Berlin (dpa) - Eine breite Mehrheit von 77 Prozent der Bundesbürger befürwortet Steuererhöhungen bei Gutverdienern zur Finanzierung zusätzlicher Bildungs- und Sozialausgaben. In der Gruppe der noch unentschiedenen Wähler sind 73 Prozent dafür. Dies ergab eine vom Paritätischen Wohlfahrtsverband in […] mehr

Kommentare

42bull198815. September 2013
@41 Warum sollte aber ein Handwerker weniger bekommen als ein Ingenieur? Ohne den Handwerker hätte der Ingenieur seine Pläne nur auf dem Papier, aber noch keine einzige Schraube im Metall! Und noch einmal: Warum sollten einige ihr Geld für sich arbeiten lassen können (mit sehr hohem Kapital kann man nun einmal alleine sehr gut von den Zinsen leben) ohne irgendetwas wirkliches geleistet zu haben?
41Kelle15. September 2013
@39 : Die Menschen sind unterschiedlich, mal lang, mal kurz, mal handwerklich begabt, mal künstlerisch, mal weiblich, mal männlich. Man kann diese unterschiedlichen Menschen nicht gleich behandeln, sondern nur gerecht.
40Marc14. September 2013
@39 definiere Gleichheit und definiere Gerechtigkeit...
39bull198814. September 2013
@38 Ungleichheit ist für dich also gerecht? Gerecht ist also für dich, dass die einen die anderen ausbeuten?
38Kelle13. September 2013
@36 : Lerne erstmal, zwischen Gerechtgigkeit und Gleichheit zu unterscheiden.
37Marc13. September 2013
@35 @36 Ihr glaubt wohl 7 Mrd Menschen mal ebenso ändern zu können und alle gleich zu schalten. Keiner besitzt mehr irgendwas, alles gehört jedem. Echt putzig Eure Ansichten. So etwas wurde z.B. in ähnlicher Weise auch schon mal von einer Partei namens APPD verbreitet...mit dem Zusatz "Arbeit ist scheiße!" Wenn es das ist... Wenn Ihr Euer Streben nach Gerechtigkeit mit Aggression durchsetzen wollt ist lediglich Euch nicht mehr zu helfen.
36bull198813. September 2013
@34 Das Streben nach Gerechtigkeit setzt du mit Aggressivität gleich? Sorry, aber dir ist echt nicht mehr zu helfen!
35k29329513. September 2013
@34 : Netter Versuch, aber: Streit, Zorn und Mißgunst sind in der Besitzwahrung und besonders in der Raffgier begründet, nicht im Umverteilenwollen und der ausgleichenden Gerechtigkeit. Nicht Robin Hood war der Mißgünstige sondern Prinz John und seine Spießgesellen. Und nicht vergessen: Das letzte Hemd hat keine Taschen. Am Ende kann man nichts mitnehmen.
34Marc13. September 2013
Im übrigen zeigt die Aggressivität in Deinen letzten beiden Sätzen nicht nur, dass Du Dir scheinbar nicht mehr anders zu helfen weißt, sondern, dass Deine Welt in der alle "gleich" sind eben auch nie existieren kann. Allein die Frage wem Du wieviel wegnehmen und wem Du wieviel geben willst, sorgt für Streit, Zorn und Missgunst. Es sei denn Dein Plan ist es die Gedanken der Menschen zu kontrollieren...na dann... :-D
33Marc13. September 2013
@32 Und genau Deine beiden letzten Sätze verraten Dich und Deine unrealistische Traumwelt. Der Tag,den Du Dir herbei wünschst,den gab es schon hundertfach auf dieser Erde: die Menschen waren mit ihrer Situation unzufrieden, wollten was ändern und am Ende kam das heraus was wir heute haben. Die Beispiele stehen umd den Geschichtsbüchern oder werden aktuell immer wieder in den Nachrichten gezeigt. Ob es den Kapitalismus EWIG gibt ist genauso unwahrscheinlich wie die Durchsetzung Deiner Traumwelt.
32bull198813. September 2013
@31 In deiner Traumwelt funktioniert der Kapitalismus auf ewig weiter und die einen haben viel zu viel und die anderen viel zu wenig! Was ist daran zu schwer für dich zu verstehen, dass das nicht gerecht ist und nicht funktionieren kann? Die, die nichts haben, lassen sich das auch nicht auf ewig gefallen und dann gucken die Reichen mal dumm aus der Röhre! Und ich hoffe, dass dieser Tag bald kommen wird!
