Berlin (dts) - Die Erhöhung des Briefportos wird von Anfang April auf den Sommer verschoben, kann dafür aber deutlich stärker ausfallen als bisher erwartet. Das berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Montagsausgabe). Die Zeitung beruft sich auf einen Entwurf zur Änderung der Post- […] mehr

Kommentare

11thrasea11. Februar 2019
Unser aktuelles und geplantes Porto können wir mit Blick auf unsere Nachbarn besser einschätzen. "Im europäischen Vergleich ist Porto in Deutschland eher billig. Kostet ein Standardbrief hierzulande 70 Cent, sind es nach Post-Angaben im europäischen Mittel 94 Cent. Negativ-Spitzenreiter ist Dänemark mit umgerechnet 3,88 Euro, am billigsten ist es auf Malta (26 Cent). Auch in den Flächenstaaten Frankreich (1,02 Euro) und Italien (2,80 Euro) kostet ein Standardbrief mehr" <link>
10anddie11. Februar 2019
Wenn man solche Preissteigerungen nicht will, bleibt halt nur an der PUDLV zu drehen. Warum wird die Post verdonnert, dass sie 80% der Briefe am nächsten Werktag zustellen muss, wenn andererseits das VwVfG in seiner Zugangsfiktion von 3 Tagen ausgeht. Billiganbieter sind anscheinend von dieser Regel ausgenommen. Anders kann ich mir nicht erklären, dass dort die Briefe regelmäßig Laufzeiten von 3-5 Tagen haben. Zumindest auf die Nordpost hier trifft das zu.
9raptor23096110. Februar 2019
... Den „veralteten“ Liebesbrief werde ich auch per Post versenden, wenn das Porto 5 Euro ist. ;o)
8raptor23096110. Februar 2019
Nun, es inzwischen überaus vieles, das ich nicht mehr per Post versende. Im Laufe der Jahre hat mich die Post schon lange als „treuen“ Kunden verloren. Es gibt aber (noch) einiges, dass in meinen Augen schon per Brief laufen sollte. Was mir da als erstes einfällt ist z.B. ein Liebesbrief. Ihr könnt mich gerne altmodisch nennen - aber ein Liebesbrief ist doch persönlicher - als eine Smiley-Message über Smartphone (wobei ich aber auch gerne eine Message zusätzlich zum Liebesbrief versende). ...
7Troll10. Februar 2019
Ich erledige vieles noch postalisch. Aber so oder so finde ich eine erneute Portoerhöhung unverschämt, zumal es in den letzten Jahren seit 2012 ständig Portoerhöhungen gab. Ich erinnere mich, daß vor ein paar Jahren mal das Porto für einen Standardbrief von 1 DM auf 1,10 DM erhöht wurde. Danach blieb der Preis stabil, bzw. ist sogar mal um einen ganzen Cent von 56 auf 55 cent gefallen. Aber seit 2012 steigt das Porto ja ständig. Zwar immer nur um ein paar Cent, aber in der Summe ist das viel!
6Wasweissdennich10. Februar 2019
die wenigen Briefe die ich schicke schicke ich wahrscheinlich auch noch wenn sie 3 Euro pro Stück kosten, eben weil es nur die sind die ich gar nicht verhindern kann
5thrasea10. Februar 2019
@3 Selbst wenn das heutige Porto halbiert würde, würde ich nicht mehr Briefe verschicken. Du etwa? Die praktischen Alternativen hast du ja genannt. Wenn es um Kündigungen geht, zählen oft auch Telefonate und E-Mails. Das Problem bei der Post: Die Infrastruktur (inkl. Personal) wird nach wie vor gebraucht, die Kosten verteilen sich nur auf immer weniger Briefe. Wenn wir also auch in Zukunft eine funktionierende Post wollen, müssen wir wohl höhere Preise akzeptieren.
4Mehlwurmle10. Februar 2019
Wow, selbst die ursprünglich im Raum stehende Steigerung auf 80 Cent fand ich schon stattlich und jetzt soll es noch teurer werden...
3raptor23096110. Februar 2019
So gräbt man sich selber das Wasser ab. <link> Schon jetzt schreibt doch kaum noch einer Briefe. (Wenn ich überlege, was ich früher an Briefen abgeschickt habe) ;o) Bei jeder Verteuerung werden es immer weniger werden - um so mehr werden Facebook, Twitter, Whats App und andere Messenger-Apps genutzt. Warum immer teurer werdendes Porto - warum Briefe, die einen Tag brauchen, wenn es auch Gratis und eine "Sofortzustellung" sein kann??
2k40830010. Februar 2019
wer schreibt denn noch Briefe
1flowII10. Februar 2019
zum glueck gibs ja alternativen