BVDW fordert Akzeptanzpflicht für digitale Zahlmethoden. pixabay.com ©rupixen (Creative Commons CC0) Die Corona-Pandemie hat dazu geführt, dass auch im stationären Einzelhandel die Nachfrage und das Angebot digitaler Bezahlverfahren gestiegen ist. Noch immer ist in Deutschland nicht flächendeckend […] mehr

Kommentare

28k14079115. Dezember 2021
@27 Na was ich sagen wollte, ich würde es auch schade finden, wenn die deutsche Girocard verdrängt würde. Gefühlt sind 3% Gebühren einfach zuviel. Wer ein Paypalkonto hat und intensiv für Zahlungseingänge nutzt, kann sicher ein Lied davon singen, wie schweinisch teuer das ist.
27thrasea15. Dezember 2021
@usernummer Ich fürchte, jetzt sind wir so tief ins Detail abgedriftet, dass wir andere langweilen. Schön, dass wir uns doch noch auf den Austausch von Argumenten statt Beleidigungen einigen konnten. Meine Argumente zum Thema sind damit aber auch erschöpft, ich ziehe mich hier zurück.
26thrasea15. Dezember 2021
... siehe Tabelle auf Seite 11: Die Kosten in % vom Umsatz sind für Girocard-Zahlungen nicht einmal halb so hoch wie für Bargeldzahlungen. Selbst Kreditkartenzahlungen in dieser Tabelle nicht teurer als Bargeldzahlungen, sondern auf gleichem Niveau. @24 Einige Sparkassen haben schon angefangen, eine Girocard mit Co-Badge Debit-Mastercard statt Maestro auszugeben: <link> Daher sehe ich das Ende der Girocard noch nicht. Die deutschen Banken verteidigen ihre Insel tapfer :-)
25thrasea15. Dezember 2021
@23 Danke für die seriöse Quelle, ich werde sie mir bei Gelegenheit im Detail anschauen. Auf den ersten Blick beim Durchscrollen 3 Anmerkungen: a) Die Daten wurden 2017 erhoben und sind nicht mehr unbedingt aktuell, insbesondere fehlen kontaktlose Zahlungen. b) Laut Zusammenfassung auf Seite eins kostet eine Bargeldzahlung den Händler im Schnitt 0,24 Euro, sie sei die günstigste Zahlungsvariante. c) Bezogen auf den Umsatz sind aber Kartenzahlungen wesentlich günstiger, insbesondere Giro-/Debit.
24k14079115. Dezember 2021
@22 Aktuell läuft bereits ein massiver Verdrängungswettbewerb. VISA und Mastercard wollen die in Deutschland so preiswerte Girocard weg haben. Deshalb bieten sie Banken besonders schmackhafte Konditionen für ihre Debitkartenlösungen. Die meisten Banken reagieren bereits und bieten Neukunden gar keine Girocards mehr an, nur noch Debitkarten, oder machen Girocards kostenpflichtig (z.B. 1 EUR/Monat).
23k14079115. Dezember 2021
@22 Ich hab mich an dem Datenmaterial der Bundesbank orientiert: <link> Also umgerechnet kostet eine Girocard-Zahlung mit PIN oder Unterschrift etwa 0,33 EUR im Schnitt, per Kreditkarte ca. 1 EUR. Das läppert sich zusammen über den Tag. Bei 100x Laufkundschaft im Laden, wenn die alle mit Kreditkarte zahlen, wären das 100 EUR pro Tag...
22thrasea15. Dezember 2021
@21 Wo hast du diese Zahlen her? Guck mal hier: <link> Terminal *einmalig* zwischen 17 und 120 Euro, keine Grundgebühr, pro Zahlung 0,9% (Debitkarten) oder 1,9% (Kreditkarten) Gebühr. Bei größeren Zahlungsvolumina gibt es natürlich auch andere Konditionen. Bei den Girocards ändert sich innerhalb von Deutschland nichts, nur im Ausland kann dann nicht mehr mit ihnen gezahlt werden durch den Wegfall des Co-Badges Maestro oder VPay.
