Karlsruhe (dpa) - Arbeitsminister Hubertus Heil hat die Sanktionen gegen Hartz-IV-Bezieher, die Jobangebote ausschlagen oder Fördermaßnahmen ablehnen, vor dem Bundesverfassungsgericht verteidigt. «Der Sozialstaat muss ein Mittel haben, die zumutbare Mitwirkung auch verbindlich einzufordern», sagte […] mehr

Kommentare

82naturschonen17. Januar 2019
@81 Da hat du völlig Recht, ich hätte unten auch nicht Übersetzungsfehler schreiben sollen, sondern eher Anwendungsfehler, denn der Satz richtet sich an die, die nicht selbst arbeiten (wollen oder können), sondern an die, die davon leben, dass sie arbeiten lassen, egal ob Geld oder Menschen, dafür spricht auch der Satz "eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr als ein Reicher in der Himmel kommt".Auch damals gab es Spekulanten, Politiker und Aufseher etc., die bis heute keiner braucht!
81Kargam17. Januar 2019
@77 Aber wenn Du so stark durch die Bibel geprägt bist, dann sollte dir der Satz "Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan." was sagen. Und alleine das sollte dann für dich Grund genug sein jedem eine Grundsicherung zu gewähren.
80naturschonen17. Januar 2019
@79 Wir kommentieren nicht nur ein uraltes Thema, es war auch eine Zeit als Arbeit etwas für Minderbemittelte galt, also definitiv nicht anerkannt war...An meinem Wohnort gibt es eine chaldäische Gemeinde, die aramäisch spricht, also die Muttersprache von Jesus und eine koptische Gemeinde, du kannst dir ja selbst mal den altgriechische Originaltext übersetzen...
79Han.Scha17. Januar 2019
@78 : Ich hab mal gegoogelt. Von einem Übersetzungsfehler habe ich auch in den neuesten Ausgaben nichts gefunden. Lediglich das Wollen fehlt in einigen Zitaten. Zuerst schämte ich mich, als ich las, dass die Herren Hitler und Stalin dieses Zitat zur Begründung ihrer Politik verwandten. Da auch Herr Bebel es äußerte, wurde ich wieder ruhiger. Ein Prediger hat sogar den Herrn Paulus zur Relativierung des Textes als manchmal nicht ganz helle bezeichnet. Wir kommentieren ein uraltes Thema.
78naturschonen17. Januar 2019
@77 "Gut gemeint ist das Gegenteil von gut gemacht" wird verschiedenen Autoren zugeschrieben, bei deinem Zitat handelt es sich allerdings um einen Übersetzungsfehler, der leider weit verbreitet ist in seiner Bekanntheit!!
77Han.Scha17. Januar 2019
Ich komme vom Land und bin wohl sehr von der Bibel geprägt worden. Bei uns hat jeder, von frühester Kindheit an, im Rahmen seiner Möglichkeiten, seinen Beitrag zum Wohlergehen der Familie geleistet. Aus der Bibel kommt: Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen (Paulus, NT).
76Kargam17. Januar 2019
@73 Das kann man sehen wie man will, aber mir persönlich ist es wichtiger das JEDER zumindest eine Grundsicherung hat, als ein paar Euro bei den Steuern zu sparen. Und wenn dann auch noch im Raum steht, das das System "Fördern und Fordern" auch noch mehr kosten verursacht als das es einspart, dann bin ich gleich zweimal klar dagegen.
75naturschonen17. Januar 2019
@73 Es gibt unterschiedliche Auffassungen von korrekt und erhebliche Möglichkeiten von Ermessen/Willkür, gerade beim Sozialrecht, es gibt auch sehr unterschiedliche Meinungen, wer als bedürftig eingestuft wird und nicht jeder macht Gebrauch von seinen Möglichkeiten..Logisch habe ich Verbesserungsvorschläge, die ich selbst erfolgreich angewendet habe, man sucht bei den Menschen die Talente, Anlagen, Fähigkeiten statt nach "Vermittlungshemmnissen", Wertschätzung macht allerdings Mühe
74Han.Scha17. Januar 2019
Missbrauch durch Dückeberger etc. muss verhindert werden. Es darf keinen Anlass für den Gebrauch des Wortes "Sozialschmarotzer" geben. Und ebenso muss jeder zuerst sein Vermögen einsetzen, bevor er vom JC Geld erhält. Wenn Du hier Verbesserungsvorsachläge für die Arbeit der JC machen kannst, nur zu. Abschaffung der JC ist einfach Unfug.
73Han.Scha17. Januar 2019
@70 ff: Warum sollte ein korrektes Verfahren vor Gericht landen? Es wird gern auf die JC eingedroschen, doch wessen Gesetze, Anweisungen und Vorgaben müssen hier angewendet werden? Zum wiederholten Male: Mit Steuergeldern muss sorgsam umgegangen werden. Wer bei der Verteilung Kosten durch ein Gießkannenprinzip sparen will, muss den gleichen Sparansatz auch beim Einbringen von Steuern ansetzen. Dann wird nur wenig zum Verteilen bleiben. Mit Steuergeldern dürfen nur Bedürftige alimentiert werden.
