Berlin (dts) - Trotz Coronakrise hat der Bund 2020 so hohe Dividenden aus seinen Staatsbeteiligungen eingestrichen wie seit vier Jahren nicht mehr. Dies zeigt eine Aufstellung des Bundesfinanzministeriums, über die das "Handelsblatt" (Dienstagsausgabe) berichtet. Die Bundesregierung nahm demnach im […] mehr

Kommentare

14Pontius06. April 2021
Und das reicht natürlich immer um den Scheißehaufen zu entfernen? Das bezweifle ich. Ein Beispiel sind die Hinterlassenschaften des Frackings in den USA: <link>
13Wasweissdennich06. April 2021
@12 der Insolvenzverwalter, der verkauft die frei werdenden Ressourcen und vorher bezahlt das Unternehmen das Scheiße gebaut hat
12Pontius06. April 2021
@8 Und wer muss die Reste aufsammeln, wenn eine Firma pleite geht oder scheiße baut? Der Staat bzw. die Bevölkerung. Aber das ist nach #10 ja sowieso Staatsversagen.
11AS105. April 2021
@8 Ich empfehle immer das Studium der jährlichen Beteiligungsberichte <link> Bei mehr als 75% der dort aufgelisteten Beteiligungen kann ich keinen strategischen Hintergrund erkennen, ganz davon abgesehen, daß der Staat natürlich auch zu einer angemessenen Interessenvertretung in diesen Unternehmen nicht in der Lage ist.
10AS105. April 2021
@7 Und das, was man immer so gerne "Sozialisierung von Verlusten" nennt und den Unternehmen anlastet, ist in Wirklichkeit Staatsversagen im Bereich der öffentlichen Güter - also dort, wo der Staat tatsächlich tätig werden muss. @8 Richtig, davon sind wir weit entfernt und entfernen uns noch weiter. Nicht Verschleudern von Tafelsilber soll durchgeführt werden, sondern Verkauf von Beteiligungen, die meinen Kriterien von @2 entsprechen.
9AS105. April 2021
@7 Achtung, links-grünes Narrativ! Freien Markt haben wir nicht, Gewinnmaximimierung daher auch nicht, Sozialisierung von Verlusten findet nochmal wo statt? "Nutzenmaximierung" meint wohl - ohne dass ich es wirklich sagen könnte - das, was die Volkswirtschaft Wohlfahrt nennt. Die entsteht übrigens durch Ausgleich von Angebot und Nachfrage und sicher nicht durch staatliche Eingriffe in Bereichen, wo er nichts verloren hat.
8Wasweissdennich05. April 2021
@7 seh ich deutlich anders, freier Markt bedeutet eben auch möglichst wenig Staat
7Pontius05. April 2021
@6 "Leider"? Das ist doch die Strategie am freien Markt: Gewinnmaximierung bei gleichzeitigem Sozialisieren von Verlusten - statt einer Maximierung des Nutzens.
6Wasweissdennich05. April 2021
@2 ich bin eigentlich nur froh das nicht sämtliches Staatseigentum versilbert und verschleudert wird bei so wenig wirtschaftlichen Sachverstand könnte man Schlimmeres erwarten @4 als Aktionär wünsche ich mir auch das Unternehmen besseres mit dem Geld Vorhaben als es an die Aktionäre auszuschütten, leider schielen Dank unfähigem Staat die großen deutschen Unternehmen zunehmend auf diesen, statt mit dem Geld Mehrwert für den Kunden zu schaffen oder Innovation voran zu treiben
5Marc05. April 2021
2,1 Billionen wären besser, dann wäre der Bund seine Schulden los :P
4Pontius05. April 2021
@2 Ich denke auch, wir sollten auf die Dividenden-Auszahlung verzichten und stattdessen den Unternehmen bei Auszahlung von Dividenden alle Staatshilfen zurückfordern. Spart am Ende mehr Geld - wird den anderen Geldgebern auch sehr gut gefallen ;-)
3Wasweissdennich05. April 2021
Eigenkapital an Eigenkapitalgeber, linke Tasche - rechte Tasche aber zumindest zahlt man als Staat keine Steuern dabei
2AS105. April 2021
@1 Richtig. Dass die Linke das wieder als Argument für Staatsbeteiligungen nutzt, zeigt einmal mehr den wirtschaftlichen "Sachverstand" dieser Partei. 2,1 Mrd an Ausschüttungen können nicht rechtfertigen, daß das Mehrfache an Kapital dauerhaft in Beteiligungen gebunden ist, die weder nach sicherheits- noch nach wirtschaftspolitischen Gesichtspunkten irgendwelchen Sinn machen.
1UweGernsheim05. April 2021
warum streicht der Bund ein??? Wenn sich der Staat und damit wir alle an welchen Firmen auch immer beteiligt, dann steht ihm, wie sämtlichen anderen Eignern natürlich auch ggf. ausgeschüttete Dividenden zu. Letztendlich fließen diese ja in den Staatshaushalt mit ein und kommen damit letztendlich wieder allen zu gute.