Berlin (dpa) - «Wir. Dienen. Deutschland». Das ist der Slogan der Bundeswehr - seit 2011 eine Armee ohne Wehrpflichtige. Das hat vor allem der konservative Flügel der CDU nie überwunden, galt die Wehrpflicht doch als einer der «Markenkerne» der Partei. Erneut gibt es nun Vorstöße für ein Comeback […] mehr

Kommentare

11Aalpha06. August 2018
@5 Du wirst nicht gezwungen, du gehst arbeiten, weil du Geld verdienen willst. Du räumst zu hause auf, weil du es sauber haben willst. Du schneidest die Hecke, weil du es ordentlich magst. Zwang von außen ist hier überhaupt nicht vorhanden, der Zwang kommt von dir selbst, aber keiner zwingt dich dazu es zu tun. Die Politiker sollten ihren sozialen Teil mal zuerst beitragen, genauso wie die privaten Pflegeheime, die nur auf den fetten Gewinn aus sind, dann bräuchten wir auch keinen Zwangsdienst.
10Aalpha06. August 2018
Ich bin dagegen! Habe Zivildienst gemacht und gesehen, dass es mehr Contra als Pro gibt! 1 Jahr weggeschmissen und die Wirtschaft schreit nach jungem Nachwuchs. Vor allem machen private Altenpflegeheime und Co. doch dann am meisten Gewinn, auf kosten des Steuerzahlers! Habe es so ähnlich selbst erlebt: Eine Frau (Hausmeisterin im Kindergarten) hatte nur einen halbtagsjob, weil jemand anderes freiwillig als Hausmeister teilweise dort tätig war und die Kita hätte aber das Geld gehabt! Dumme Union!
9ausiman106. August 2018
15 Monate BW haben gereicht und der finanzielle Verlust (weniger als ein HZ4ler) war auch extem. Wollen die mit Ihrem Pflichtjahr evtl. die fehlenden Altenpfleger ersetzen und dann die Leute mit weniger als HZ4 abspeisen. Ein tolles Sommerlochthema - ab in die Mülltonne damit.
8locke7205. August 2018
@7 das mit den löhnen darf natürlich nicht passieren, da würde ein heraufsetzen des mindestlohns für pflegeberufe helfen. ob die bundeswehr nun personalnotstand hat oder einfach nur zig stellen und standorte wegrationalisiert hat, darüber kann man streiten. tatsache ist, sie ist eine lachnummer. eine armee die weniger einsatzbereite flugzeuge hat wie die verteidigungsministerin kinder, wo sich kaum noch einer freiwillig meldet, da er nicht weiss in welchen krieg er verheizt werden soll.
7k4978205. August 2018
@6 Freiwilliges soziales Jahr, hättest Du doch damals schon machen können. Hmm. @3 Genau das sollte es aber nicht heißen, denn dann werden die Löhne in der Pflege noch weiter schrumpfen um den Profit von Unternehmen zu vergrößern. Und wo herrscht Personalnotstand in der Bundewehr, Statistik würde Dir helfen. Geh mal kieken.
6bleifrau05. August 2018
Mal was Gutes von der Union - wow! Wie das Kind letztlich genannt wird, ist unerheblich; statt "verpflichtendes Gesellschaftsjahr" gefällt mir auch unser guter alter Zivildienst nicht schlecht. Bei Adolf hieß das "Arbeitsdienst". Die Idee selbst ist gut, weil gerecht. Ich fand das früher immer schon "gemein", dass nur den Jungs 1 Jahr ihres Lebens geklaut wurde.
5locke7205. August 2018
@4 ich möchte auch nicht an die arbeit gehen , zu hause aufräumen oder hecke schneiden , rasen mähen oder aufräumen aber es ist notwendig . vor allem wenn es wie bei der pflege um menschen geht und da sollte jeder in der gesellschaft seinen teil leisten , denn auch du wirst älter werden und willst unter umständen nicht stundenlang mit vollgeschissenen hosen rumlaufen nur weil niemand da ist der sich um dich kümmert.
4Day-Dreamer05. August 2018
Alles was man nicht freiwillig tut, ist Zwang! Niemand sollte ein Teil seiner Lebenszeit opfern müssen für etwas was er nicht möchte.
3locke7205. August 2018
in der pflege und bei der bundeswehr herrscht personalnotstand , daher wird es wohl so kommen und wenn es hilft teils unerträgliche zustände in pflegeheimen zu verbessern ist es nicht die schlechteste idee.
2gabrielefink05. August 2018
"Junge Union fordert «verpflichtendes Gesellschaftsjahr»" - Ich finde das eine gute Idee. Dieses Jahr würde nicht nur die Sozialkompetenz stärken, sondern wäre auch eine gute Gelegenheit, die Arbeitswelt kennen zu lernen und vielleicht auch den richtigen Beruf zu finden. Bei mir sitzen ab und zu Schüler(innen) für ein Eintags-Schnupperpraktikum. Ich staune immer wieder, welche Traumvorstellung diese Jugendlichen von ihrem zukünftigen Beruf haben. Ein bisschen "Realität" kann da nicht schaden!
1slowhand05. August 2018
>> «Die Bindekräfte in der Gesellschaft erlahmen.<< In einer Ellenbogengesellschaft doch normal. >> Hält diese Entwicklung länger an, geht das an die Substanz unserer gesellschaftlichen Ordnung.» << Ellenbogengesellschaft ist für mich nicht erstrebenswert. >> damit auch der Zivildienst wegfiel, ... , ob es eine Mehrheit in der Bevölkerung dafür gebe. << Lassen sich die versprochenen MA des Herrn Spahn nicht auftreiben? Auch ein Weg der MA - Rekrutierung für einen schmalen Taler.