Frankfurt am Main - Trotz steigender Staatsschulden sieht die Bundesbank die Bonität Deutschlands nicht gefährdet. "Deutschland genießt weiterhin hohe Kreditwürdigkeit und bleibt auch bei wachsender Schuldenquote im internationalen Vergleich in ruhigen Gewässern", schreibt Bundesbank-Vorstand […] mehr

Kommentare

21tchipmunk07. September 2025
#17 Das ist so nicht richtig. Die EZB betreibt Zinsbewirtschaftung und hat jahrelang die Zinsen künstlich niedrig gehalten, weil einige Euro-Staaten zu hohe Schuldenstände haben und am Kapitalmarkt unter Druck stehen. Profitiert hat Deutschland und hat viele Jahre gar keine Zinsen auf seine Staatsschulden zahlen müssen, teilweise sogar noch Geld dafür bekommen durch Negativzinsen. Mit Wirtschaftswachstum hat das rein gar nichts zu tun. #19 machen wir uns die linke Welt, wie sie uns gefällt...
20Pontius01. September 2025
@19 machen wir aus der Bundesdeutschen Schuldenquotenentwicklung in den 2022-24 eben eine länderspezifische Sache von 1950 bis heute - oder eben nicht und wir lassen diese ablenkende Diskursverschiebung einfach, denn dann landen wir ganz schnell bei sinkenden Steuern etc, welche wieder bundesweit beschlossen wurden.
19Polarlichter01. September 2025
@17 Kaputtsparen funktionierte nicht nur unter der FDP, sondern maßgeblich unter der CDU/CSU und SPD in allen Bereichen ganz gut. Schau dir mal Schulen in SPD-Hochburgen wie Bremen an, ebenso dort die finanzielle Lage im Gesundheitssystem. Das ist desolat, obwohl die SPD dort regierte und nicht FDP. Das Kaputtsparen also nur an der FDP festzumachen, obwohl diese Partei über Jahrzehnte eine eher untergeordnete Rolle spielte, ist schon bemerkenswert.
18Pontius01. September 2025
Zumal ich die Abschaffung von Zinsen in keinster Weise erwähnt habe - du unterstellst mir demnach deine Vorstellung von "links".
17Pontius01. September 2025
Kaputtsparen - ist das etwa Kritik am Herrn Lindner? Aber zurück zum Thema: Die deutsche Schuldenquote ist gesunken, weil das nominelle Wirtschaftswachstum größer waren als die Zinslasten. Das ist weder eine "linke" Wunschvorstellung noch anderes - das ist die Realität. Man kann bei dem Thema vieles diskutieren, man braucht auch bei nominellem Nullwachstum keinen Wachstumszwang, auch da liegst du falsch. Selbst wenn du wieder das Framing der "linken Wunschvorstellung" raus holst.
16tchipmunk01. September 2025
@15 Die deutsche Schuldenquote ist durch Kaputtsparen gesunken, weil man unbedingt die 60% einhalten wollte. Im Prinzip brauchen wir aber das Wirtschaftswachstum, um den Zins zu erwirtschaften. Wäre der Zins nicht, hätten wir nicht den vielfach kritisierten "Wachstumszwang", und könnten vermutlich auch ruhiger leben. Die Gegebenheiten mit Zins und Zinseszins sind aber so und lassen sich kaum ändern, auch wenn das eine verlockende "linke" Wunschvorstellung ist, den Zins abzuschaffen.
15Pontius01. September 2025
Ich greife dich an, indem ich dich demaskiere? Entschuldigung. Hier setz sie wieder auf und halte ruhig an deinen falschen finanzpolitischen Vorstellungen fest. Wenn du es dringend wissen willst: Die Antworten auf deine Fragen sind Nein und Ja. Was ändert das nun an deiner falschen Aussage, dass Schuldenquote auch ohne Wirtschaftswachstum sinkt ein "linkes Märchen" wäre? Dieses "linke Märchen" war vielmehr Realität der letzten Jahre...
14tchipmunk01. September 2025
@13 Jetzt greifst Du mich ja als Person an, weil Du keine Antworten liefern kannst. Du plädierst halt für hohe Schuldenstände, verbunden mit der Hoffnung, dass dies soziale Probleme lösen kann und dass es die Wirtschaft ankurbelt. Das ist aber keine Gesetzmäßigkeit. Der Artikel weisst auf die Gefahren und Stabilitätsrisiken hin. Und aktuell spüren wir bereits die hohen Sparzwänge aufgrund der neuen hohen Schulden. Das ist also kein Allheilmittel ohne Reformen u. Effizienzsteigerung.
