Berlin - Frauke Brosius-Gersdorf will nicht mehr für das Bundesverfassungsgericht kandidieren. Nach reiflicher Überlegung stehe sie für die Wahl als Richterin des Bundesverfassungsgerichts nicht mehr zur Verfügung, heißt es in einer schriftlichen Erklärung der Juristin, aus der mehrere Medien […] mehr

Kommentare

16tastenkoenig07. August 2025
Dieses Framing, dass die SPD den Fehler gemacht haben soll, nur weil sie den massiven Fehler der Union nicht auf Kosten des Rufes von FBG retten wollte, widerstrebt mir zutiefst. Die Union hatte im zuständigen Ausschuss die Kandidatin akzeptiert und deren Wahl in Aussicht gestellt. Vorher hätte sie Zweifel anmelden können und sollen, ein Austausch wäre ohne Schaden möglich gewesen. Ab diesen Moment trägt einzig die Union die Verantwortung für die Misere, und FBG, BT und das BVerfG den Schaden.
15Polarlichter07. August 2025
Diese Entscheidung lag aber nicht in ihren Händen, sondern bei der SPD selbst. Dass sie nun den Rückzug verkündet, nötigt mir sehr viel Respekt ab, auch weil sie damit natürlich auch das Verfassungsgericht schützt vor derlei Debatten. Hier geht es schließlich nicht mehr nur um die Person, sondern auch das Verfassungsgericht und dessen Ansehen. - Das Kernproblem liegt aber auch hier nicht an ihr, sondern an den Unis, immer wieder diese Debatten, um die Qualität der Abschlüsse. Nicht gut für D.
14Polarlichter07. August 2025
@11 Ich finde sie nicht schlecht. Dass Abschnitte der Arbeit ähnlich und auch in der Logik vergleichbar sind mit denen ihres Mannes, ist sehr ungünstig. Schließlich qualifiziert sie sich damit besonders für höhere Posten und säht natürlich Zweifel an der Rechtmäßigkeit. Ob die nun richtig sind oder nicht, kann ich final nicht bewerten. - Wenn ich als Außenstehender aber mehrere Kandidaten für den Posten habe, würde ich natürlich immer jemand nehmen, bei dem ein solcher Nährboden nicht vorliegt.
13Tautou07. August 2025
@11 Na, stand doch ausführlich auf Nius.de 😜.
12FichtenMoped07. August 2025
Schlecht ist, dass die Union sie nicht haben will und deshalb abgesägt haben. So wie sie gehandelt haben , ist es ihnen egal, dass sie sich von den ganz Rechten instumetalisiert haben lassen und der Demokratie geschadet haben. @9 : full agree
11Pontius07. August 2025
@10 Was ist an ihr schlecht?
10Polarlichter07. August 2025
Wobei die SPD sicherlich auch hätte eine bessere Kandidatin finden können. Dies ist nun möglich. Das sie diesen Schritt nun selbst ging, nötigt mir definitiv Respekt ab.
9Tautou07. August 2025
Ihre respektable Entscheidung war letztlich erwartbar. Dennoch bin ich sprachlos angesichts des Rückzugs, bedeutet er doch den Siegeszug antidemokratischer Vorgänge. Eine rechte Schmierenkampagne, die dank geblendeter Unions-Abgeordneten erfolgreich war, eine SPD, die wieder einmal das Nachsehen hat in dieser schrecklichen Koalition und immer mehr unter die Räder kommt. Es tut alles einfach nur noch weh. Ich will die Ampel zurück. Ich will auch Merkel zurück. Alles zurück, nur nicht DAS.
8tastenkoenig07. August 2025
@6 Also wenn der Wind aus Mordor kommt …
7Pontius07. August 2025
@6 Der braune Himmel? Immerhin geht es um den Senat, welcher eine AfD-Verbot verhandeln würde. Außerdem schadet es gleich noch dem Bundesverfassungsgericht selbst.
6Sonnenwende07. August 2025
@4 Also bitte, ich bin sicher, der Himmel riecht gut.
5Pontius07. August 2025
@4 dann kannst du die folgende Kampagne jetzt schon am Himmel riechen.
4Sonnenwende07. August 2025
@2 ,3 Eine Möglichkeit, dem entgegenwirken, gibt es noch: die SPD schlägt jemanden vor, der/die ähnliche Positionen vertritt wie Brosius-Gersdorf.
3tastenkoenig07. August 2025
Bedauerlich, aber verständlich, dass sie sich und ihr Umfeld nicht länger diesem Treiben aussetzen will. Für künftige Verfassungsrichterwahlen lässt das nichts Gutes ahnen, dass diese unsägliche Kampagne nun endgültig erfolgreich war.
2Pontius07. August 2025
Damit haben wir jetzt solche Verhältnisse bei jeder neuen Person - die AfD lacht sich ins Fäustchen...
1nadine211307. August 2025
Schade, aber zumindest hat diese Frau mehr Verstand als so mancher Abgeordneter.