72naturschonen17. Januar 2019
ohne mit Kündigung rechnen zu müssen...wieso eigentlich? Wieso kann ein Abgeordneter nicht gekündigt werden, wenn er zwei oder drei Mal nicht da ist? Ist irgend ein Beraterjob wichtiger und die Gesellschaft zahlt seinen Hauptjob weiter? Abgesehen davon hat er nicht die geringste Ahnung von der Realität der von ihm mit beschlossenen Gesetze oder war er grade abwesend beim Entscheid?
71naturschonen17. Januar 2019
Da saß allen Ernstes Christian Lindner, der der Meinung ist, wenn ein Betroffener sich nicht gegen eine unberechtigte Kündigung wehrt braucht er auch kein Geld vom Amt, er muss außerdem die vom Amt zum zigten Mal ausgesuchte Bewerbungsmaßnahme durchziehen - die den Steuerzahler sinnlose Tausende kostet - komischerweise behauptet Lindner, er würde arbeiten seit er 18 Jahre alt ist, fraglich ist nur, was der Mann unter Arbeit versteht, seinen im Bundestag bezahlten Job darf er wohl vernachlässigen
70naturschonen17. Januar 2019
@69 Deine Logik ist nicht nachvollziehbar, warum bitte landen nur Verfahren vor Gericht, die wahrscheinlich auf fehlerhaften Bescheiden beruhen? Gerade beim Sozialgericht kann man absolut jeden Bescheid überprüfen lassen, was so weit geht, dass JC auch bei Centbeträgen klagen. Und warum sind alle nicht angefochtenen Bescheide automatisch richtig? Es gibt massenweise Betroffene, die einfach den Weg zum Gericht scheuen und sehr wohl falsche Bescheide haben. Gestern war das Thema bei Maischberger
69Han.Scha17. Januar 2019
@67 : Du solltest überlegen, bevor Du schreibst. Wenn ein Verfahren vor Gericht landet, ist die Wahrscheinlichkeit, dass in ihm etwas falsch ist, sehr groß. Daher kommen wohl auch die 90 % Erfolg. Um die Arbeit der JC zu beurteilen, mussst Du selbstverständlich bei Prozentzahlen auch die vielen Entscheidungen/Verahren mitzählen, die nicht vor Gericht landen, weil sie eindeutig richtig sind. Zum Schutz vor Missbrauch von Steuergeldern hat der Gesetzgeber komplizierte Rahmenbedingungen geschaffen.
68Hannah17. Januar 2019
Ich würde auch gern nicht arbeiten müssen. Aber wenn ich mich entscheiden könnte zwischen "es reicht nur für das Nötigste" (BGE) und "ich kann mir richtig was leisten" (gut (!) bezahlte Arbeit), würde ich schon überlegen. Die AG müssten also die Jobs angemessen bezahlen. Dann finden sich auch genug Leute, die arbeiten wollen(!). Ich glaube nicht, dass mit dem BGE niemand mehr arbeiten gehen würde.
67Kargam17. Januar 2019
@64 Im Grunde ganz einfach. Wenn die überwältigende Mehrheit der Maßnahmen die vor Gericht landen vom Gericht gekippt werden, dann scheinen die JC Mitarbeiter wohl nicht so sauber zu arbeiten. Aber am Ende des Tages ist mir letztendlich jeder Leistungsempfänger der aufgrund einer Fehlentscheidung auf der Straße landet einer zu viel. Und genauso ist mir auch jeder Leistungsempfänger der aus Angst vor Sanktionen sich in ausbeuterische Beschäftigungsverhältnisse begibt einer zu viel.
66naturschonen17. Januar 2019
Behörden, die auch noch viel Raum einnehmen, wer erwirtschaftet die Sozialleistungen usw.? Wer erwirtschaftet die Kosten der Justiz? Um zu einer wirklichen Anwort zu kommen müßtest du dich allerdings etwas mit unserem Steuersystem beschäftigen, mit direkten und indirekten Steuern, mit Verbrauchssteuer, mit Gebühren usw.
65naturschonen17. Januar 2019
@64 Niemand hat hier etwas von rachsüchtigen JC-Mitarbeitern geschrieben, sondern von überflüssigen, sie vermitteln keine Jobs, sie verhängen fehlerhafte Maßnahmen und erlassen fehlerhafte Bescheide, sie kosten mehr als sie nützen, sie sind durch eine einfache App ersetzbar und die Frage, wie ein BGE erwirtschaftet werden könnte kannst du dir selbst beantworten, wer erwirtschaftet denn jetzt die Subventionen der Sozialwohnungen, die der Stromversorger, wer erwirtschaftet die Kosten der vielen
64Sternensammler16. Januar 2019
@53 Das Bild des rachsüchtigen JC-Mitarbeiters hat sich tief einberannt,mh? Komisch dass es bei millionen Leistungsempfänger funktioniert. Ohne Sanktionen. @54 Ein Nickname-Bash? Das ist dein Argument? Ok, mach ich mit. Schone bitte die Natur und nimm den Kopf i.S. BGE aus den Wolken. Deine Links - allen voran Palai - sind übrigens der größte Unfug den ich jemals gesehen habe :D Sobald eine von den Seiten - oder du selbst - eine Antwort haben wer das BGE für alle erwirtschaftet: Meldet euch! :)
63Kargam16. Januar 2019
@59 Dann hast Du wohl etwas falsch verstanden. Die Finanzämter machen ihren Job, und das auch akzeptabel (ich bin mir sicher, das da noch Optimierungsbedarf besteht, aber unterm Strich bringen alleine die Steuerprüfer mehr als sie kosten). Die Jobcenter dagegen kosten durch ihre Sanktionen mehr als sie bringen. Das einzige worin sie gut sind, ist es Ausbeutern einen guten Nährboden zu liefern. Ohne die Sanktionen wären diese doch tatsächlich genötigt vernünftige Gehälter zu bezahlen.
