Berlin (dts) - In die Debatte um einen Ausbau des Nachtzug-Angebots in Deutschland kommt Bewegung. "Die Bundesregierung steht einer Ausweitung des Angebotes für Nachtzugverkehre offen gegenüber", heißt es in der Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf eine Anfrage von Franziska Brantner, […] mehr

Kommentare

4AS107. Februar 2020
@1 Ich reise sehr häufig mit dem Nachtzug, der muß aber rechtzeitig reserviert werden und ist immer voll. Hauptargument der DB AG bei der Abschaffung war auch nicht fehlende Rentabilität, sondern zu wenig Rendite, da diese Züge ja pro Tag aufgrund ihrer speziellen Ausstattung nur einmal eingesetzt werden. Daher hat man sie auch nicht modernisiert und dann irgendwann an die ÖBB abgestoßen.
3Mehlwurmle07. Februar 2020
Aber nur, wenn das ohne Steuerzuschüsse bewerkstelligt werden kann.
2anddie07. Februar 2020
@1 : Naja, Österreich betreibt anscheinend relativ erfolgreich einige Nachtzüge auf internationalen Verbindungen. Und wenn man sich überlegt, dass es da in der 1.Klasse sogar Duschen gibt, ist das für Geschäftsreisende manchmal sogar die angenehmere Alternative, als früh um 5 in ein Flugzeug zu steigen, um pünktlich in einem Meeting zu sitzen. Und so sehr Schienengerumpel gibt es auch nicht mehr.
1Wawa66607. Februar 2020
Wie gefragt sind Nachtzüge denn? Wenn sie kaum jemand nutzen will, ist es weder in finanzieller Hinsicht sinnvoll, noch ökologisch, sie halbleer durch die Gegend fahren zu lassen. Ich persönlich finde die Preise von Bahntickets in D generell ziemlich teuer, gerade, wenn man es beispielsweise mit Fernbussen vergleicht. Wäre es günstiger, würde ich durchaus lieber den ICE als einen Bus nehmen. Meinetwegen auch einen Nachtzug, auch, wenn ich bei Schienengerumpel eh nicht schlafen kann.