Charkiw (dpa) - Russland hat nach den schwersten Luftangriffen seit Kriegsbeginn auf die ostukrainische Stadt Charkiw laut Behörden am frühen Abend erneut Gleitbomben im Stadtzentrum abgeworfen. Eine 30 Jahre alte Frau sei getötet worden, teilte Militärgouverneur Oleh Synjehubow bei Telegram mit. Am […] mehr

Kommentare

43Stiltskin08. Juni 2025
Nicht nur Deutschland wird durch widersprüchliche Positionen zu Russland und den USA geschwächt, sondern das ganze westliche Europa. Und russische Propaganda macht es sich zu nutze, dass in manchen europäischen Staaten, russlandfreundliche Parteien steigenden Zuspruch erfahren. Natürlich wäre es richtig, wenn man mit Russland in friedlicher Koexistenz leben könnte. Aber daran ist Russland nicht gelegen. Im Kreml ist man eher bestrebt, alles zu unternehmen, um die Staaten Europas zu entzweien.
42Stoer08. Juni 2025
@40 : Das ist richtig ...die Schwäche Deutschlands ist auf einer Seite die verschiedenen Parteien,die zum Thema Ukraine völlig unterschiedlich argumentieren...zum anderen eine gewisse Anzahl aus Bürgern,welche diesen Parteien nachrennen und deren Propaganda nachblubbern.Diese Uneinigkeit macht sich Putin in Deutschland zunutze.
41Pontius08. Juni 2025
Unterstützung der Ukraine abzuschwächen und damit ihre Verteidigungsfähigkeiten zu brechen.
40Pontius08. Juni 2025
@39 Was allerdings nur daran liegt, dass Trump Selenskyj im Weißen Haus abgekanzelt hat und daher die Feindmarkierung gegen die USA deutlich nachgelassen hat - inoffiziell sind natürlich immer noch die Amerikaner der ärgste Feind und Deutschland ist auch nur in der Liste nach oben gerückt, weil sich die russische Propaganda auf Deutschland konzentriert hat. Sie haben wohl eine Schwäche Deutschlands entdeckt und versuchen damit die EU weiter aufzuspalten - alles im allem ein weiterer Weg um die
39Stiltskin08. Juni 2025
In der Tat, so lange Putin sich des Rückhaltes in der Bevölkerung, und des Militärs sicher sein kann, wird sich russische Politik nicht ändern. Interessant in diesem Zusammenhang- nicht die USA sind mehr der Feind Nummer Eins der russischen Bevölkerung, sondern Deutschland. Und allen Beteuerungen zum Trotz, das die USA ihren Bündnispartnern, so sie denn die Rüstungsausgaben steigern, weiterhin im Verteidigungsfall beistehen werden, traue ich es den USA zu, Europa im Ernstfall im Stich zu lassen.
38U_w_U08. Juni 2025
Zu Mal Russland auch kein Interesse daran haben dürfte, dass die Soldaten zurück kommen. Dann müsste man evtl. doch mehr zahlen oder ein anderes Ziel raussuchen.
37truck67608. Juni 2025
Putin weiß das alles nur zu gut. Und deshalb wird er, Schritt für Schritt, weiter eskalieren. Er hat sein Ziel, und das wird er nicht aufgeben. Mittlerweile ändert auch das Schicksal der Ukraine daran nichts mehr. Ukraine kann 'gewinnen', Ukraine kann 'verlieren'. Putin wird sein Ziel nicht aufgeben. Am Ende haben dann alle verloren. Btw: Haben nicht jetzt schon alle zuviel verloren?
36U_w_U08. Juni 2025
@33 Wäre interessant, ob das die einzige rote Linie für Trump wäre doch einzuschreiten.
35U_w_U08. Juni 2025
Da fragt man sich wieder, was wohl passiert wäre, wenn Wagner nicht Halt gemacht hätte. Ich glaube auch, dass das Zögern daher ruht, dass man ja auch nicht weis, ob nach Putin wer besseres kommt. Dennoch hätte man viel der Länge kürzen können, wenn man am Anfang gleich hart zurückgeschlagen hätte. Jetzt kann man sich noch auf Jahre einstellen, da Russland mit Produktion und Gedanken schon längst auf langen Krieg sich eingestellt hat. Wieso sonst sieht man kaum der neuen Panzer an der Front.