62naturschonen16. Januar 2019
@61 Und warum sollte es weniger einnehmen als jetzt? Jeder von uns steckt momentan mehr in dieses vorhandene Sozialsystem als das BGE kosten würde - statistisch - nach der Umstellung wäre also mehr in der Kasse des Finanzamtes als jetzt, was im Übrigen auch immer mehr große Arbeitgeber vertreten; Menschen sind der größte Reichtum des Landes, es macht nur einiges an Arbeit, den Menschen ihren Selbstwert zurückzugeben!!
61Han.Scha16. Januar 2019
@60 : Auch das beste Finanzamt kann höchstens nur das auszahlen, was vorher eingenommen wurde
60naturschonen16. Januar 2019
@59 nein, die Finanzämter sollen das bedingungslose Grundeinkommen jeden Monat ausbezahlen, die werden also gebraucht und dafür werden die vielen anderen direkten und indirekten Kosten eingespart und ja, alternativ kann man auch sämtliche Sozialeistungen abschaffen und die Arbeit von Maschinen und Co. machen lassen, aber wofür brauchen wir dann noch eine Produktion, wenn keiner mehr einkauft, weil es keine Menschen mehr gibt?
59Han.Scha16. Januar 2019
@55ff: 11) Nach Eurer Logik können auch viele Euros eingespart werden, wenn die Finanzämter abgeschafft werden. Jeder spendet dann nach seinem Gusto soviel er für richtig hält zur Finanzierung des Gemeinwohls. Glaubt Ihr tatsächlich, dass dann etwas (von Wem?) zur Finanzierung eines Bürgergeldes zur Verfügung steht? 2) Provokativ: Kosten durch Widersprüche, Gerichtsverfahren etc. können auch verringert werden, wenn die Rechte der Betroffenen beschnitten werden. Ist das erstrebenswert?
58naturschonen16. Januar 2019
@57 gute Frage,Harald Thomé behauptet,dass 95% vor Gericht Erfolg haben,mal wurde die Anhörung vergessen mal war der Grund Quatsch,man legt also gleich Widerspruch ein und beantragt mit Anwalt gleich bei Gericht die aufschiebende Wirkung,in Erfurt mußte die Behörde 12 neue Mitarbeiter einstellen hat mal ein Anwalt dort recherchiert,wenn sich alle wehren würden würde sich das sicher nicht lohnen,aber leider stecken doch viele den Kopf in den Sand, <link> bietet da Hilfe
57wazzor16. Januar 2019
Was mich interessieren würde wäre ob sich die Sanktionen überhaupt lohnen?Man spart durch die Sanktionen etwas ein aber dem stehen auch Kosten gegenüber. Wenn jemand Sanktioniert wird bekommt er pro Sanktion ungefähr 400€ weniger. Der Sanktionierte legt Einspruch ein und ein Briefwechsel findet statt (Verwaltungskosten).Er bekommt kein Recht und nimmt sich einen Anwalt, Jobcenter nimmt sich einen Anwalt, es kommt zum Prozess und alles wird aus Steuergelder finanziert. Nicht gerade wenige Kosten.
56naturschonen16. Januar 2019
@55 logisch sichert es Arbeitsplätze,die eigenen,aber das hatten wir doch schon,das kostet allein den Bund 1069 € pro Hartz4-Empfänger usw.,sich dort bewerben sichert nicht die Einstellung,auch diese AN wollen keine,die sich für die Rechte des kleinen Mannes einsetzen. Modelle für BGE sind daneben auch schon aktiv,s. <link> oder <link> mal spendenfinanziert mal weltweit aktiv
55Han.Scha16. Januar 2019
Auch das angebliche Bürokratiemonster Jobcenter sichert Arbeitsplätze. Und wenn dessen Mitarbeiter so willkürlich entscheiden und so menschenverachtend arbeiten, warum fangen die sich hier äußernden Gutmenschen nicht bei diesem Arbeitgeber an und verändern/verbessern die dortigen Verhältnisse? Hoffentlich tun sie es nicht, weil es zu viel Arbeit macht und sie dann eventuell morgens pünktlich an einer bestimmten Stelle (Arbeitsplatz) erscheinen müssen. Es geht um die Verteilung von Steuergeldern!