21k14079115. Dezember 2021
@20 So billig ist das nicht: 5 bis 15 EUR Terminalmiete pro Monat, je Transaktion etwa 12 Cent Grundgebühr, dann bei Girocard nochmal etwa 0,3% vom Kaufbetrag, bei Kreditkarte sind es sogar bis zu 3%. Der Haken ist, dass die beiden Platzhirsche Mastercard und VISA ihre Girocardsysteme 2023 beenden wollen (Maestro und VPay) und dann nur noch ihre Debit(kredit)karten ausgeben, für die dann die höheren Gebühren anfallen. Die in Dtl. günstige Girocard soll mit aller Macht weg.
20thrasea15. Dezember 2021
@18 Wenn du das so siehst, müssten wir Banken verstaatlichen und Zahlungsabwicklungen zukünftig allen Menschen, dem Handel und der Wirtschaft kostenlos anbieten. Ich bin da anderer Meinung. Die Zahlungsabwicklung ist eine Dienstleistung, bei der Banken durchaus Aufwände haben, die sie selbstverständlich auch weitergeben dürfen. Umgekehrt spart der Handel bei mehr elektronischen Zahlungen ja auch etwas, z. B. Kosten für die Bargeldversorgung, beim täglichen Kassenstand zählen usw.
18k14079115. Dezember 2021
@16 Die Kernfrage ist doch: der Bezahlvorgang an sich sollte gebührenfrei sein. Niemand sollte dabei zu Gebühren gezwungen sein. Denn im Grunde ist es moderne Wegelagerei, aus dem Bezahlvorgang Profit zu schlagen. Besonderer Service kann natürlich gerne etwas kosten, sollte aber freiwillig sein, was bei einer Akzeptanzpflicht nicht mehr gegeben ist.
16thrasea15. Dezember 2021
@14 Da es beim Bäcker nicht nur Zahlungen in Höhe von 50 Cent gibt, sondern schnell auch mal zweistellige Eurobeträge fällig werden, machen elektronische Zahlungen über ein Terminal auf jeden Fall Sinn. Wenn der Bäcker eh ein Terminal hat, nutzt das durch Zahlungen von Kleinbeträgen kein bisschen ab und verursacht auch keine zusätzlichen Kosten. Du könntest nach meiner Motivation fragen, warum ich nicht mit Münzen zahlen will. Mit deiner wilden Spekulation liegst du jedenfalls daneben.
14k14079115. Dezember 2021
@12 Nee, elektronische Terminals veralten genauso wie andere Hardware ziemlich schnell. Bzw. noch schneller, weil es sicherheitsrelevante Geräte sind. Und dann fällt Elektronikschrott an. Ein Händler rennt nicht wegen 50 Cent zur Bank, er braucht sie in der Regel als Wechselgeld. Ausserdem läuft eh in der Kasse eine Bonrolle mit fürs Finanzamt. Aber Hauptsache das neueste Handy mitschleppen, aber paar Münzen sind dann zu schwer?
13thrasea15. Dezember 2021
@11 An der Stelle möchte ich mal anmerken, dass mir deine beleidigende, abwertende Art zu diskutieren sehr missfällt. Kannst du keine Argumente ohne Beleidigungen austauschen? Sehr schade.
12thrasea15. Dezember 2021
@11 Elektronische Terminals nutzen ab, wenn ich meine Karte davor halte und zahle? 😅 Klar, die Prozesse im Hintergrund müssen laufen. So wie der Händler laufen muss, um meine 50 Cent in ein bis ca. fünf Münzen zur Bank zu tragen. So wie der Händler eh eine elektr. Registrierkasse braucht und mir einen Bon aushändigen muss. Das kann er sich übrigens sparen, wenn ich elektronisch zahle. Bon per E-Mail, Ressourcen gespart. Auf sowas kommt man, wenn man nicht nur zur nächsten Steckdose denkt
11k14079115. Dezember 2021
@10 Sorry, aber das ist nicht zu Ende gedacht. Weil bei einer Kartenzahlung von 50 Cent genauso kostenintensive Abwicklungsprozesse im Hintergrund ablaufen, die Serverressourcen und Energie verbrauchen, wie bei einer Zahlung von z.B. 100 EUR. Da ist die Dummheit genauso groß wie die eigene Bequemlichkeit. Nicht zu vergessen die ganzen Müllberge für den ganzen Elektronikschrott der Terminals, die öfter erneuert werden müssen. Manche können echt nur bis zur nächsten Steckdose denken.
