Berlin (dts) - Die Bundesregierung will offenbar doch die umstrittenen Steuerdaten aus der Schweiz kaufen. Laut Aussage eines Sprechers des Bundesfinanzministeriums wolle man sich in der Sache wie in der Liechtenstein-Affäre verhalten. Ein Unbekannter hatte der Bundesregierung für 2,5 Millionen Euro […] mehr

Kommentare

3BOOTBOSS01. Februar 2010
@1 Staaten wie der Schweiz die mit Nichtrechststaatlichen Mitteln Ihren Banken erlauben kriminelle Gelder einzusammeln ist offenbar anders nicht beizukommen. Andererseits wäre ich dafür, dass eine Zeitung notfalls auch durch eine Spendenaktion die CD ankauft und die Daten veröffentlicht, damit die Bürger mitbekommen, welche doch so blütenweisse Weste ziemlich befleckt ist.
2Stiltskin01. Februar 2010
Hm, ist es denn keine Kapitulation des Rechtsstaates, wenn er zuschaut, wie (Wirtschafts)kriminelle finanzielle Millionenbetrügereien begehen. Das wäre doch dann erst recht kein Rechtsstaat mehr, sondern eine Bananenrepublik. Jeder Otto Normalverbraucher zahlt brav seine Steuern- ihm bleibt letztlich ja gar nichts anderes übrig. Aber eine kleine Klientel soll das nicht müssen? Um Rechtsklarheit zu sichern, wäre der Gesetzgeber gefordert, hier Abhilfe zu schaffen. Und warum unternimmt er nichts?
1k31168101. Februar 2010
kapitulation des rechtsstaates!