54naturschonen16. Januar 2019
@Sternensammler BGE heißt ausgesprochen bedingungsloses Grundeinkommen, was bedeutet, es wird nicht die Bedürftigkeit geprüft, sondern es bekommt ohne jede Bedingung jeder, jeder der arbeitet ebenso wie jeder Millionär, weil es preiswerter ist als das Bürokratiemonster, was wir jetzt bezahlen, aber bei deinem Namen bist du ja Realist, also einer, der die Sterne nicht am Himmel sieht, sondern der wartet, bis sie ihm vor die Füße fallen oder der lieber bis zum letzten Hemd Tradition finanziert
53Kargam16. Januar 2019
@51 Hier muss ich einhaken ... nein mit Hartz IV bin ich eben nicht bei einem BGE. Der Knackpunkt beim BGE ist ja gerade, das da kein Sachbearbeiter des Jobcenters willkürlich die Lebensgrundlage wegnehmen kann. Und ich rede bewusst von Willkür, weil selbst wenn man noch einen Rechtsweg hat, auf dem man Sanktionen anfechten kann, sind diese erst mal wirksam. Der Rechtsweg hat keinerlei aufschiebende Wirkung. Sprich man ist schon lange obdachlos bevor irgendein Gericht irgendwas entscheidet
52Sternensammler15. Januar 2019
... für besagten Urlaub, Luxus und Spaß Leistung zur Verfügung stellen würde. Ich bekomme BGE in einer Höhe dass ich nicht nur Leben sondern gut Leben kann? Prima, nutze ich doch die Lebenszeit statt für Arbeitsleistung lieber für Freizeit. Nur tun das irgendwann zu vielen - und da genügen ein paar Millionen - wären wir wieder an dem Punkt wo das tolle BGE nichts nutzt wenn man es nicht mehr ausgeben kann. Alles sowieso fiktiv, denn dass BGE müssste sowieso erstmal erwirtschaftet werden.
51Sternensammler15. Januar 2019
Und liegt es weit genug vom BGE entfernt, hast du das selbe Ergebnis wie jetzt. Eine soziale Schere. Bleibt nur dass ein BGE'ler (nicht mehr Hartz4'ler) sich nach unten deutlich von den nicht BGE'lern abhebt, damit es letztere überhaupt noch gibt. Willkommen: Das ist bereits so. Hartz4 ist nah an einem BGE dran. Wenige Spielregeln dafür dass man weder hungert, friert noch nackt ist. Urlaub, Spaß und Luxus sind dann außen vor. Wäre auch der drin, wären wir wieder an dem Punkt dass keiner mehr ...
50Sternensammler15. Januar 2019
@49 Allein unsere Natur und die daraus resultierende Motivation. Der Mensch braucht seit Jahrhunderten einen Ansporn. Aus reiner Selbstverwirklichung oder Nächstenliebe wird nur noch in einem sehr geringem Umfang Leistung, Fortschritt oder Antrieb entstehen. Ja, ich und auch viel anderen würden ihren Job hinwerfen oder zurückfahren, wenn das daraus resultierende Einkommen nicht mehr deutlich genug vom BGE entfernt liegt, alles andere wäre auch irrational. Gibt es, aber eben nicht in der Masse.
49naturschonen15. Januar 2019
@45 und was liegt deinem Argument zugrunde, dass die Arbeit nicht mehr getan wird, wenn es ein kostendeckendes BGE gäbe? Schließt du von dir auf alle? Wärest du der Erste, der seinen ach so wichtigen Job hinwerfen würde, bekäme er Grundeinkommen? @48 wenn er einen Arbeitsvertrag mit dem Jobcenter hätte und nicht mit einem externen Dienstleister, dann wäre er nämlich an unsere Gesetze und Dienstanweisungen der BA gebunden, aber das wird vom ESF geprüft, die z.T. dafür aufkommen..
48Sternensammler15. Januar 2019
@46 : Wow, zeig mal wo die 70% herkommen. Wie würde denn ein Mitarbeiter eines Jobcenters oder der Bundesagentur seinen Job nicht A-Sozial, sondern sozial ausüben?
47Sternensammler15. Januar 2019
Wer seine Jobsuche beim Jobcenter beginnt oder gar darauf konzentriert zählt wie gesagt eher zu arbeitsunfähig. Was dort an offenen Stellen ausgewiesen wird - egal ob richtig, vollständig, geschönt oder sonstwas - hat doch überhaupt gar keine Aussagekraft. Aber interessehalber da du ja die Praxiserfahrung hast: Was sind deinem Eindruck nach die häufigsten Ursachen dass (lange) keine Anstellung gefunden wird? Schwerere Gesundheitsgründe natürlich mal außen vor gelassen, die sind selbsterklärend.
46solibus15. Januar 2019
Arbeitsvermittler. Also die Chancen für alle Bewerber stehen sehr schlecht. Was auch gern ignoriert wird ist die Tatsache das über 70 % der Arbeit die wir heutzutage machen unnütz ist. Ach und noch eins, um es mal richtig zu stellen, A-Sozial ist die Abkürzung für Anti Sozial. Sprich die meißten A-Sozialen arbeiten bei der Bundesagentur bzw im Jobcenter.
