Potsdam (dts) - 30 Jahre nach der Wiedervereinigung liegt Deutschland nach Ansicht des Bundespräsidenten in vielerlei Hinsicht zurück. "Wir sind noch längst nicht so weit wie wir sein sollte", sagte Frank-Walter Steinmeier beim Festakt zum Tag der Deutschen Einheit in Potsdam. Noch immer existiere […] mehr

Kommentare

19AS104. Oktober 2020
@18 Diese Diskussion über den Standpunkt der Journalisten ist fruchtlos, ich könnte weitere Quellen anführen, zum Ausgleich vielleicht die <link> Und Umwelt- und Klimaschutz sind übrigens weder "links" noch "rechts". Und ich empfehle dringend, nicht ständig anderen Leuten Ratschläge zu erteilen - ich tue es auch nicht.
18Folkman04. Oktober 2020
@14 : Und zur angeblich "mediensoziologisch nachweisbaren Tatsache" eines linken Mainstreams, empfehle ich dringend mal diese Lektüre -> <link>  hier.
17Folkman04. Oktober 2020
@14 : Auch altehrwürdige Blätter können auf Abwege geraten, und das ist die NNZ, seit sie versucht hat, von der rechtspopulistischen Welle der letzten Jahre zu profitieren. Wer obendrein überall ein "links-grünes Narrativ" zu erkennen glaubt und beklagt, obwohl sowohl Umwelt- und Klimaschutz als auch die soziale Frage längst brennende Themen der Mitte sind, sollte eben mal seinen Standpunkt im politischen Koordinatensystem hinterfragen, ob er nicht vielleicht doch längst rechts der Mitte steht...
16AS104. Oktober 2020
@13 Auch die taz schätze ich sehr - aufgrund der erfrischend anderen Agenda, die sich eben nicht ausschliesslich an den täglichen dpa-Meldungen orientiert, wie es die anderen grossen Tageszeitungen fast alle tun. Das massiv links-grüne Narrativ nehme ich dabei gern in Kauf, ich weiss ja, wer da schreibt. Informativ ist es trotzdem, und zwar eben auch in Bezug auf Themen, die bei den anderen gar nicht vorkommen oder nur am Rande gestreift werden.
15AS104. Oktober 2020
@13 Das Spektrum der NZZ ist aufgrund der vielen Gastbeiträge - die auch immer als solche gekennzeichnet sind - sehr breit und beinhaltet ganz sicher auch Beiträge, die man als rechtspopulistisch bezeichnen kann. Aber eben auch ganz andere, die Vielfalt machts. Das macht ja die Stärke aus - neben dem immer interessanten Aspekt der Aussenperspektive aus der Schweizer Sicht. So hat eben fast jedes Medium seine Stärken, bis auf die wirklichen "Ausreisser", die eben nur ihre Weltsicht verbreiten.
14AS104. Oktober 2020
@13 Wer des Lesens mächtig ist, ist klar im Vorteil. Ich habe nicht die Welt als Exekutor des links-grünen Narrativs bezeichnet, sondern viele Tageszeitungen - die ich übrigens trotzdem lese, das Spektrum reicht von taz bis FAZ. Und der "angeblich linke Mainstream" ist eine mediensoziologisch nachweisbare Tatsache. Und wenn jemand die altehrwürdige NZZ als rechtspopulistisch bezeichnet, da frage ich mich, wessen Koordinatensystem da verschoben ist. Ich enthalte mich da aber jeden Urteils.
13Folkman04. Oktober 2020
Echt mal, wer die "Welt" als links-grün bezeichnet und die "NZZ" für liberal hält, zeigt v.a., dass sein politisches Koordinatensystem ordentlich durcheinander geraten ist. Ein Blatt, das nur zu gern einen angeblich "linken Mainstream" geißelt und regelmäßig mit Beiträgen glänzt, die gezielt ein AfD-nahes Publikum ansprechen, ist mindestens mal als rechtspopulistisch zu bezeichnen...
12flowII03. Oktober 2020
welt ist exikutive des links-gruenen narratives.?!? na das wissen doch die leute bescheid wenn ich nzz als rechts davon verorte
11AS103. Oktober 2020
@10 Die Gründe sind doch egal. Der Zuzug ist wichtig, auch der Austausch zwischen "Ost" und "West". Ich kam 1994 zunächst nach Brandenburg, später dann nach MV. Ich habe jede Menge gelernt und neue Perspektiven entdeckt, konnte aber bei vielen "Einheimischen" auch Vorurteile gegenüber dem "bösen Wessi" abbauen.
10slowhand03. Oktober 2020
>> Es ziehen inzwischen mehr Menschen von West nach Ost als umgekehrt << Zu uns sind auch 4 Familien aus dem "Westen" gekommen. Der Hauptgrund war aber in allen Fällen der super günstige Grundstücks- und Immobilienpreis und die ruhige ländliche Lage.
9Thorsten070903. Oktober 2020
Den Soli gibt es immer noch ebenso die GEZ beides sind Zeichen der absoluten Rückständigkeit. Außerdem bestehen immer noch Vorbehalte in Ost und West.
8AS103. Oktober 2020
@7 Die NZZ hat mit rechts oder links nichts zu tun oder zu lassen, sie ist allerdings eher liberal und nicht - wie viele der deutschen Tageszeitungen - Exekutoren des links-grünen Narrativs.
7flowII03. Oktober 2020
@4 der kommentar aus @2 steckt hinter der paywall. der artikel @3 kann man so lesen ... ist aber nzz (also eher so leicht rechts von der welt.de)
6AS103. Oktober 2020
@4 Immer der gleiche Mist. Ich kann das aufgrund der Voreinstellung leider nicht auf Anhieb erkennen, ob Paywall oder nicht. Müßte mich dafür extra ausloggen, vergesse ich regelmässig. Tut mir leid.
5flowII03. Oktober 2020
fun fact: bei uns im dorf sind zwei leute beider bw als saz geblieben. die bekamen unterschiedlichen sold tarif je nachdem, wo sie ihre grundi gemacht haben. seit dem reden sie nicht mehr mit einander, obwohl wir frueher beste kumpels waren (und klassenkameraden)
4thrasea03. Oktober 2020
@2 Paywall, schade. Ja, ich fände den Blick von außen sehr interessant.
3AS103. Oktober 2020
Und nochmal aus der NZZ: <link>
2AS103. Oktober 2020
Interessant ist ja auch immer der Blick von aussen, in diesem Fall zwar durchaus von einem Deutschen, aber eben in der NZZ: <link>
1knueppel03. Oktober 2020
Die Große Schere zwischen Theorie und Praxis...