34Stoer08. Juni 2025
Wenn Putin richtig eskalieren wird,schreckt er vor A-Waffen nicht zurück...taktische Kernwaffen kann und wird er einsetzen,wenn es soweit ist...er muss keinen Atomaren Gegenschlag fürchten...eine taktische Kernwaffe auf Kiew...und er hat gewonnen...Ein Gegenschlag von anderen Ländern müsste ja dann in Russland geschehen,folglich wird das als Angriff auf Russland gewertet.
33hbflusa08. Juni 2025
@31 Putin hat doch schon längst klargestellt, dass die gesamte Ukraine dazugehört und nicht nur Teile davon. Er will die UDSSR wieder herstellen und dafür sind ihm "jede" Mittel recht. Für mich gibt es lediglich nur einen Gedankengang: Der Druck auf ihn wird so groß, dass er nicht anders entscheiden kann als in gewissem Grad einzulenken. Aber selbst dann verliert er zumindest teilweise sein Gesicht. Ob er Atombomben einsetzen wird? Ich hoffe das inständig nicht.
32hbflusa08. Juni 2025
@30 Denk ruhig bzgl. politischem Standing nicht nur an sein Volk sondern auch an China, Nordkorea... Sein dortiges Ansehen ist durchaus wichtig für ihn. Er ist ja ein "großer Staatsmann und Anführer", und das möchte er garantiert nicht verlieren.
31Pontius08. Juni 2025
Die Frage zum Verlieren des Krieges sollten wir noch beantworten: Wann ist er denn verloren? Wenn er nicht die gesamte Ukraine ist? Wenn es weniger als seine aktuellen Gebietsforderungen sind? Wenn es nicht in einem Jahr ist? Das alles ändert die Eskalationspotential.
30Pontius08. Juni 2025
@29 Er ist nur politisch am Ende, wenn sein Volk sich erhebt. Sonst hat er die Führungsriegen schon soweit auf Linie gebracht, dass ihm da nichts bevorsteht - selbst wenn der eine oder andere heimlich an seinem Stuhle sägen wird. Und Putin weiß, was ihm droht, wenn er Atomwaffen einsetzt - dann ist er auch in seinem Bunker nicht mehr sicher. Ob das jedoch auch sein möglicher Nachfolger weiß ist fraglich.
29hbflusa08. Juni 2025
@28 Welche Eskalationsstufe Putin wählen wird weiß er allein. Ob er zum Äußersten, soll heissen strategische Atomwaffen, greifen wird, wage ich zu bezweifeln. Klar ist dennoch, dass Putin noch heftigere und gezieltere Angriffe auf die Zivilbevölkerung befehlen wird. Daran zweifele ich in keiner Sekunde. Er darf nicht verlieren, sonst ist er in seinem Land politisch am Ende. Und das wird er nicht zulassen. Ist lediglich meine persönliche Meinung. Ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.
28Pontius08. Juni 2025
@25 Und wenn man Putin nicht tötet, was passiert dann? Oder kann selbiges auch passieren, wenn man ihn tötet? Oder gar noch mehr? Der A-Waffeneinsatz droht als das ultimative Ende...
27ausiman107. Juni 2025
Wieviele Menschen müssen noch sterbern Vladimir ?????
26hbflusa07. Juni 2025
@24 Mir ist schon klar, dass solche Gegenschläge nicht einfach so aus dem Ärmel geschüttelt werden können.
25hbflusa07. Juni 2025
@24 So ähnlich wie der Schlag gegen die Flugzeugbasen. Eiskalte Anschläge aus dem Hinter(Unter)grund. Und, wie schon mal geschrieben, einfach viele viele hundert Drohnen gen Moskau (Kreml) schicken. Weiter reichende Raketen und massivere militärische Unterstützung wären auch sehr hilfreich, aber da fehlt es leider noch daran. Und, und, und…
24tastenkoenig07. Juni 2025
Und wie konkret stellst Du Dir "eins auf die 12" vor?
