Berlin (dts) – Die neue kapitalgedeckte Säule in der gesetzlichen Rentenversicherung soll stärker ausfallen als ursprünglich geplant. Der Bund wolle ab dem Jahr 2024 zwölf Milliarden Euro in das sogenannte Generationenkapital einzahlen, berichtet das “Handelsblatt” (Montagausgabe) unter Berufung auf […] mehr

Kommentare

17Han.Scha08. August 2023
Aus deinem Link, Stand 2022: ...Der Anteil der dafür zur Verfügung gestellten Bundesmittel bewegt sich dagegen seit Jahren zwischen 26 und 27 Prozent, so dass sich ein mit den Rentenausgaben wachsender Fehlbetrag von inzwischen 948 Milliarden Euro zu Lasten der Versicherten und Rentner ergibt. ... -Ich hatte übersehen, dass meinen Link aus 2002 und nicht 2022 stammt. Danke für die Hilfe!
16Pontius08. August 2023
@15 Das war 2002 - kurz danach hat der Bundeszuschuss die versicherungsfremden Leistungen übertroffen: <link>
15Han.Scha08. August 2023
@14 : Laut dem von mir angeführten Link "...Unterm Strich machen die Bundeszuschüsse aber nicht wett, dass die Sozialversicherungen für Leistungen aufkommen, die eigentlich von der Allgemeinheit getragen werden müssten, also aus Steuermitteln. 83,7 Milliarden Euro blieben 2002 als versicherungsfremde Leistungen übrig ... (mindestens) 35,3 Milliarden Euro, die falsch - zu Lasten von Beitragszahlerinnen und Beitragszahlern - finanziert sind.
14Pontius08. August 2023
@13 Diese liegen alle unterhalb des Bundeszuschusses zur Rentenkasse. Ich kann da keine wesentlich höheren Renten erkennen oder möchtest du diese versicherungsfremde Renten generell abschaffen? Wenn nicht, dann müssten sie aus dem Bundeshaushalt finanziert werden bzw. werden es aktuell durch den hohen Bundeszuschuss eh schon.
13Han.Scha07. August 2023
@12 : Als Beispiele (nicht vollständig): Witwen- und Waisenrenten, Frührenten (Altersrente vor dem 65. Lebensjahr, Berufs- und Erwerbsunfähigkeitsrenten wegen Arbeitsmarktlage) gelten als versicherungsfremd. Ausführlicher<link> unter:
12Pontius07. August 2023
@7 "Würden weniger beitragsfreie Nutznießer dieses Systems berücksichtigt, könnten die aktuellen Renten wesentlich höher ausfallen." Welche beitragsfreien Nutznießer wären denn das? Damit 'Renten wesentlich höher ausfallen' könnten, sollten sie zudem einen entsprechenden Anteil an den Rentenempfängern haben.
11Han.Scha07. August 2023
@10 : Der Generationenvertrag ist auch mir klar. Mit ging es um die Ähnlichkeit einer Steuerfinanzierung mit einer Miete bei Vonovia, wie von @6 angeführt. Diese Rentenfinanzierung über eine eventuelle eigene Miete sehe ich nicht als Nachteil des Staatsfonds an.
10oells07. August 2023
@9 Steuersubventionen haben aber nix mit dem Generationenvertrag zu tun (so habe ich Deinen Kommentar #7 verstanden). Die kommen "on top", weil die Rentenversicherungsbeiträge für die Zahlung der Renten nicht ausreichen. Und ja: über diese Steuersubventionen zahlen Rentner ihre Rente (teilweise) selbst. Hat aber nix mit einer kapitalgedeckten Rente zu tun, wo jeder Versicherungspflichtige ein individuelles Vermögen anspart.
9Han.Scha07. August 2023
@8 : Steuersubventionen an die Rentenversicherung Im Jahr 2022 waren 26,3 Prozent der Einnahmen der Rentenkasse, rd.300 Mrd Euro. Auch Rentner zahlen Steuern, somit sind die Verhältnisse mit @6 (Investition bei Vonovia) m.E. vergleichbar.
8oells07. August 2023
@7 Beim "Generationenvertrag" zahlt der Rentner eben gerade nicht seine Rente selbst, sondern die im Zeitraum seiner Rente jeweils Rentenversicherungspflichtigen .
7Han.Scha07. August 2023
Bei uns werden die Renten von den derzeitigen Rentenversicherten mit Sozialabgaben bezahlt (Generationenvertrag). Also zahlt der Rentner seine Rente selbst. Würden weniger beitragsfreie Nutznießer dieses Systems berücksichtigt, könnten die aktuellen Renten wesentlich höher ausfallen.
6Pontius07. August 2023
"Da sie nicht unter die Schuldenbremse fallen, engen sie den Finanzspielraum im Bundeshaushalt nicht ein." Warum dann nicht von heut auf gleich die 200 Mrd. einsetzen? @5 Dass der norwegische Staatsfonds erstens aus Einnahmen aus dem Ölgeschäft und Sozialabgaben finanziert wird und zweitens sind nicht zu kleine Teile in Anleihen gebunden. Und wenn sie dann noch bspw. bei Vonovia investieren, dann zahlt der Rentner seine Rente am Ende gleich selbst...
5Han.Scha06. August 2023
Der norwegische Staatsfonds gibt ein gutes Beispiel ab.
4oells06. August 2023
@3 Ich hab' nix gegen die Aktienrente, ich sehe nur die dt. Wirtschaft pessimistisch. Als Viessmann die Wärmepupmpensparte an die Carrier Global Group verkauft hat, habe ich Aktien der amerikanischen Gruppe gekauft. Ergebnis: + 35% in dreieinhalb Monaten...
3tchipmunk06. August 2023
Der Ansatz ist schon richtig... Die Anlage der Gelder sollte aber genauen Regeln unterliegen, die für alle transparent sein müssen, und das darf nicht politisch instrumentalisiert werden.
2Shoppingqueen06. August 2023
Über dem Weg kann man auch feindliche Übernahmen verhindern oder zumindest erschweren.
1oells06. August 2023
Wahrscheinlich wäre es eine gute Strategie, nicht in Aktien deutscher Unternehmen zu investieren.