45Sternensammler15. Januar 2019
@43 Du verstehst aber schon dass Konsummöglichkeit und Dienstleistung aus Arbeit und Leistung resultieren? Wohlstand lässt sich nicht steigern ohne dass sie jemand leistet und erwirtschaftet. @44 Nirgends steht faul oder asozial. Da steht arbeitsunwillig oder arbeitsunfähig. Unwillige gabs immer und wirds immer geben, das ist in Ordnung. Solange sie nicht im Gegenzug große Erwartungen an die Motivation anderer haben. Unfähige gabs und gibts auch immer. Darum gibt es eine Solidargemeinschaft.
44solibus15. Januar 2019
@42 Also ich kann behaupten das ich weis wovon ich spreche, da ich an der Basis arbeite. Die Menschen die deinesgleichen als faul und Asozial ansehen sind mein täglich Brot. Zu den Zahlen der Jobbörse sollte man sich auch noch darüber bewusst sein das es weit mehr Bewerber gibt als angemeldet sind, und das in den offen Stellen auch alle mini-Jobs drin sind. Außerdem stellt man beim lesen der offenen Stellen fest das ein und der selbe Job von mehreren Leihfirmen angeboten wird, plus Private
43naturschonen15. Januar 2019
@42 nein, ich denke, dass es weniger Ehrenamt geben wird, wenn alle ein sinnvolles BGE bekommen, dann haben nämlich alle auch wieder mehr in der Tasche für Konsum und Dienstleistung, was man momentan am liebsten für lau verlangt und wer ernsthaft glaubt, es gäbe jetzt Arbeit für jeden, der welche sucht, der hat es nie versucht, die beschriebenen offenen Stellen sind deshalb keine Quelle, weil 90 % schon vergeben sind oder nur Werbung oder Scheinselbständigkeiten
42Sternensammler15. Januar 2019
@40 Lieber in einer Angstwelt leben als in einer Traumwelt :-) Alte Argumente, aber wahre. Du glaubst wirklich dass das tägliche Leben durch Ehrenamt und Co. aufrecht erhalten werden könnte? Schauen wir mal wer dort die Roboter und Maschine dann entwickelt, baut, vertreibt und wartet xD @41 Wer momentan absolut GARNICHTS findet ist arbeitsunwillig oder arbeitsunfähig. Und einen Widerspruch dazu an der Startseite vom Jobcenter bzw. den dortigen Zahlen fest zu machen zähle ich eher zu letzterem.
41solibus15. Januar 2019
Wer behauptet das jeder der arbeiten will auch Arbeit findet ist ein Lügner oder ein Arroganter Ignorant. Dazu empfehle ich die Startseite der Jobbörse ser Bundesagentur zu studieren. Kurzer vergleich der Zahlen Bewerberprofile zu offene Stellen. Es ist vom System nicht vorgesehen das jeder Arbeit hat. Und Sanktionen sind das Menschenverachtenste was Menschen anderen Menschen antun können.
40naturschonen15. Januar 2019
@39 ach was für ein schönes neues Argument (Ironie!), wir sind derart auf unsere Ängste festgelegt, dass wir uns nicht mal mehr vorstellen können, dass wir noch arbeiten, wenn unsere Existenz gesichert ist. Wer je mit Ehrenamt, BuFDi oder Erwerbslosen zu tun hatte, der weiß, dass viel Arbeit ohne Geld passiert, jetzt schon, von den ganzen Robotern und Maschinen ganz abgesehen, die in Zukunft viele Jobs überflüssig machen, vielleicht bald eine App, wo HartzIV beantragt werden kann
39Sternensammler15. Januar 2019
Dann sollte doch einfach ausnahmslos jeder ein BGE bekommen und es bleiben einfach alle zuhause. Bis auf die paar Trot...eh.. Idealisten die wirklich nur zum Spaß dann noch etwas tun. Mal gucken wo man das BGE dann noch ausgeben kann wenn niemand mehr Wohnraum schaft oder ihn unterhält, Energie, Infrastruktur, Ver- und Entsorgung niemand mehr kümmert. Niemand mehr Konsumgüter und Lebensmittel produziert und liefert und keiner mehr Dienstleistungen anbietet. Das wird eine geile Gesellschaft.
38naturschonen15. Januar 2019
Lohnsektor einspielen, denke ich, manche haben einfach Spaß an dem, was sie tun. Es gibt übrigens so ein alternatives Grundeinkommen, da kann man sich mal mit beschäftigen, soll in den nächsten Jahr dann ausgezahlt werden <link> bisher kann man es nur tauschen, aber immerhin
37naturschonen15. Januar 2019
@36 stimmt, diese Verwaltungskosten zahlt allein der Bund und dann zahlen noch Land und Kommune ihren Anteil. Die Zahl, die ich von u.a. Brüderle hatte, ist Jahre alt und darin sind auch KiGe, Subventionen, Kosten der Justiz (allein was die Schwarzfahrer kosten, die in Haft sind und diese Streitigkeiten um Unterhalt beim Jugendamt und unter den Eltern...), Elterngeld, Betreuungsgeld, was bei BGE alles wegfallen würde. Wenn Jeder ein BGE hätte statt dem Steuerfreibetrag, dann würde sich auch der
36Kargam15. Januar 2019
@29 Ja die Jobcenter werden aus Steuergeldern finanziert. Und die passen so toll auf unsere Steuergelder auf, das sage und schreibe für jeden Hartz IV Empfänger Verwaltungskosten in Höhe von 1069 € pro Jahr entstehen (<link> Und ich fürchte, da sind die Gerichtskosten für die ganzen Rechtsstreitigkeiten vor den Sozialgerichten noch gar nicht mit dabei.
