Bonn (dts) - Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) hat den Bundestag aufgefordert, mit einem neuen Gesetz Klarheit bei der Hilfe zur Selbsttötung zu schaffen. "Eine staatliche Behörde darf niemals Helfershelfer einer Selbsttötung werden", sagte Gröhe der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" […] mehr

Kommentare

5k12163215. Januar 2018
Bei der gesamten Diskussion wird leider außer Acht gelassen, dass viele Betroffene sich bereits in einem gesundheitlichen Zustand befinden, in welchem sie nicht mehr in der Lage sind, selbst ihrem Leben ein Ende zu setzen. Wie sieht es denn mit der staatlichen Fürsorgepflicht für derartige Fälle aus?
4Bonsai15. Januar 2018
Ich denke mir das die Pharmaindustrie sehr großes Interesse daran hat das so etwas nicht erlaubt wird.
3galli15. Januar 2018
@1 @2 nichts hinzuzufügen. Kann mann zwar nicht vergleichen,, Ist ein Tier schwer krank wird es eingeschläfert. Der Mensch kann aber selbst entscheiden
2Spock-Online15. Januar 2018
In etlichen Ländern ist aktive Sterbehilfe unter strengen Auflagen möglich. Hier ziert man sich, weil man Vergleiche zur Nazi-Vergangenheit scheut. Das Eine hat aber mit dem Anderen nichts zu tun. Hier geht es nur noch darum, sterbenskranken Menschen ein würdiges Lebendsende zu ermöglichen. Wenn ich sehe, wie 2016 mein Lebensgefährte elend verrecken musste, würde ich mir wünschen, wir wären in die Niederlande ausgewandert, als er noch gesund war.
1Mehlwurmle15. Januar 2018
Aus falsch verstandenem religiösen Eifer sollte man todsterbenskranken Menschen die nur noch qualvoll vor sich hinsiechen doch nicht ein selbstbestimmtes Ableben in Würde verwehren.