Würzburg - Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) lehnt eine Herabsetzung des Wahlalters bei der Bundestagswahl von 18 auf 16 Jahre ab. "Ich bin skeptisch bei einer generellen Herabsetzung des Wahlalters für den Deutschen Bundestag", sagte er am Freitag bei einer offenen Fragerunde auf dem Katholikentag […] mehr

Kommentare

18steffleuvor 1 Minute
diese begründung ist keine !!!
17tripleeightvor 2 Stunden
@15 In den von Dir gezeigten Kurven ist die Wahlbeteiligung bei den jüngeren Wählern immer niedriger als bei den älteren (nimmt erst über 69 wieder ab). Und auch die Gesamtbeteiligung ist sinkend. Bei regionalen Wahlen sind die Werte oft noch niedriger. BGM-Stichwahl Schwerin 41,6%, Wismar 50,x%.... und bei den Wahlen zuvor bei beiden unter 60% - als aktuelle Beispiele.
16thraseavor 2 Stunden
@14 Danke. Im Kontext deiner ersten Grafik gibt es noch einen andere Grafik, die ich sehr wichtig halte – auf dieser Seite die obere Grafik: <link> Darin sehe ich das Hauptproblem, @13 : Die Menschen im ersten Drittel ihres Lebens (bis 29 Jahre) sind völlig unterrepräsentiert bei den Wahlberechtigten. Nur 13% der Wahlberechtigten sind unter 30 Jahre alt. Wir sehen seit langem, dass in Deutschland eine Politik für Ältere gemacht wird.
15Pontiusvor 3 Stunden
@13 Welche Wahlfaulheit? <link> <link> Sicher, dass da nicht Ressentiments hervorscheinen?
14tripleeightvor 3 Stunden
Und bevor es gleich wieder einen Kommentar dazu gibt: Die Einschätzung zu den Jugendlichen ist eine subjektive Sache. Die Bindung an ein Mindestalter ist ein Kompromiss aus den extremen "Wahlrecht für jeden" und "Zulassung zur Wahl nach Test/Nachweis", der sich über Jahre eine Akzeptanz aufgebaut hat.
13tripleeightvor 3 Stunden
Die demografische Verteilung der Wahlberechtigten ist eine Herausforderung für das Wahlsystem, die allerdings deutlich verstärkt wird durch die "Wahlfaulheit" der jüngeren Gruppen. Darauf zu reagieren, indem man die Basis der Wahlberechtigten "verjüngt" ist m.E.n. nicht zielführend. Auch ein Maximalalter für die Stimmabgabe ist sicherlich nicht der richtige Weg. Es gilt alle Generationen zum Wählen zu bewegen und gemeinsame Wege für die Zukunft zu finden.
12tripleeightvor 3 Stunden
@11 Ab 14 ja nur sehr eingeschränkt, ein eingeschränktes Wahlrecht gibt es jedoch nicht. Da wäre es ggf. ein Argument eben dafür, dass man nur Mitbestimmung über das direkte Lebensumfeld zulässt. Also beispielsweise Bürgermeister- oder Lokalwahlen. Tatsächlich bin ich aber auch dagegen, da ich es der Gesamtgruppe der Jugendlichen nicht zutraue fundierte Entscheidungen zu treffen.
11thraseavor 4 Stunden
@10 Es ist nun aber so, dass junge Menschen ab 14 Jahren strafrechtlich belangt werden und somit Verantwortung übernehmen müssen. Und wenn es um Verantwortung geht, sehe ich bzgl. Wahlrecht eine große Gefahr: Welche Verantwortung müssen alte Menschen noch für ihre Wahlentscheidung übernehmen? Fast ein Viertel der wahlberechtigten Menschen ist 70 und älter. Sie entscheiden über die Politik und Folgen für nachfolgende Generationen. Verantwortung ist m. E. ein Argument für ein *jüngeres* Wahlalter.
