Berlin - Während die USA und die Ukraine vor dem Abschluss eines umfangreichen Rohstoffabkommens stehen, bleibt die deutsche Bundesregierung in dieser Sache zurückhaltend. Die Vorkommen, um die es geht, seien längst noch nicht erschlossen, sagte Regierungssprecher Steffen Hebestreit am Freitag auf […] mehr

Kommentare

23Polarlichter01. März 2025
Die Bundesregierung möchte abwarten. Die passivste und trägste Partei Deutschlands, die alles verschläft und sich danach an nichts erinnert, wird sich wohl nie ändern. Anstatt der Ukraine etwas besseres als Opferkult beim Trump anzubieten.
22Pontius01. März 2025
<link> Ändert alles nichts daran, dass die Vorkommen in der Ukraine vorhanden sind und dass es ähnliche Abbauprobleme wie in China etc. gibt. Nur habe ich es lieber hier, wo der Umgang mit den Reststoffen kontrollierbarer ist.
21Pontius01. März 2025
entsorgen - auch das stelle ich nicht infrage und ist mir bewusst: „Laut einer US-Studie können bei der Raffination von einer Tonne Seltene-Erden-Oxids nicht nur 1,4 Tonnen radioaktiver Abfall entstehen, sondern auch 2.000 Tonnen Abfallmaterial und 1.000 Tonnen schwermetallhaltiges Abwasser“
20Pontius01. März 2025
@17 Wo ist das radioaktiver Müll? Jedes Erz strahlt, Erze mit Seltenen Erden vielleicht etwas mehr, da sie vor allem in Thorium- und Uran-Zerfallsprozessen vorkommen und sich somit dort anreichern. Werden sie jedoch aus dem angebauten Gestein herausgelöst, so ändert sich wegen des geringen Anteils die Masse des Abraums kaum - und somit steigt auch kaum die verbleibende Radioaktivität an. Löst man noch andere hochradioaktive Stoffe mit heraus, so kann man diese Nutzen oder muss sie eben separat
19Pontius01. März 2025
@15 Der Punkt ist die Abhängigkeit von China, welche schrittweise reduziert werden soll. Das geht nur durch Diversifikation der Anbieter und ist in der Natur der Sache teurer als bisher (die Globalisierung sollte eben preiswerte Quellen finden). Das bezweifle ich nicht, ich stelle nur den 'tausendfachen Preis' in Zweifel genauso wie das 'Nichtvorhandensein der Seltenen Erden' - man baut sie nur noch nicht ab.
18Sonnenwende28. Februar 2025
@17 mich musst du nicht überzeugen, denn wie bereits geschrieben bin ich ganz deiner Meinung und hab weiter recherchiert.
17reimo128. Februar 2025
Das, was dann auf die Halde kommt, so wie in China, ist radioaktiver Müll. Bitte weiter recherchieren. Nicht bei den Abbaugebieten stoppen. @13 und @15
16Sonnenwende28. Februar 2025
Hier: <link> gibt es über eine gute Zusammenfassung, auch über die aktuelle Vertrags Lage.
15Sonnenwende28. Februar 2025
@12 und was daran entkräftet meine Aussagen? Nur weil China und andere etwas machen, muss das in Europa ja nicht nachgemacht werden. Und deine Aussage bezüglich anderer Rohstoffe als der der Seltenen Erden bestätigt ja nur, was ich geschrieben habe.
14Pontius28. Februar 2025
Wir als Deutschland importieren allein Erdöl im mittleren zweistelligen Milliarden(!)bereich, beim Erdgas ebenfalls deutlich zweistellig etc.
13Pontius28. Februar 2025
sind sie nicht: <link> allein für eine einzige Mine. Und auch in Deurtschland haben kleinere Vorkommen kleine dreistellige Zuschüsse: <link> <link>
12Pontius28. Februar 2025
@10 Was denkst du denn, was die Umweltfolgen in China, Afrika oder Südamerika sind? Die sind eher noch schlimmer, weil noch ineffizientere - aber preiswertere Fördermethoden verwendet werden. "Zugleich sind die USA stark abhängig von den Seltenen Erden aus China, rund 70 Prozent der US-Importe kamen zuletzt aus der Volksrepublik." <link> Und falls jemand denkt, dass 300 Millionen viel wären
11Sonnenwende28. Februar 2025
(2) 300 Millionen Dollar nötig wären. Der Aufwand des Abbaus und die Folgen für die Umwelt sind sehr hoch." Das deckt sich exakt mit dem was ich und @4 ,5 geschrieben haben. Die anderen in dem Artikel genannten Rohstoffe sind zwar interessant, aber nicht sonderlich interessant, weil man sie nämlich auf dem Weltmarkt, teilweise im Preis sogar nach geschmissen, längst einfach bekommt und nicht extra noch investieren muss dafür.
