Berlin (dpa) - Bundeswehrforscher plädieren für eine militärische Wasserstoffstrategie als Beitrag zu einer unabhängigeren Energieversorgung Deutschlands. Dies biete sich zunächst für die küstennahe Schifffahrt und den Flugverkehr an, wo auch synthetisch erzeugte Kraftstoffe zum Einsatz kommen […] mehr

Kommentare

7Tom-Cat01. März 2022
@5 Das bezweifel ich nicht, aber ich hatte an die Schadstoffbelastung direkt Vorort beim Verbraucher gedacht. Wasserstoff verschmutzt im Gegensatz zu Schweröl keine Meere und ich hab lieber Wasserdampf als CO2 in den Straßen.
6satta01. März 2022
Die Wasserstoffgasgewinnung verbraucht enorme Mengen elektrischer Energie, der dazu benötigte Strom muss erstmal umweltfreundlich hergestellt werden. Und das nur, damit die Mächtigen dieser Welt ihre Echtzeitstrategiespiele auch nachhaltig spielen können :-/
5Wasweissdennich01. März 2022
@3 wenn ich nur 25 Prozent der Energie die ich reinstecke wieder rausholen kann dann ist "umweltfreundlich" echt eine gewagte Aussage
4tastenkoenig01. März 2022
@1 : Da werden wir leider nicht drumrum kommen, zumindest mittelfristig. Unser Energiehunger ist zu groß, um ihn selbst zu stillen. Und wenn es einen Gott gibt, hat er genug schwarzen Humor, um die fossilen Brennstoffe wie auch die meiste Sonne vor allem auf die Länder zu verteilen, die zumindest zweifelhafte Regierungen haben. Alles was wir tun können ist, uns breiter aufzustellen was die Lieferanten angeht. • @3 : Ja, aber da muss das Rad nicht neu erfunden werden. Die Techniken sind erprobt.
3Tom-Cat01. März 2022
Die ganze Sache ist sehr umweltfreundlich da als Abgas Wasserdampf entsteht. Allerdings muss man sich etwas gutes die Lagerung einfallen lassen den Wasserstoff ist explosiver als Kerosin.
2Ravishe01. März 2022
@1 : Du triffst den Nagel auf den Kopf in punkto Abhängigkeit: Wasserstoff ist nämlich genau das, was die Russen ebenfalls durch ihre Pipelines pumpen können. Nord Stream 2 war mitunter auch dafür gedacht.
1Sonnenwende01. März 2022
Klingt interessant. Aaaaaaber: "Relevant sei dabei auch, woher künftiger Wasserstoff (H2) komme. Eine vertiefte Zusammenarbeit mit Ländern etwa in Nordafrika oder im Nahen Osten...." Jetzt aber bitte nicht die nächste Abhängigkeit konstruieren...