Kopenhagen (dpa) - Im Sorgerechtsstreit um zwei Kinder der Hamburger Unternehmerin Christina Block (50) sind der 10-jährige Junge und das 13-jährige Mädchen mit ihrem Vater zurück in Dänemark. Das teilte die dänische Polizei am Samstag mit. Die Polizei stehe im Hinblick auf die Sicherheit der ...

Kommentare

(20) Sonnenwende · 06. Januar 2024
@17 danke für die Aufklärung und den Artikel. Jetzt tun mir nicht nur die Kinder, jetzt tut mir auch die Mutter sehr leid. Es ist trotzdem nicht in Ordnung, den Vater zu überwältigen und die Kinder dann zu entführen. Da ist dann nämlich auch Gewalt im Spiel, das ist für die Kinder, die das ja sicher haben mit ansehen müssen, schrecklich. Ich will ja nicht unken, aber wahrscheinlich war das der Großvater, der das angeleiert hat.
(19) Polarlichter · 06. Januar 2024
@17 Der Artikel ist wirklich gut und lesenswert.
(18) Tautou · 06. Januar 2024
Spannender Fall mit überraschenden Wendungen. Freue mich auf die Verfilmung von Netlix.
(17) thrasea · 05. Januar 2024
Dazu noch ein lesenswertes Interview mit Familienanwältin Isabel Fernández de Castillejo y Peetsch, die oft bei internationalen Familienkonflikten vermittelt: "Unser System fördert die Eskalation" <link> Das ist auch die Quelle für das Zitat in 14.
(16) thrasea · 05. Januar 2024
So viele Monate kein Kontakt zu den Kindern, keine Möglichkeit mit ihnen zu sprechen, sie zu sehen. Mit jedem Tag Verzögerung die Chance, dass dänische Gerichte dann doch gegen sie entscheiden. Ich weiß nicht, wie ich als Elternteil (oder Großvater) hier reagiert hätte. Eigentlich ist das ein Justizskandal, der eine Familie – nein, zwei Familien zugrunde gerichtet hat. Am allermeisten tun mir die Kinder leid.
(15) thrasea · 05. Januar 2024
Nochmal zu @4 "Wenn Kinder [...] von einem Elternteil entführt werden [...] dann kann nur der Verlust des Sorgerechts für Denjenigen als Resultat herauskommen." Ja, das klingt logisch. ABER im Prinzip hat ihr Vater genau das gleiche gemacht, indem er sie 2021 nach ihrem Urlaub bei ihm in Dänemark entgegen gültiger Absprachen nicht wieder zurückgebracht hat. Welche Chance hatte denn die Mutter? Sie hatte einen gültigen Gerichtsbeschluss, den Dänemark nicht anerkannt und dann alles verschleppt hat
(14) thrasea · 05. Januar 2024
zuständig. Dänemark besteht aber in allen Fällen auf eigene Gerichtsentscheidungen. Das hat sich über eineinhalb Jahre hingezogen. Nach dieser langen Zeit hat das dänische Gericht dann entschieden, dass der Lebensmittelpunkt *mittlerweile* in Dänemark liege, man ging daher bei einer Rückführung »von einem ernsthaften Risiko für die körperliche und geistige Gesundheit der Kinder« aus und hat diese abgelehnt. JETZT, nach über 2 Jahren, sieht das Gericht in Hamburg das auch so.
(13) thrasea · 05. Januar 2024
@4 @8 Es ist sogar noch komplexer, wenn man sich die Informationen aus anderen Medien (u.a. aus mehreren Artikeln im Spiegel) zusammensucht. Grundübel ist dabei eine "Besonderheit": Dänemark hat als einziges EU-Land die Brüssel-IIb-Verordnung nicht anerkannt. Nach dieser Regelung wäre der Beschluss des Hanseatische Oberlandesgericht im anderen Land (in diesem Fall Dänemark) automatisch anerkannt und vollstreckt worden. 2021 war der Lebensmittelpunkt der Kinder in Deutschland, das Gericht damit
(12) ticktack · 05. Januar 2024
Für die Kinder ein Horrorszenarium - unabhängig davon wo sie landen. Die Wahrscheinlichkeit für schwere psychische Belastungen unter solchen Voraussetzungen ist extrem hoch.
(11) Sonnenwende · 05. Januar 2024