10thrasea15. Dezember 2021
@9 Nein, man muss nicht jedes Brötchen für 50 Cent per Karte zahlen. Es wäre aber schön, wenn man könnte und dürfte. Warum auch nicht? Ganz egal, ob du das albern findest oder nicht. @7 Leider scheinen einige Händler keine Lust zu haben, nach passenden Verträgen mit akzeptablen Konditionen zu suchen, die es ja offensichtlich gibt. Eine Mindestgebühr ist nicht zwingend notwendig, es gibt auch Modelle mit prozentualen Transaktionsgebühren. OK, bei Sparkasse und Volksbank wird schwierig...
9k14079115. Dezember 2021
@6 Man muss ja auch nicht jedes alberne Brötchen für 50 Cent mit Karte bezahlen.
8AS115. Dezember 2021
@6 Da scheinst Du wohl recht zu haben, was die Luft nach oben anbelangt. Ich wußte gar nicht, dass wir hier in Vorpommern am Ende der Welt und Entwicklung soweit fortgeschritten sind, was die bargeldlose Zahlung anbelangt :-)
7Oberschwabe15. Dezember 2021
Solange der Bäcker Verluste macht, wenn jemand Digital bezahlt, solange wird es nie überall digitale Zahlmethoden geben. Die Gebühren müssen erstmal stark fallen, damit es sich auch für einen Bäcker lohnt für paar €. Besonders die Mindestgebühr ist da ein großes Hindernis
6thrasea15. Dezember 2021
@5 Zum Beispiel bei zwei der drei lokalen Bäcker. Ich kann natürlich den dritten Bäcker nehmen, der Kartenzahlung akzeptiert, aber das ist eine große Kette mit nicht ganz so großer Qualität ;-) Auch die drei nächstgelegenen Pizzabuden und Dönerläden nehmen nur Bargeld. Der örtliche Edeka akzeptiert zwar Zahlungen per Girocard, aber keine Kreditkarten. Bei Urlaub auf Amrum vor 3 Jahren wurde sogar an den meisten Orten nur Bargeld akzeptiert – im Urlaubsgebiet! Da ist noch viel Luft nach oben.
5AS115. Dezember 2021
@2 An welchen Verkaufsstellen kannst Du denn noch nicht digital/bargeldlos (wobei das strenggenommen nicht das Gleiche ist) bezahlen? Sollte das in dieser Republik so unterschiedlich sein? Mir würde aus dem Stand kein Beispiel einfallen, wo ich das nicht kann - außer bei meiner Kosmetikerin, aber da erwarte ich es auch nicht wirklich.
4thrasea15. Dezember 2021
@3 Mir ist schon klar, dass es im Artikel um Akzeptanzpflicht geht, nicht um digitale Bezahlpflicht. Mit der Betonung wollte ich nur dem Reflex vorbeugen, dass hier in den Kommentaren gleich wieder jemand jammert, das Bargeld solle abgeschafft werden. Das haben wir ja oft genug erlebt. Natürlich entstehen dem Händler durch die Annahme digitaler Zahlungen Kosten. Wer sollte diese Kosten tragen müssen, wenn nicht der Händler? Was oft vergessen wird: Auch Bargeld verursacht dem Händler Kosten.
3k14079115. Dezember 2021
@2 In dem Artikel geht es nicht um die digitale Bezahlpflicht sondern um die Akzeptanzpflicht. Im Übrigen bedeutet Diskriminierungsfreiheit auch, dass dem Händler nicht zwangsweise zusätzliche Kosten auferlegt werden, die bei Barzahlung nicht entstehen würden. In dem Zusammenhang wird es Zeit, dass die EZB mit der Einführung des digitalen Euro vorankommt.
2thrasea15. Dezember 2021
Ja, bitte! Ich wünsche mir schon lange, an allen Verkaufsstellen digital / bargeldlos bezahlen zu dürfen. Wohlgemerkt zu dürfen, nicht zu müssen! Ich will niemandem die Möglichkeit nehmen, bar zu zahlen. Beide Zahlungsmethoden sollen Kunden gleichwertig und diskriminierungsfrei zur Verfügung stehen.
1k14079115. Dezember 2021
Eine Akzeptanzpflicht für digitale Bezahlformen, wenn diese Gebühren kosten, egal ob für den Käufer oder Verkäufer, ist rechtlich höchst fragwürdig. Wenn, dann müsste der Bezahlvorgang gebührenfrei sein.