35Kargam15. Januar 2019
@34 Im Grunde ist klar, warum daran festgehalten wird. Der ganze Niedriglohnsektor hätte schlagartig massive Probleme Leute zu finden. Man müsste auf einmal selbst den Paktzustellern, Kellnern und anderen Leuten in schlecht bezahlten Jobs auf einmal richtig Geld bezahlen, damit die Leute für einen arbeiten. Deshalb hält man lieber fest an einem System der Angst, das vor allen den Reichen die Taschen voll macht.
34naturschonen15. Januar 2019
@33 bin ich ganz bei dir, statistisch soll jeder Deutsche mehr als 2 500 € monatlich in dieses Sozialsystem zahlen, dafür könnte man Jedem ein kostendeckendes BGE zahlen, hätte aber schlagartig auch wieder viele neue Erwerbslose. Mit diesem BGE würden weitere Sozialleistungen wegfallen, Justiz würde entlastet, weil man sich weniger streiten muss, aber wir halten fest an einem System der Angst, der Schuldzuweisungen und der Selbstverachtung, leider
33Kargam15. Januar 2019
@31 Sehe ich ähnlich. Deshalb finde ich die Idee mit dem bedingungslosen Grundeinkommen immer noch am besten. Zum einen spart man sich damit einen großen Teil des Verwaltungsapparats (ich habe mir mal sagen lassen, das das schon fast das teuerste an Hartz IV ist). Und zum anderen gibt man den Leuten mehr Freiraum, sicherlich wird der Gedanke einigen Arbeitgebern den Angstschweiß auf die Stirn treiben, aber vielleicht fängt dann Arbeit auch wieder an sich zu lohnen ;) .
32naturschonen15. Januar 2019
@31 und ich habe erlebt, dass MA beim JC Leuten gesagt haben, entweder hören sie auf sie selbst zu sein oder der MA macht es sich zum Ziel deren Existenz zu vernichten ...und das meint der wirklich ernst, dazu erpresst er den Freundeskreis, hetzt das Umfeld auf, verbreitet Gerüchte und dem passiert rein gar nichts...wenn es sowieso nur Absagen hagelt, dann geben manche einfach auf, ist oft nur Fassade!
31k49721015. Januar 2019
ich kenne einige Hartz4-Empfänger, die haben keinen Bock zu arbeiten - - ich finde das ok
30naturschonen15. Januar 2019
@29 als Allererstes werden Jobcenter aus Steuergeldern finanziert, und zwar in einer Größenordnung, die weltweit einzigartig sein dürfte. Diese Willkürämter sichern ihre eigenen Arbeitsplätze, sonst nix, die verhindern im Gegenteil nachweislich eine Menge Arbeit und werden dafür nicht sanktioniert, oder?
29Han.Scha15. Januar 2019
Von den Jobcentern werden Steuergelder verteilt. Dies muss nach strengen Regeln ausgeführt werden werden. Nur Bedürftige und Willige sind angemessen zu berücksichtigen. Eine Wahrnehmung von Terminen halte ich für ein Mindestmass an notwendiger Eigeninitiative.
28naturschonen15. Januar 2019
wenn so ein Schuldiger (straffällig Verurteilter) dieser Arbeit aber nicht nachkommt, dann wird ihm weder Nahrung noch Kleidung noch Lebensraum entzogen...wir vergleichen irgendwie immer unterschiedliche und doch ähnliche Situationen, ich vergleiche den mutwilligen Entzug der Lebensgrundlage mit mutwilliger Tötung, denn beides führt zum Tod und kein Leben sollte doppelt gelebt werden, also bitte hören wir auf für Andere zu entscheiden, was Leben für sie heißt
27naturschonen15. Januar 2019
@26 Wenn du nicht mehr die Wahl hast DU zu sein, dann ist es keine wirkliche Wahl, dann hast du nur die Wahl zwischen geistigem und körperlichem Tod, außerdem hat diese Gemeinschaft Geld genug für sinnlose Arbeitsplätze, die willkürlich der Menschenvernichtung dienen und sonst nix, aber keine Arbeit für jeden Erwerbslosen, damit hat er ebensowenig SCHULD, mit wirklich Schuldigen gehen wir allerdings humaner um, die bekommen Nahrung, Kleidung und Lebensraum, sogar geheizt und Arbeit..
26k9726215. Januar 2019
@25 : Kannst oder willst Du den Unterschied nicht sehen? Du schreibst selbst "entweder...oder", also gibt es eine Wahl, wer ins KZ gebracht wird, hat keine Wahl. Ich weiß, dass es demütigend ist, sich einer - oft sinnlosen - Aufforderung zu unterwerfen, aber keiner wird gezwungen, das Geld anzunehmen, es steht jedem frei, es nicht zu tun. Man kann nicht Bedingungen, die für den Erhalt von Geld gestellt werden, mit Ermordung ohne Wahl und OHNE SCHULD vergleichen!