23hbflusa07. Juni 2025
Und die restliche, Pro-Ukrainische Welt lässt Putin noch immer gewähren. Hauptsächlich wird auf „Diplomatie“ und „Friedensverhandlungen“ gesetzt. Dabei müsste doch jeder, der auch nur einen Teelöffel Grips im Hirn hat, kapiert haben, dass man bei Putin mit Worten nichts erreichen kann und wird. Der versteht es wahrscheinlich nur, wenn er ordentlich eins auf die 12 kriegt. Über die militärischen „Streicheleinheiten“ lacht er sich doch kaputt. Obwohl letzteres gar nicht mal so verkehrt wäre.
22truck67607. Juni 2025
Wer glaubt eigentlich noch daran, dass man mit Putin verhandeln könne? Vielleicht sogar einen Frieden aushandeln, ohne Ukraine zu opfern? NEVER! 🤮
21Stiltskin07. Juni 2025
@19 . Das Putin auch den Donbass und die Krim illegal einkassiert hat, have ich nicht erwähnt, da ich das für hinlänglich bekannt vorausgesetzt habe. Man kann nur hoffen, das das ganze nicht gänzlich aus dem Ruder läuft, und der Überfall auf die Ukraine nicht der Aufgalopp zu schlimmerem war. Klar, wohl den meisten von uns wäre eine friedliche Lösung des Konfliktes lieber. Aber daran ist Putin offensichtlich nicht gelegen. Und so traurig das ist, unsere Rüstungsausgaben werden weiter steigen.
20krebs7707. Juni 2025
ich, persönlich, bin sooo angepisst von den Russen, das ich selbst in meinem Garten, mit den Russen, mit denen ich sonst gut auskomme, immer ein Gschmäkle habe. ich weiß, nicht alle über einen Kamm scheren aber ... ehrlich? Ich könnte Kotz***
19Pontius07. Juni 2025
@18 Auch in der Ukraine im Donbass und der Krim hat man Putin gewähren lassen und ihm kein wirkliches Stoppzeichen gesetzt.
18Stiltskin07. Juni 2025
@17 . Da hast Du wohl recht. Aber verglichen mit Putin war Jelzin noch halbwegs berechenbar. Eigentlich hätte es schon vor Jahren auch dem letzten deutlich werden müssen, wofür Putin steht- nämlich für Expansion und vielleicht auch für eine neue Sowjetunion. Man muss z.B. nur nach Georgien schauen, wo Russland zwanzig Prozent des Territoriums besetzt hat. Oder Syrien, wo Putin Assad mit Waffen in einem verbrecherischen Krieg gegen das eigene Volk unterstützt hat.
17Pontius07. Juni 2025
@16 Eigentlich war es schon mit Jelzin wieder schlimmer und Putin setzt dann nochmal eins drauf - mit seinen viele Kriegen.
16Stiltskin07. Juni 2025
Ergänzend möchte ich hinzufügen: Es gab mit Gorbatschow einen Politiker im Kreml, der es vermochte, Vertrauen im Westen zu erzeugen. Der Kalte Krieg schien am Ende. Seit Putin die Fäden zieht, sieht alles ganz anders aus. Neutrale Staaten drängen in die Nato. Was aktuell die Ukraine erlebt, könnte so etwas wie eine Blaupause für militärische Expansion gen Westen sein. Ich habe Angst vor der Entwicklung, denn für mich ist Putin, anders wie für manch anderen, kein ehrenwerter Mann.
15Stiltskin07. Juni 2025
Ob es sich nun um den schwersten Angriff auf die Ukraine handelt, oder ob es weiterer völkerrechtswidriger Angriff Russlands auf zivile Infrastruktur der Ukraine war, ist unerheblich. Man muss schon recht naiv sein, wenn zudem manch einer glaubt, Russland würde nur militärische Ziele angreifen. Dass auch die Ukraine nicht immer dem Völkerrecht entsprechend agiert, ist indes unstrittig. Richtig ist aber, dass die Ursache dafür im russischen Angriffskrieg zu suchen ist.