10Sonnenwende28. Februar 2025
@8 Aus deinem Link: "Bisher spielt die Ukraine bei den Seltenen Erden keine wichtige Rolle. Allerdings schlummern beachtliche Mengen dieser 17 besonders wertvollen Elemente in den Böden des Landes. ... Große Mengen Seltener Erden werden in Gebieten bei Saporischschja, bei Donezk und um Dobra vermutet, also in oder zumindest in der Nähe von durch Russland besetzten Regionen. Nach Angaben der ukrainischen Regierung sind sechs Lagerstätten bekannt, für deren Erschließung Investitionen von (2
9Pontius28. Februar 2025
bei weitem nicht und die Umweltfolgen hier sind auch nicht schlimmer als in China - nur eben näher.
8Pontius28. Februar 2025
@5 Wir haben auch etwa 5% der weltweiten Mineralressourcen? In mehreren Einzelmineralien auch über 10% des weltweiten Vorkommens und einige der größten Europas: <link> Aber was weiß schon der wissenschaftliche Dienst des Bundestages. Und wenn man sich von China lossagen will, dann muss man eben selbst fördern - auch wenn es etwas teurer ist. 1000 fach hingegen ist es
7Sonnenwende28. Februar 2025
@2 ich hab genau das selbe herausgefunden, wie @4 ,5 schildern.
6Sonnenwende28. Februar 2025
Diesen Plan mit den seltenen Erden hatte Selenskyj im September letzten Jahres ja bereits Biden angeboten – das war Teil seines Friedensplans, anfangs auch Siegesplan genannt. Nun, wie wir wissen, wurde der nicht angenommen. Dann höre ich so Aussagen von renommierten Kennern sowohl der USA als auch der Ukraine wie: "es ist ja schon mal hervorragend, dass Selenskyj es geschafft hat, Donald Trump zu verkaufen, dass die Idee von ihm stammt und nicht von Selenskyj." Ein Schelm der ...
5reimo128. Februar 2025
@2 , ein Gurgeljünger. Recherchiere mal tiefer. @4 hat recht. Diese Vorkommen gibt es auch hier. Aber es macht momentan keinen Sinn, die auch nur anzufassen. Das Elektroauto, das Handy würden plötzlich das 1000fache kosten. In Europa (außer Russland) gibt es nur zwei Vorkommen, die sich mit herkömmlichen Mitteln "rentabel" ausbeuten lassen könnten. Portugal und Schweden. Da traut sich aber niemand ran.
4truck67628. Februar 2025
Man fragt sich überhaupt, was Donny Dump da im Schilde führt. Der Abbau "Seltener Erden" auf ukrainischem Gebiet, ist bisher nicht einmal geplant gewesen, geschweige denn erschlossen. Der Aufbau eines derartigen Industriezweiges dürfte mindestens zehn, eher zwanzig Jahre dauern. Natürlich ab dem Zeitpunkt gerechnet, an dem ein "sicherer" Frieden dort gewährleistet ist. Donny macht keine "langfristige Deals", Donny will Gewinne, und zwar schnelle Gewinne. Donny ist "DealMaker", kein Politiker.
3slowhand28. Februar 2025
>> Während die USA und die Ukraine vor dem Abschluss eines umfangreichen Rohstoffabkommens stehen, << Abkommen sehen anders aus, das was Trump macht ist Nötigung.
2Pontius28. Februar 2025
@1 Ich weiß nicht wie du deine präferierte Suchmaschine bedienst, aber "seltene Erden Ukraine" liefert bei meiner viele Bilder mit Übersichtskarten.
1reimo128. Februar 2025
Ich finde keine Angaben zu Seltenen Erden in der Ukraine. Vermutlich gibt es keine. Außerdem ist der Abbau derselben sehr schwer und alles andere als umweltschonend. Sowas kann es mit momentanen Technologien in Europa nicht geben; in Zentralasien ist das egal, weil weit weg.