25naturschonen15. Januar 2019
@23 sorry, auch wenn es u.U. länger dauert beim derzeitigen System ist das Ergebnis das Gleiche, entweder du gibst deine Existenz völlig auf (Betreuung) oder du stirbst vor den Augen aller, mal seelisch, mal heimlich, mal auf der Straße, ich wiederhole den Link gern nochmal <link> hier werden auf jedem Kreuz die Eckdaten derer geschildert, die ums Leben gekommen sind durch Sanktionen und es gibt nur wenige Schicksale, die bekannt wurden
24k9726215. Januar 2019
aber mit Deiner Aussage vergleichst Du etwas, was nicht vergleichbar ist.
23k9726215. Januar 2019
@22 : "Notunterkunft heißt in RLP, du hast die Wahl zwischen rechtlicher und finanzieller Betreuung oder Straße,also ein Bett und 3,30 € am Tag+Frühstück" - Shoa hieß Vergasen, oder verhungern, totgeprügelt werden u.a., wie auch immer, das Ziel war, alle Juden auszurotten. Der Sinn der Sanktionen soll sein, die Leute dazu zu bringen, etwas für das Geld zu tun, was sie bekommen, nicht, sie auszurotten, DAS ist der Unterschied! Nochmal, ich finde die Sanktionen auch nicht in Ordnung,
22naturschonen15. Januar 2019
@21 @20 wo liegt für euch der generelle Unterschied, wenn den Menschen heute bis zu 100 % der Leistungen entzogen werden können? Kein Essen, keine Miete, keine KV? Was meint ihr denn, was danach passiert? Der 100% Sanktion sind ja schon vorher die Reserven entzogen worden...Notunterkunft heißt in RLP, du hast die Wahl zwischen rechtlicher und finanzieller Betreuung oder Straße,also ein Bett und 3,30 € am Tag+Frühstück
21Kargam15. Januar 2019
@15 "Die Faulen" oder auch "Bummelanten" wie sie seiner Zeit genannt wurden, standen auch damals schon auf der Abschussliste, aber da muss ich @18 recht geben. Das ist dann vielleicht doch ein wenig zu weit gegriffen. Es ist zwar schon schlimm genug, das überhaupt jemand auf den Gedanken kommt, einen Menschen unter das Existenzminimum kürzen zu können, aber mit einer KZ Einweisung würde ich das nicht vergleichen
20k9726215. Januar 2019
@19 : Verachtung ist aber nicht Total-Auslöschung, die damals das Ziel war und auch heute noch propagiert wird, deshalb kann man das nicht gleichsetzen
19naturschonen15. Januar 2019
@18 Danke für die Teilzustimmung, trotzdem lässt sich die Menschenverachtung in allen Generationen mit heute durchaus vergleichen, mal war es die falsche Haarfarbe, mal die falsche Herkunft, wir haben trotz allem bis heute nicht gelernt, dass Gemeinschaft eher eine Chance für die individuelle Entfaltung sein kann, wenn die Gemeinschaft bereit ist!
18k9726215. Januar 2019
@15 : Die Shoa lässt sich mit NICHTS vergleichen, mit allem anderen gebe ich Dir aber recht
17naturschonen15. Januar 2019
@16 auch das ist absurd, ebenso wie diese merkwürdigen Maßnahmen, die sündteuer sind und nur die scheinbaren Fehler der Betroffenen dokumentieren, zu krank, zu unmotiviert, falsche Familie...anstatt nach Talenten und Neigungen zu suchen, nach Ideen und Möglichkeiten, die eine echte Bereicherung für die Gesellschaft möglich machen würden...
16wazzor15. Januar 2019
@14 Ich verstehe das auch nicht. Man muss sich nur den Maschmeyer mal anschauen. Betrügt den Staat mit Cum Ex Geschäften um Millionen und was weiß ich noch mit dubiosen Geschäften, wird aber von Medien und Politik hofiert. Betrügst du den Staat um ein paar hundert Euro bist du ein Schwein. Betrügst du den Staat um Millionen bist du eine Stütze des selbigen.
15naturschonen15. Januar 2019
Irgendwie wiederholt sich hier die deutsche Geschichte, nur die Feindbilder ändern sich, mal waren es Juden, jetzt sind es die scheinbar Faulen, wir scheinen uns selbst so klein zu halten, dass wir diese Feindbilder in jeder Generation brauchen und dann werden wir von der übernächsten Generation verurteilt, wieso haben da alle mitgemacht - hätte Goethe keine reichen Eltern gehabt, hätte er dann nicht schreiben können?
14Donnie515. Januar 2019
Warum immer nur die Armen Bestrafen, die Politiker machen es doch vor , wie viele erhöhen ihre Diäten und wenn Parteitag ist sind die hälfte nicht anwesend auch da sollte man das Geld kürzen !
13Kargam15. Januar 2019
@10 Das Frage ich mich auch, wie man mit Hartz 4 rauchen, saufen und Geld verspielen kann, weil mit 424 kommt man da nicht weit. Vor allem wenn man davon einen Monat lang davon Lebensmittel kaufen soll. Keine Ahnung wo da deine Bekannten das Geld hernehmen, bzw. was die dafür weg lassen, Von daher kann da irgendwas nicht so ganz passen. Entweder gehen die noch nebenher schwarz arbeiten, oder bekommen wo anders her noch Geld.