31Marc13. September 2013
@29 Im übrigen sollte bei eben einer solchen,vom paritätischen Wohlfahrtsverband in Auftrag gegebenen Umfrage klar sein,dass auch hier lediglich Lobbyisten am Werk sind. Und da hier in Deutschland glücklicherweise Meinungsfreiheit herrscht,darf jeder (sogar wir beide) offen seine Meinung äußern.Das kann aber nichts daran ändern,dass in meinen Augen Deine Sichtweisen sehr an Wunschdenken und Träumereien erinnern.Natürlich wäre es schön wenn es allen Menschen weltweit gut ginge.Leider unmöglich.
30Marc13. September 2013
Du hast meine Argumente teilweise nicht mal verstanden :-D In Deiner Traumwelt würden eben erst wieder alle Menschen ihre Potentiale ausschöpfen wenn sie aus ihren Träumen erwachen und feststellen, dass diese Traumwelt niemals realistisch ist...und DANN gäbe es ein "friss oder stirb". Sie kann und wird nie funktionieren. Nenne mir Beispiele wo sie funktioniert. Du sprichst davon, dass "die meisten reichen Menschen etwas tun"...das ist polemisch und pauschalisierend.
29bull198813. September 2013
@28 Ich habe alle deine Argumente ausgestochen und jetzt fällt dir leider nichts mehr ein, oder wie? Ich habe nichts pauschalisiert, sondern die Wahrheiten und Funktionsweisen des Kapitalismus an den Pranger und in Frage gestellt! Was gibt es da zu leugnen?
28Marc12. September 2013
@27 Soviel zu Pauschalisierungen...
27bull198812. September 2013
@26 Aber eben genau das tun doch die meisten reichen Menschen? Du widersprichst dir selbst! Die meisten Reichen lassen die Armen für sich arbeiten, um ihre Profitgier zu befriedigen und leisten selbst überhaupt nichts, sondern kassieren nur Rendite, Zinsen, Profit, wie auch immer man es nennen will?! Und noch einmal: Die meisten Arbeitslosen hätten gerne Arbeit, bekommen aber keine oder nur sehr schlecht bezahlte!
26Marc12. September 2013
@25 Nein, von Friss oder stirb, war nie die Rede. Aber um soziale Leistungen zu erhalten, muss man schon einen gewissen Willen zeigen und in der Gesellschaft leben und nicht bedingungs von ihr leben.
25bull198812. September 2013
@23 Also nach deiner Zusammenfassung ist "friss oder stirb" die einzige Lösung für diese Welt? Und, dass die einen Menschen die anderen Menschen unterdrücken und über sie machtvoll herrschen ist deiner Ansicht nach "Fortschritt"? DAS ist steinzeitlich! Warum könnte es in einer Welt, in der alle ihre Potentiale ausschöpfen könnten, keinen Fortschritt geben?
24Marc12. September 2013
@22 Du sagst es...Rendite "kann schiefgehen".
23Marc12. September 2013
@21 Weil in dieser Welt, in der Du mutmaßlich gerne leben würdest, keinerlei Fortschritt herrschen würde. Du kannst kaum abstreiten ein Mensch zu sein. Und im Naturell eines intelligenten Lebewesens, steckt nunmal das Verlangen nach Höherem zu streben und Fortschritt zu erlangen. Alles andere ist vielfach gescheiterter Kommunismus oder eine Gesellschaftsform, die sich nur bedingt und in sehr kleinen Gruppen oder steinzeitlichen Naturvölkern wiederfindet.
22k29329512. September 2013
@19 : Nicht ganz richtig! Das berücksichtigt nur das zu versteuernde Einkommen, nicht aber das Gesamteinkommen. @20 : Zinsen sind eines, Rendite was anderes. Und auch bei Zinsen gibts so'ne und solche. Wenn du genug Geld bringst, kriegst du auch richtig Zinsen darauf. Wenn du Risiko eingehst, sogar noch weit mehr - kann dann aber natürlich auch schiefgehen.
21bull198812. September 2013
@19 Warum sollten einige mehr haben als andere, vor allem, wenn sie andere für sich arbeiten lassen? Es wäre genug da, um alle auf dieser Erde gut zu versorgen...aber nicht um die Gier einiger Menschen zu stillen!
20Marc12. September 2013
@18 Stimmt, die Zinsen sind ja gerade so exorbitant hoch...und die Diskussion, dass viele Kleinsparer sich deshalb Sorgen um ihre Altersvorsorge machen, ist nur Fiktion. Weshalb soll das hart erarbeitete Geld, wovon der Staat schon x-fach Steuern kassiert hat, anschließend wieder beim Staat landen? Das würde voraussetzen, dass nur als EIN Beispiel die Beerdigungskosten vom Staat bezahlt werden müssten, was wieder ein Bürokratiemonster schaffen würde...damit alles "gerecht" verteilt wird.