10tripleeightvor 4 Stunden
@8 @9 Wer nicht die Verantwortung für seine Taten voll übernimmt/übernehmen muss, sollte auch keine weitreichenden Entscheidungen treffen dürfen. Das ist kein Automatismus, sondern eine inherente Logik, die mein subjektives Verständnis widerspiegelt. Meinungen können ja differieren. Ich sehe es aber nicht als Argument, dass man das Wahlalter bei Landtagswahlen anführt. Schließlich kann dies auch eine Fehlentwicklung sein und damit nicht nachahmenswürdig bei Bundestagswahlen.
9thraseavor 5 Stunden
@6 Vierter Absatz. @8 Der Frage schließe ich mich an.
8MartinezDaSilvavor 5 Stunden
@2 Du schreibst "Allerdings macht es wirklich Sinn Wahlalter und Volljährigkeit zu koppeln." Welchen Sinn macht das denn?
7Pontiusvor 5 Stunden
@4 Das Wahlalter in Landtage (mehr als die Hälfte aller Länderparlamente) und dem EU-Parlament passt aber nicht als Argument nach der Merzschen Logik, denn wäre es ein Argument, dann würde es ja überzeugen. In BW konnte man bei der letzten Wahl sogar als 16-jährige Person gewählt werden.
6Sonnenwendevor 5 Stunden
@5 Wo? Ich hab ihn mir jetzt noch mal durchgelesen, ich finde das nicht. Der Artikel behauptet aber sowohl im Subheader als auch im einleitenden Teil dass Merz eine Herabsetzung des Alters bei der Bundestagswahl von 18 auf 16 Jahre ablehnt. Das hat er so nicht gesagt, er hat gesagt er ist offen, aber bisher fehlen ihm Argumente die ihn überzeugen und hat dann die Argumente die aus seiner Sicht dagegen sprechen genannt. Wo steht das so im Artikel?
5thraseavor 5 Stunden
@3 Genau dieser einleitende Satz steht doch so auch in der Meldung? Davon abgesehen ist es die dts-KI-Agentur. Da darf man leider nicht erwarten, dass eine Meldung redaktionell erarbeitet wurde. Die lassen gerne mal Teile weg. Aber hier in diesem Fall scheint der Kontext, den du nennst, gegeben zu sein.
4thraseavor 5 Stunden
Gegenfrage an Merz: Warum sollte das Alter für aktives und passives Wahlrecht gekoppelt sein? Wenn das Wahlalter für mehrere Landtage und das EU-Parlament bereits auf 16 Jahre gesenkt wurde, scheint es doch gute, überzeugende Argumente dafür zu geben. Ich habe von Merz kein Argument gelesen, warum man es bei 18 belassen sollte. @2 Haftung hat überhaupt nichts mit Strafrecht zu tun. Ich wüsste auch nicht, was Strafrecht und Wahlrecht gemeinsam hätten.
3Sonnenwendevor 5 Stunden
Da ich die Original Gesprächsrunde gesehen habe bin ich doch etwas überrascht wie das im Nachhinein dargestellt wird. Die einleitenden Worte – und es liegt mir wirklich fern Herrn Merz zu verteidigen oder gar zu unterstützen – von Friedrich Merz waren: ich lasse mich gerne überzeugen das Wahlalter auch bundesweit herabzusetzen doch fehlen bisher Argumente, die mich davon überzeugen. Und erst dann hat er die in der News genannten Argumente aufgeführt.
2tripleeightvor 6 Stunden
@1 Ist sicherlich ein Nebeneffekt, dass es so wäre. Allerdings macht es wirklich Sinn Wahlalter und Volljährigkeit zu koppeln. Eigentlich sollte sogar die volle Haftbarkeit für die eigenen Handlungen (Erwachsenenstrafrecht) und Wahlalter identisch sein.
1MartinezDaSilvavor 6 Stunden
Hat Herr Merz Angst, dass er bzw. seine Partei Wähler bzw. Wählerstimmen verlieren wird? ( Die er sicher verlieren wird.)