13Pontius01. September 2025
@12 Du verschwendest nur deine Zeit, wenn du solche Formulierungen tätigst und diese in keinster Weise belegen kann - die Widerlegung habe ich ja getan. Und hier statt zu argumentieren auf die Person zu gehen, das kommt ja immer wieder von dir, wenn du dich ob deiner Unwahrheiten ertappt fühlst... *hinweis*
12tchipmunk01. September 2025
@11 Lass gut sein, wir müssen nicht deine und meine Zeit verschwenden. Du hast eine grundlegend andere (linksgeprägte) Auffassung, was Schulden sind und wie unser Geldsystem funktioniert. Ist ja auch nicht schlimm, muss ja nicht jeder Wirtschaft studiert haben.
11Pontius01. September 2025
@10 Nur weil ich auf deine Ablenkungen nicht eingehe? Keine Sorge, ich bleibe schon beim Thema und weiße dich da gern auch drauf hin. *hinweis*
10tchipmunk01. September 2025
@9 Wie ich sehe, hast Du keine Antworten, sondern nur Gegenfragen. Ich denke dass Du etwas wenig Ahnung zum Thema hast. Das zeigt sich auch in dem anderen Thread zum Thema Kredit, Geldmenge und Geldschöpfung. Macht daher jetzt wenig Sinn hier weiter zu diskutieren.
9Pontius31. August 2025
@8 Schön beim Thema Schuldenquote bleiben. Also was lernen wir aus den Zahlen? Und wollen wir unsere Aussage "Dass die Schuldenquote von alleine sinkt, ohne Wirtschaftswachstum" nochmal korrigieren?
8tchipmunk30. August 2025
@6 Also gibt es nur mit viel Neuverschuldung viel BIP-Wachstum? Und die anderen Rahmenbedingungen sind wurscht?
7Pontius30. August 2025
der lautet: Nominalwachstum
6Pontius30. August 2025
Neuverschuldung 2021: 145 Milliarden - BIP-Wachstum rund 230 Milliarden, Neuverschuldung 2022: knapp 100 Milliarden - BIP-Wachstum rund 300 Milliarden, Neuverschuldung 2023 - 62 Milliarden - BIP-Wachstum rund 230 Milliarden, Neuverschuldung 2024 - 57 Milliarden - BIP-Wachstum rund 110 Milliarden Und jetzt streng dich mal an mit Nachdenken, wenn wir in den Jahren 3.7%, 1.4%, -0.3% und -0.2% als Wirtschaftswachstum hatten. Ok ich gebe dir noch einen kleinen Tipp,
5tchipmunk30. August 2025
@4 Ja und? Der Bund hat ja grad erst angefangen die geplanten 1 Billion Euro neuer Schulden aufzunehmen. Das ist in der Statistik von Februar 2024(!) noch gar nicht abgebildet. Dass die Schuldenquote von alleine sinkt, ohne Wirtschaftswachstum, ist auch so ein linkes Märchen... (Für 2025 ist eine Neuverschuldung des Bundes von 81,8 Milliarden Euro im Kernhaushalt vorgesehen, zzgl. 60 Milliarden Euro aus schuldenfinanzierten Sondervermögen.)
4Pontius29. August 2025
@3 Und trotzdem sinkt die Schuldenquote: <link> Demnach muss die Wirtschaft gar nicht so stark wachsen...
3tchipmunk28. August 2025
Entscheidend ist, ob die Wirtschaft im gleichen Maße wächst, wie die Schuldenquote. Derzeit kommt die Wirtschaft nicht in Schwung wie erhofft.
2Pontius27. August 2025
Also das kann ja wohl gar nicht sein. Damit geht es ja total begab, wenn man auch nur eine neue Schuldenanleihe ausgeben würde, wird doch immer wieder getönt.
1tchipmunk27. August 2025
Die Bonität Deutschlands hängt an der Bereitschaft der Mittelschicht sich dumm und dämlich abzurackern. Dass sich immer mehr Arbeitende die Systemfrage stellen "für was mach ich das hier eigentlich noch?" und die junge Generation in Teilen überhaupt kein Bock mehr hat zu arbeiten, weil sie eigentlich recht schlau sind und sich nicht ausbeuten lassen wollen, um eh nie auf einen grünen Zweig zu kommen... diese Entwicklungen sollte man ernst nehmen...