19Kelle12. September 2013
@3 : Die 20% der oberen Einkommen zahlen 80% der Einkommenssteuern. Von daher ist diese Debatte purer Neid.
18bull198812. September 2013
@15 Ach, aber die Reichen dürfen ihr bedingungsloses Grundeinkommen in Form von hohen Zinsen behalten? Wie stellst du dir denn vor, wodurch die Reichen an ihren Reichtum gekommen sind? Durch harte Arbeit? Schon mal daran gedacht, dass der meiste Reichtum vererbt wird? In dein Weltbild passt offensichtlich nicht rein, dass es einige Arbeitslose gibt, die nicht mehr arbeiten müssen, weil ihr Geld das für sie tut...oder Menschen, die nur 5€ pro Stunde bekommen
17Marc12. September 2013
@14 Wunderbar, Du scheinst ja schon, dass "Chefs" "die höheren Steuern" zahlen (übrigens auch prozentual... und über Gerechtigkeit wird seit Anbeginn der Menschheit gestritten, das kann man auch nicht durch ein angeblich "gerechtes" Steuerrecht ändern. Im Zweifelsfall werden eben irgendwo wieder Milliarden verschwendet...80Mio Bürger, 80 Mio Meinungen ;-)
16Marc12. September 2013
@13 Ich schrieb von EINIGEN H4lern. Genau deshalb habe ich nicht polemisiert. Wenn von mir bekannten 5 H4ler zwei dabei sind, die das nicht stört meine Sozialabgaben und Steuern für's Nichtstun zu erhalten, statt arbeiten zu gehen, ist das zwar in keinster Weise repräsentativ, aber dennoch nicht zufriedenstellend. Abgesehen davon dass die Linke denen am liebsten 1050 Euro in den Allerwertesten blasen würde...dann bleiben doch noch mehr viel lieber Zuhause.
15Marc12. September 2013
@11 genau das ist Polemik. Und wie sind die Leute, die gut verdienen an ihren Arbeitsplatz gekommen? Bestimmt nicht mit der Aussage "Ich kann gut andere für mich die Drecksarbeit machen lassen." Mit der Beschreibung der mir persönlich bekannten H4ler wollte ich eben einen Gegenpart zu Euren übertriebenen Darstellungen liefern. Es gibt immer Ausreißer und Negativbeispiele, aber bedingungsloses Grundeinkommen oder extreme Reichensteuer bringt uns nicht weiter.
14DocTrax12. September 2013
Dafür werden dann die Löhne im unteren Bereich weiter gedrückt, um die höheren Steuern der Chefs gegen zu finanzieren. Glaubt jmd die lassen sich die Butter vom Brot nehmen?! Das bringt mehr Aufstocker, mehr Hartzies, mehr 400€, mehr Bürokratie und weniger reales Einkommen, denn die Bürokratie kostet auch. Ich wäre für eine Mehrwertsteuersenkung, so etwa auf 4-6% - das würde mehr bringen.
13Stiltskin12. September 2013
@9 : Wenn hier jemand polemisiert dann bist du das. Was anderes ist es doch nicht, wenn Du Dinge die durchaus zutreffend sind, so hinstellst, daß der Eindruck entsteht, Hartz IV Bezieher, von denen Du anscheinend einige zu kennen scheinst, seien durch die Bank weg arbeitsscheu. Davon abgesehen, wer sich in der sozialen Hängematte ausruht,ich streite ja nicht einmal ab, daß es da einige gibt, muß Sanktionen hinnehmen. Für Faulenzer habe ich nicht das geringste Verständnis.
12Stiltskin12. September 2013
@6 : Und um deine Beispiele zu ergänzen, es ist ja wohl ein gravierender Unterschied ob jemand von seinem Einkommen mehr als 50000 Euro behält oder gerade einmal 15000 Euro und davon jeweils eine Familie unterhalten muß. Es geht überhaupt nicht darum, jemandem der mehr verdient, alles zu nehmen, sondern einfach darum ein gerechteres Steuersystem zu schaffen, so daß man immer noch sagen kann, daß sich Leistung lohnt, gleichzeitig aber gesellschaftliche Aufgaben erfüllt werden können.
11bull198812. September 2013
@9 Viele der gut verdienenden Leute sitzen am Schreibtisch, verteilen Anweisungen und kontrollieren das, was andere mühsam erarbeiten! Was ist das für eine Leistung? Und dein Weltbild von H4 Empfängern beschreibt vielleicht einige Einzelfälle! Die meisten Arbeitslosen wollen arbeiten, bekommen aber keinen Job oder nur einen für 4,50 €, damit sich die Besserverdienenden noch einen dritten, vierten oder fünften Mercedes leisten können!
