Berlin - Die Bundesregierung will ein grundsätzliches Verbot von Ewigkeitschemikalien in der Europäischen Union verhindern. Das berichtet der "Spiegel". Damit steht sie im Widerspruch zu ihrer obersten Arbeitsschutzbehörde. Die Substanzen, sogenannte PFAS-Chemikalien, sind teilweise stark ...

Kommentare

(19) Stoer · 21. September 2025
Wäre zurückrudern eine olympische Disziplin,wäre Deutschland ein einsamer Spitzenplatz sicher...
(18) galli · 21. September 2025
@17 und die DDR war das 1.Land ,das FCKW freien Kühlschrank gebaut hat
(17) Pontius · 21. September 2025
Eigentlich erinnert alles an ein anderes Wundermittel: FCKW. Man erfindet etwas, es bringt viel voran und dann entdeckt man, dass es auch Nachteile hat und man muss sich wieder davon verabschieden. Aber der ehemalige Nutzen bleibt, denn man hat mittlerweile Ersatzprodukte gefunden.
(16) skloss · 21. September 2025
Erst initiiert D zusammen mit anderen das Prüfverfahren, nun, neue Regierung, wird wirtschaftsgerudert. Was bringt es, wenn ein paar Menschen Geld, ein paar Arbeitsplätze haben, aber die Welt einfach mal schneller noch unlebenswerter wird? Jaha, ein paar Stimmen weniger für die braunen, blauen. Toll!
(15) Polarlichter · 21. September 2025
@14 Ja, schon klar, daher habe ich ja wenig Verständnis für das "Bremsen".
(14) Pontius · 21. September 2025
@12 Im aktuellen Vorschlag sind Übergangsfristen von über einem Jahrzehnt drin...
(13) ichbindrin · 21. September 2025
Ein weiteres Beispiel für das Handeln wider besseren Wissens und für den Glaubenssatz, dass es der Wirtschaft helfe in der Vergangenheit zu verharren, statt diese Notwendigkeit der Änderung als Motor für Innovation und Fortschritt zu sehen. Was ist mit Technologieoffenheit und Ingenieurswesen? Da ist die Realität um es zu beweisen! Das passiert, wenn man Politik von Leuten machen lässt, die Angst vor der Zukunft haben und sich an der Vergangenheit festbeißen, weil sie von ihr profitiert haben.
(12) Polarlichter · 21. September 2025
Ja, Thrasea, aber man könnte hierbei dann konkret für derlei sehr sensible Bereiche einen Aufschub genehmigen bis Datum XY.
(11) Polarlichter · 21. September 2025
@8 Jo, aber man muss auch die Folgekosten einbeziehen. Also Mehraufwand an Kosten für die Reinigung von Wasser, ökologische Folgeschäden, die dann auch wirtschaftlicher Natur sind. Natürlich kann man dies auch erstmal ignorieren, dann geht die Rechnung unserer Groko natürlich auf.
(10) thrasea · 21. September 2025
@4 Nein, das Gegenteil ist der Fall. Bei einem sofortigen Verbot könnten viele Produkte z. B. in der Medizintechnik gar nicht mehr angeboten werden (u.a. HD-Chirurgie). Das würde uns kurzfristig wesentlich mehr schaden. Es lohnt sich, sich im Detail mit der Thematik zu beschäftigen.
(9) nadine2113 · 21. September 2025
@3 : Geauso sieht es aus. Es wird nur zun eigenen Vorteil (nicht)gehandelt.
(8) Pontius · 21. September 2025
@5 Nicht zwangsweise, Klimaschutz kostet eben doch Geld. Und wenn man halt auf sauberes Trinkwasser verzichten kann, dann sind die PFAS auch gar nicht mehr so schlimm... @7 Ja das wurmte mich auch schon, es ist die aktuelle Regierung die da bremst.
(7) thrasea · 21. September 2025
Der Artikel ist für mich "untetkomplex" und erfasst das Agieren Deutschland m. E. nicht korrekt. Wie richtig geschrieben wird, wurde das Prüfverfahren für PFAS von Deutschland mit initiiert. Wir sind also sicher nicht die Bremser. Ein sofortiges vollständiges Verbot der Substanzen war m. W. nie Ziel - dafür gibt es noch zu viele Anwendungsgebiete ohne bekannte Alternativen. Wichtig ist, dass das Zeug dort ersetzt wird, wo es möglich ist - und bei Rest muss dringend geforscht werden.
(6) bigbengel · 21. September 2025
@5 : Eine solche Erkenntnis kannst Du von lobbygesteuerten Politikern nicht erwarten.
(5) Polarlichter · 21. September 2025
@3 Wobei dies günstiger wäre es andersherum zu machen, wenn man mal die Folgekosten bedenkt.
(4) bigbengel · 21. September 2025
Letztendlich ist das Verhalten der Bundesregierung Beihilfe zur schweren Körperverletzung. Seltsam nur daß dagegen trotz besseren Wissens keine Klage eingereicht wird...
(3) Pontius · 21. September 2025
@2 Weil man dann teuerer Ersatzprodukte nehmen müsste - order erstmal welche entwickeln muss. Die Regierung steht halt vor allem hinter der Wirtschaft und nicht der Bevölkerung...
(2) roger1d · 21. September 2025
Ich verstehe das Bremsen nicht.
(1) Polarlichter · 21. September 2025
Deutschland wieder die Bremse der EU.
 
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