettungspolitik zu wenig erkläre. CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe sieht anders als Bundespräsident Joachim Gauck nicht nur Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in der […] mehr

Kommentare

3Stiltskin08. Juli 2012
Um Merkel in der Euro-Krise gelungene Kommunikation mit den Menschen dieses Landes zu bescheinigen, muss man schon ein glühender Merkel- Verehrer oder Regierungssprecher sein. Da der Bundespräsident keiner dieser Gruppen angehört, hat Gauck diesen Mangel eben angesprochen, als er danach gefragt wurde. Die Menschen sind es doch vielmehr zunehmend leid, wenn Politik über ihre Köpfe hinweg gemacht wird. Man will sich von der Bundesregierung nicht für dumm verkaufen lassen.
2tastenkoenig08. Juli 2012
Jaja, es reicht nicht, keine Idee zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken … mal ehrlich, völlig unabhängig von der Qualität - die gegenwärtige Regierung, und allen voran die Kanzlerin, zeichnet sich im besonderen Maße dadurch aus, nicht hinreichend erklären zu können oder zu wollen, warum sie Dinge tut oder lässt und wie sie sie tut. Und damit meine ich nicht nur komplexe Sachverhalte wie die Euro-Krise.
12fastHunter08. Juli 2012
Wozu denn erklären? Die ganzen Leute in D, die immer "nieder mit dem Euro und der EU" rufen, werden es eh nicht wahrnehmen, da sie konsequent die Vorteile der Währungsunion leugnen und sich nicht informieren wollen. Von da her: Schade um die Zeit. Wer sich informieren will, der kann das gerne tun. Aber den Stammtischlaberern alles fünfmal erklören zu müssen, obwohl sie es gar nicht verstehen wollen, ist wie Holz in den Wald schaffen.