Eigentlich erinnert alles an ein anderes Wundermittel: FCKW. Man erfindet etwas, es bringt viel voran und dann entdeckt man, dass es auch Nachteile hat und man muss sich wieder davon verabschieden. Aber der ehemalige Nutzen bleibt, denn man hat mittlerweile Ersatzprodukte gefunden.
Erst initiiert D zusammen mit anderen das Prüfverfahren, nun, neue Regierung, wird wirtschaftsgerudert. Was bringt es, wenn ein paar Menschen Geld, ein paar Arbeitsplätze haben, aber die Welt einfach mal schneller noch unlebenswerter wird? Jaha, ein paar Stimmen weniger für die braunen, blauen. Toll!
Ein weiteres Beispiel für das Handeln wider besseren Wissens und für den Glaubenssatz, dass es der Wirtschaft helfe in der Vergangenheit zu verharren, statt diese Notwendigkeit der Änderung als Motor für Innovation und Fortschritt zu sehen. Was ist mit Technologieoffenheit und Ingenieurswesen? Da ist die Realität um es zu beweisen! Das passiert, wenn man Politik von Leuten machen lässt, die Angst vor der Zukunft haben und sich an der Vergangenheit festbeißen, weil sie von ihr profitiert haben.
@8
Jo, aber man muss auch die Folgekosten einbeziehen. Also Mehraufwand an Kosten für die Reinigung von Wasser, ökologische Folgeschäden, die dann auch wirtschaftlicher Natur sind. Natürlich kann man dies auch erstmal ignorieren, dann geht die Rechnung unserer Groko natürlich auf.
@4
Nein, das Gegenteil ist der Fall. Bei einem sofortigen Verbot könnten viele Produkte z. B. in der Medizintechnik gar nicht mehr angeboten werden (u.a. HD-Chirurgie). Das würde uns kurzfristig wesentlich mehr schaden. Es lohnt sich, sich im Detail mit der Thematik zu beschäftigen.
@5
Nicht zwangsweise, Klimaschutz kostet eben doch Geld. Und wenn man halt auf sauberes Trinkwasser verzichten kann, dann sind die PFAS auch gar nicht mehr so schlimm... @7
Ja das wurmte mich auch schon, es ist die aktuelle Regierung die da bremst.
Der Artikel ist für mich "untetkomplex" und erfasst das Agieren Deutschland m. E. nicht korrekt. Wie richtig geschrieben wird, wurde das Prüfverfahren für PFAS von Deutschland mit initiiert. Wir sind also sicher nicht die Bremser. Ein sofortiges vollständiges Verbot der Substanzen war m. W. nie Ziel - dafür gibt es noch zu viele Anwendungsgebiete ohne bekannte Alternativen. Wichtig ist, dass das Zeug dort ersetzt wird, wo es möglich ist - und bei Rest muss dringend geforscht werden.
Letztendlich ist das Verhalten der Bundesregierung Beihilfe zur schweren Körperverletzung. Seltsam nur daß dagegen trotz besseren Wissens keine Klage eingereicht wird...
@2
Weil man dann teuerer Ersatzprodukte nehmen müsste - order erstmal welche entwickeln muss. Die Regierung steht halt vor allem hinter der Wirtschaft und nicht der Bevölkerung...