@10 du hast schon recht, man darf da gar nicht bewerten, wir wissen viel zu wenig und das ist gut so, wie du auch sagst. Am Ende tut es mir so sehr leid für die Kinder. Das haben sie bestimmt nicht verdient. Es stand ja auch irgendwo, dass überprüft wurde, in welchen Verhältnissen die Kinder in Dänemark leben, und dort soll es ihnen recht gut gehen. Ich war ziemlich geschockt als ich von der Entführung las. Das ist für mich No-Go. Das mit den Schildern war mir neu, ist aber ebenfalls No-Go.
(10) FichtenMoped · 05. Januar 2024
Doch die Kinder, gerade in derem Alter, werden mE nicht vom Vater gezwungen in Dänemark zu sein. Wie die Block-Familie damit umgeht und den Kindern antut, geht mE gar nicht (Eugen Block fährt nach Dänemark und zeigt Schilder, u.a. mit 'Wir vermissen euch!' vor dem Haus des Vaters). Das ist sehr verharscht und der Druck geht, siehe u.a. Entführung, von Seiten der Mutter (und mutmaßlich der Familie Block) aus. [3/3]
(9) FichtenMoped · 05. Januar 2024
"[...] die deutschen Gerichte seien wegen des inzwischen verfestigten Lebensmittelpunktes der Kinder in Dänemark nicht mehr international zuständig." @topic: Was wir hier nicht beantworten können ist: 'Wie ist die Situation entstanden?' und 'Was möchten die Kinder?' Das wird zum Glück nicht in der Presse breitgetreten. Wir wissen nicht, wer für die Situation verantwortlich ist, die i.d.R. durch egoistisches Verhalten und mangelnde Bindungstoleranz eines Elternteils entsteht. [2/3]
(8) FichtenMoped · 05. Januar 2024
@6 : Das stand hier in dem (inzwischen x-mal geänderten) Artikel. Die wichtigen Punkte waren a) 'Aufenthaltsbestimmungsrecht auf die Mutter allein übertragen' -> war ein Eilantrag der Mutter (damit vorläufig) und noch nicht gefestigt durch das Hauptsacheverfahren b) Zur Zuständigkeit: Ich bin bei n-tv.de fündig geworden -> <link> [1/3]
(7) KonsulW · 05. Januar 2024
Die armen Kinder. Es ist schon furchtbar, wenn sie solche Eltern haben.
(6) Sonnenwende · 05. Januar 2024
Ich finde es auch furchtbar, die armen Kinder. @4 Wo hast du denn das gelesen? Also ich lese: "Am 27. Oktober 2021 hatte das Hanseatische Oberlandesgericht das Aufenthaltsbestimmungsrecht auf die Mutter allein übertragen, ... Zugleich sei damals der Vater verpflichtet worden, die Kinder in die Obhut der Mutter zurückzugeben." Der Vater hatte die Kinder am 21.8.21 abgeholt und nicht mehr zurück gebracht. Er ist also auch nicht besser. Allerdings: Überfall+Entführung wie jetzt ist noch schlimmer.
(5) jadonna · 05. Januar 2024
Gruselig wie die eigenen Kinder als Objekte hin und her gezogen werden...
(4) FichtenMoped · 05. Januar 2024
Der Vater erhält damit, wie beantragt, vorläufig das alleinige Sorgerecht. Jede andere Entscheidung hätte mich auch gewundert.Wenn Kinder, die ihren Lebensmittelpunkt woanders haben, von einem Elternteil entführt werden und zusätzlich schon deutsche Gerichte nicht zuständig sind (wurde gerichtlich festgestellt), dann kann nur der Verlust des Sorgerechts für Denjenigen als Resultat herauskommen. Was die Kinder erdulden/ertragen/erleiden müssen, ist unsäglich.
(3) Calinostro · 05. Januar 2024
Die Kinder sind gemäß einem anderen Bericht in Dänemark gut integriert. Ich frage mich also, wer diese Entführung in Auftrag gegeben hat. Christina Block selbst? Eine PR-Maßnahme für die Restaurantkette wäre es ja durchaus...
(2) Fan2016 · 05. Januar 2024
Die armen Kinder. Müssen doch schon traumatisiert sein bei solchen egomanen Eltern.
(1) Marc · 05. Januar 2024
Was in so manchen Familien abgeht...unfassbar.
 
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