10Marc12. September 2013
@8 im übrigen bin ich keiner von "da oben"...daher ist mein Niveau auf dem ich "jammere" leider viele Stufen niedriger.
9Marc12. September 2013
@8 Viele dieser gutverdienenden Leute erbringen im Gegensatz zu vielen Hartz4-Empfängern aber auch Leistung für die Gesellschaft. Einige H4-Empfänger (darunter sind auch mir persönlich bekannte Menschen) lehnen es ab arbeiten zu gehen. Die haben dann immer wieder ein Attest, dass sie (mit Anfang 20) Rückenschmerzen haben...wenn man dann von der Arbeit heim kommt, sieht man sie dann entweder mal Zuhause vorm 120cm Flachbildschirm liegen oder aber sie spielen Basketball...mit "Rückenschmerzen".
8bull198812. September 2013
@6 Das was du machst, ist jammern auf hohem Niveau...50.000 € von 100.000 € Jahreseinkommen sind immerhin noch viel besser, als von Hartz 4 leben zu müssen und sein Leben von der Arbeitsagentur bestimmen lassen zu müssen.
7Stiltskin12. September 2013
@5 : Sicher, da magst Du recht haben. Aber ich bin es leid, immer nach dem Motto:" Ja aber die anderen machen das doch auch", zu kommentieren. In erster Linie ineterssiert mich, was in Deutschland geschieht. Und nur, weil es diese anderen auch 'machen', relativiert das doch nicht, was bei uns geschieht.@6 : Ich verdränge schon mal garnichts, weil ich mich mit Steuern, bedingt durch den Beruf meiner Frau, sehr gut auskenne. Und Tricks gibt es zur Genüge, auch wenn Du die Augen davor verschließt.
6Marc12. September 2013
@4 @5 Dass jemand, der 100000 Euro brutto im Jahr verdient fast 50000 Euro Steuern und Sozialabgaben jährlich zählt und jemand, der 25000 Euro brutto verdient nur rund 10000 Euro zahlt, wird von Neidern wie Euch gerne verdrängt. @3 Im übrigen ging es hier nicht um Superreiche Milliardäre, sondern um die gehobene Mittelschicht. Vergleiche mir reichen Firmenchefs à la Amazon, Google & Co verzerren da sehr gerne das Bild und werden von Leuten wie Euch gerne verwendet um mit Polemik zu punkten.
5k29329512. September 2013
73 % wollen höhere Steuern (eigentlich: höhere Steuersätze) für Besserverdienende? Wetten, daß keine 73 % das WÄHLEN, was sie wollen? ^^ @1 : Nee, so einfach isses nich. Zwischen Gerechtigkeitssinn und Neid ist immer noch ein Unterschied. @2 : Darauf ist das Geldsystem ausgerichtet. Und die Politik macht mit. @3 : Wenn Dir einer sagt, er sei durch harte Arbeit reich geworden, frag ihn: "wessen?"! @4 : Funzt aber nicht nur in D sondern fast weltweit - siehe Amazon, Google, aber auch die DB.
4Stiltskin12. September 2013
Ganz klar, wer 'mehr' verdient, und davon kann man bei einem Betrag von 100000 brutto, wie in dieser News genannt, im Jahr ausgehen, sollte auch mehr Steuern zahlen. Es hat nichts mit Neid zu tun, wenn die breite Masse fordert daß diese Besserverdiener auch einen höheren Betrag leisten. Denn eines ist klar, Steuergerechtigkeit ist in diesem Land immer noch ein Fremdwort, besonders dann, wenn 'Besserverdiener' mit völlig legalen Tricks ihr Einkommen gegen Null/ herunter rechnen können.
3bull198812. September 2013
@1 Voller Neider? Wir leben in einem Land wo 1% der Bevölkerung 50% des Vermögens besitzt...Und die haben sich das garantiert nicht alles selbst erarbeitet! Es spielt auch viel Vererbung eine Rolle...Die einen leben in Dynastien von wohlhabenden, reichen Unternehmerfamilien und die anderen werden in Dynastien von Sozialhilfeempfängern geboren!
2mralbi12. September 2013
Die Gehirnwaesche funktioniert. Bald sind wir vor dem Fiskus alle reich und zahlen eifrig Steuern und zwar ausschliesslich als Zinsen ins Bankensystem, die voellig ausserhalb des Steuersystems
1Kelle12. September 2013
^Wir leben halt in einem Land voller Neider.