12naturschonen15. Januar 2019
@11 Diese Arbeit darf man den Leistungsbeziehern zumuten, gegen Bezahlung nach Tarif. Warum es dich allerdings stört, dass sich die Leute selbst von diesem Existenzminimum vernichten, damit sie der Allgemeinheit nicht ewig zur Last fallen, ist mir ein Rätsel. Dauert es dir zu lange mit Rauchen und Saufen? Wir haben ein System von Pauschalleistungen, stell dir vor, die Berechnungen würden von einem Zentralcomputer vorgenommen, würdest du die ehemaligen MA des JC als Kollegen wollen?
11jensencom15. Januar 2019
Und alle, die nichts zu tun haben, würde ich morgens aufstehen lassen. Sie werden von der Allgemeinheit bezahlt. Dann ist es auch zumutbar, daß sie für die Allgemeinheit Leistung erbringen. Strassenrand von Müll befreien kann jeder. Gasse kehren. Schnee schippen. Wieso darf man das den Leistungsbeziehern nicht zumuten, eine Leistung zu erbringen?
10jensencom15. Januar 2019
Sorry, aber wenn HartzIV das Existenzminmum ist, frage ich mich allen ernstes, wieso ich sehr viele kenne die das beziehen die Rauchen, Saufen, Spielen. Dafür ist selbst mir als Arbeitnehmer das Geld zu schade. Und wenn ich meine Leistung nicht bringe, wird mir auch ein Teil vergütung gestrichen. Mit HartzIV soll es dem Bezieher nicht gut gehen, er soll "nur Leben" können. Zu viele schwarze Schafe in der sozialen Hängematte.
9naturschonen15. Januar 2019
@7 Und alle, die nicht nach deinen Regeln leben, dürfen mit staatlicher Erlaubnis umgebracht werden, das deutsche GG wurde schon immer überschätzt (Art. 2 Daseinsfürsorge z.B.), ich hoffe, an einem der Verhandlungstermine wird die Kreuzaktion wiederholt <link> ich frage mich öfter mit welchem Menschenbild die Mitarbeiter der Jobcenter arbeiten gehen
8Kargam15. Januar 2019
Ich denke das Hartz-IV Sanktionen sich nicht mit dem Grundgesetzt vereinbaren lassen. Im Endeffekt stellt Hartz IV das Existenzminimum da. Und wenn man ein solches Minimum kürzt, wo soll es dann her kommen? Ich meine man kann ja noch nicht mal sagen, das der Betroffene halt sparen soll, weil er lebt ja schon nur vom Minimum, was soll man dann sparen? Von daher halte ich die Sanktionen grundsätzlich für unmenschlich.
7flydee15. Januar 2019
Alle die gesund sind und keine 4 kleinen Kinder haben oder jemanden pflegen müssen können arbeiten gehen!Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied!!!wenn er mehr verdienen möchte hätte er sein Abitur oder eine vernünftige Ausbildung machen müssen
6naturschonen15. Januar 2019
ALLE Menschen sind wertvoll und deshalb ist das Existenzminimum an sich schon eine Schande, aber dies auch noch bis auf Null kürzen zu dürfen sollte nicht nur verboten werden, sondern bestraft, niemand kann von Luft und (Selbst)Liebe leben!!
5Missyweb15. Januar 2019
Ja klar, wie wird das wohl ausgehen?? seit Jahren liegt dem Gericht eine Verfassungsklage vor (erfasst vom Verfassungsrechtler) jetzt erst mal schnell einen Neuen Richter eingesetzt der Pro Sanktionen ist siehe <link> ich hoffe es wird ein Antrag auf Befangenheit gestellt. Seit Jahren tut sich nichts...was für ein Scharmützelstreich seitens der Regierung. Erst aussitzen denn so tun als ob...
4k12163215. Januar 2019
Der Ansatz von Hubertus Heil ist richtig: Kürzungen bei den Wohnkosten führen letztendlich dazu, das ALLE Hartz-IV-Empfänger Schwierigkeiten bekommen, überhaupt noch eine Wohnung zu finden... Viele Vermieter akzeptieren eh' nur noch eine Abtretungserklärung und ziehen direkt ein, nur damit der Leistungsberechtigte den Wohnkostenanteil der Zuwendung gar nicht erst in die Hand bekommt (und für etwas anderes verwendet). Kommt es in diesem Zusammenhang zu einer Kürzung, drohen zusätzliche Kosten!
3jensencom15. Januar 2019
Diese Diskussionen würde es nicht geben, wenn Arbeiten sich -ausnahmslos immer- lohnen würde
2wazzor15. Januar 2019
"...er ließ den Gutschein fürs Probearbeiten verfallen..." Kannste dir nicht ausdenken :-)
1naturschonen15. Januar 2019
Dieser Richter ist super, der das nach Karlsruhe geschickt hat, es kann doch nicht sein, dass man eine Woche oder länger "Probearbeiten" muss, also gratis, Fahrtkosten werden vom Staat übernommen und dann kommt der nächste "Bewerber"