Berlin (dts) - Vor dem Hintergrund einer möglichen Weigerung von SPD und Grünen, in eine Koalition mit der Union einzutreten, warnen Vertreter von CDU und CSU vor Gedankenspielen zu einer Minderheitsregierung der Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Stefan […] mehr

Kommentare

8smailies25. September 2013
@7 Ne, das ist weniger als "Standardforwurf" zu sehen - ich hab halt überlegt: 1. Positionen sind in einigen Punkte weit auseinander. 2. Die Mehrheitsverhältnisse sind zwischen Grün und Links sehr knapp. 3. Die CDU/CSU als einheitliche agierende Opposition hat fast die gleiche Sitzanzahl, da kann sich die Regierung keine Abweichler erlauben. Und das bietet einfach ein enormes Spannungspotential...
7Folkman25. September 2013
@5 : Hatten wir R/R/G schon mal im Bund, oder woher kommt die 18-Monate-Galgenfrist? Die Linke macht absolut pragmatisch und zuverlässig Politik, wo sie in der Verantwortung ist. Die jetzigen Koalitionen im Land sind allesamt stabil. Ich glaube, Die Linke würde schnell in der Realität ankommen, und die Koalition würde sich überraschend gut zusammenraufen...
6Stiltskin25. September 2013
Wahlen sind kein Wunschkonzert. Wenn man für Demokratie ist, dann muß man auch alle möglichen Koalitionen, mit allen demokratischen Parteien in Betracht ziehen. Und das sehe ich auch für Parteien, die nicht in jedem Fall meine Vorstellungen einer sozial gerechten Politik vertreten. Aber es wäre schlicht eine Verarschung des Wählers, wenn man ihn so lange zur Wahlurne zerrt, bis ein den Volksparteien genehmes Ergebnis dabei heraus kommt.
5smailies25. September 2013
Klar, das Wahlergebnis ist eindeutig pro "rot-rot-grün"! Ich gebe einer solchen Koalition höchstens 18 Monate...
4Folkman25. September 2013
Neuwahlen? Das gibt's ja wohl nicht! Es gibt noch die linke Mehrheit. Die SPD sollte der Basis und den Menschen die Notwendigkeit erklären. Dabei kann sich die Spitze gleich noch für ihre dumme Ausschließeritis entschuldigen...
3Stiltskin25. September 2013
Unabhängig davon wie man zu SPD oder Grünen steht, aber warum sollte man um jeden Preis in eine Koalition mit CDU/CSU eintreten? Natürlich müssen Kompromisse eigegangen werden, aber nicht um den Preis, die eigene Identität mehr als bisher aufzugeben. Die CDU will ja etwas, also muß auch sie den Parteien, denen sie im Falle der Grünen vor noch gar nicht so langer Zeit die Regierungsfähigkeit absprach, entgegenkommen. Klar, wenns um die Macht geht, dann buhlt man auch um ehemalige 'Körnerfresser'.
2k1195625. September 2013
Und wiedermal typisch. Auf jedne Fall haben die "anderen" Schuld wenn die CDU mal wieder nichts hinbekommt. Schade das der Wähler zu dumm ist das Spiel zu durchschauen.
1Chris198625. September 2013
Aber Hauptsache der FDP konsequent jede Unterstützung verweigern. Diese Schwebepartie war doch zu erwarten. Wenn die CDU jetzt geschickt darstellen kann, dass die Regierungsbildung an der Weigerung von SPD/Grüne scheitert kann man mit Neuwahlen durchaus noch die absolute Mehrheit rausholen oder die FDP zurück ins Boot holen.