Berlin - Nach der Debatte über eine "Lifestyle"-Teilzeit will die Union jetzt Fehlanreize beim Teilzeitanspruch in Deutschland auf den Prüfstand stellen. Wie die "Rheinische Post" (Mittwochsausgabe) berichtet, geht dies aus der finalen Version des Teilzeit-Antrags für den Bundesparteitag am 20. und […] mehr

Kommentare

8Sharif03. Februar um 12:40
In erster Linie ging es mal um den aktuell bestehenden "RECHTSANSPRUCH" auf Teilzeit. Nachfolgend dann um die falschen Anreize für manche wie unter anderem das Ehegattensplitting, Steuer und Sozialabgaben und ja auch um Transferleistungen usw... Wenn man diese "Anreize" endlich mal angeht lohnt es sich vllt. auch endlich mehr zu arbeiten. Das man bei 4-6h mehr je Woche durch die massiv steigenden Abgaben netto kaum mehr hat ist halt einfach lächerlich...
7thrasea03. Februar um 12:36
@3 Ergänzend möchte ich anmerken, dass das bei Bezug von Bürgergeld längst gesetzlich geregelt ist. Es unterscheidet sich nicht von arbeitslosen Personen. Man muss alle Möglichkeiten nutzen und dies gegenüber der Arbeitsagentur nachweisen – z. B. den Arbeitgeber um eine Aufstockung bitten, oder zusätzliche zumutbare Arbeit annehmen. Insofern sehe ich darin keine valide Begründung für den Antrag der Mittelstandsunion.
6tastenkoenig03. Februar um 12:35
@5 "Connemann ist nicht gerade die Klügste" • Zustimmung. Sie rattert das Textbuch der Arbeitgeberverbände runter und ist schnell am Ende, sobald es irgendwo annähend in die Tiefe geht.
5Sonnenwende03. Februar um 12:30
@4 Zustimmung, ich hab die Debatte bisher auch so erlebt, insofern ist das Argument Transferleistung jetzt neu hinzu gekommen. Möchte mal wissen welcher Schlaumeier sich das jetzt als Ausrede ausgedacht hat… Eines muss man aber sagen: Connemann ist nicht gerade die Klügste, in Interviews ist sie regelmäßig mit komplexen Fragestellungen überfordert und auch in der ein oder anderen Fernsehsendung hat sie nicht gerade brilliert. Insofern kann das auch tatsächlich einer ihrer Fauxpas gewesen sein.
4tastenkoenig03. Februar um 12:23
Das ist richtig. Im Zusammenhang mit der "Lifestyle"-Diskussion habe ich allerdings das Wort "Transferleistung" nicht gehört. Es ging darum, allgemein die geleisteten Arbeitsstunden zu erhöhen und die Arbeitnehmer mal wieder als faul darzustellen. Quais eine Verlängerung von Merz' "Mit Vier-Tage-Woche und Work-Life-Balance werden wir den Wohlstand unseres Landes nicht erhalten können".
3Sonnenwende03. Februar um 12:20
Die Frage ist nur: wie viele machen denn das? Also ich würde im Traum nicht auf die Idee kommen, mich mit Transferleistungen auf einen Teilzeit Job zu begeben, weil ich nicht mehr als zum Beispiel 20 Stunden in der Woche arbeiten will, ohne u.g. Gründe zu haben. Das würde ich nur machen, wenn ich es mir finanziell auch ohne Unterstützung vom Staat, was ja letztendlich die Unterstützung meiner Mitmenschen ist, leisten könnte. Und ich glaube nicht dass ich da eine Ausnahme bin.
2Sonnenwende03. Februar um 12:13
Also eines verstehe ich schon: Wer Teilzeit arbeitet weil er nicht so viel arbeiten will, also sonst keine Gründe hat wie Kindererziehung, Pflege von nahestehenden Personen, Weiterbildung und es findet sich sicher noch die ein oder anderen nachvollziehbaren Gründe, und seinen Lebensunterhalt dann nur mit Transferleistungen bestreiten kann sollte seine Arbeit, wenn das von Arbeitgeber Seite möglich ist, soweit aufstocken, dass er die Transferleistungen nicht braucht. Alles andere ist Schmarotzen.
1tastenkoenig03. Februar um 11:43
Zu spät … wir haben schon registriert, wie Connemann & Co. auf die Arbeitnehmerschaft blicken