14Pontius07. Juni 2025
Also hortet Russland die über Monate steigenden Drohnenproduktionszahlen? Oder verändert sich einfach die Verteilung der Angriffe und damit auch der Angriffsorte wegen der veränderten Reichweite?
13U_w_U07. Juni 2025
@12 und wenn die Anzahl nicht großartig sich verändert hat, hat Rusland dennoch immer die Überlastung als Ziel um dann durch zu kommen. Macht die Ukraine ja auch so. Also wo sind wir nun beim Anfang angekommen. Außer, dass einzelne erhöhte Angriffe als generelle Anhebung gewertet werden. Die Statistik aber immernoch im Mittel den gleichen Trend anzeigt.
12Pontius07. Juni 2025
@11 "jetzt eher massive Angriffe auf eine Region um die Flugabwehr zu überlasten" Der Ausgangspunkt deiner Diskussion. Was soll man dazu noch mehr sagen, wenn man Ende wieder beim Beginn ankommt?
11U_w_U07. Juni 2025
@9 Ja habe ich und was haben deine Einzelereignisse nun damit zu tun? Auf Charkiw werden ständig Angriffe gefolgen und jetzt war einer noch heftiger ... 6.Juni der größte seit Beginn, also auch ein Einzelfall und sonst wird nicht von gerade wenig gesprochen. Aber Daten kann man halt immer so rauspicken, dass es einer Meinung passt. Laut anderer Quellen ist die Reaktion auf den Drohnenangriff sogar geringer als die Woche vorher ausgefallen.
10Pontius07. Juni 2025
einer Mischung mit Artilleriebeschuss ist der Drohnen- und Raketenkrieg kaum direkt ablesbar - zumal der Zeitraum darin noch gar nicht erfasst ist.
9Pontius07. Juni 2025
@8 Hast du die Timeline auch gelesen? "7. Juni 2025 08:00 - ...nach bisher schwerstem Angriff auf Großstadt Charkiw" "6. Juni 2025 13:08 - Größter russischer Luftangriff seit Kriegsbeginn" und "Am 26. Mai war die bislang höchste Zahl von 355 russischen Drohnen geortet worden." "6. Juni 2025 06:26 - Russland hat die Ukraine in der Nacht mit einer ungewöhnlich heftigen Welle von Drohnenangriffen und Marschflugkörpern attackiert." Also ich sehe da schon vermehrte Angriffe in letzter Zeit und bei
8U_w_U07. Juni 2025
<link> Also außer mal ein noch heftiger Angriff sehe ich das hier nicht so
7Stoer07. Juni 2025
Diese Drohnenanzahl schafft kein Abwehrsystem dieser Welt...Selbst Systeme wie der Iron Dome,oder Trumpels Golden Dome sind da machtlos.
6Pontius07. Juni 2025
@5 Die Luftangriffe sind seit kurzer Zeit intensivierter und dazu regional begrenzter.
5U_w_U07. Juni 2025
@2 Jetzt?!? Das macht er schon die ganze Zeit.
4tastenkoenig07. Juni 2025
Er hat ja in Grosny schon fleißig geübt. Hat hier nur noch nicht so richtig interessiert.
3galli07. Juni 2025
Mit Angrffen auf Städte kennt sich Putin aus . Hat er in Syrien auch so gemacht,ganze Städte dem Erboden gleichgemacht.Die Nazis nannten es "Taktik der verbranden Erde" Für sowas kein Kommentar der AFD
2Pontius07. Juni 2025
@1 es ist vor allem jetzt statt Angriffe auf alle Landesteile jetzt eher massive Angriffe auf eine Region um die Flugabwehr zu überlasten und maximalen Schaden bzw Terror zu verbreiten.
1hbflusa07. Juni 2025
Jetzt rastet Putin so richtig aus und es gibt keine Tabus mehr. Hauptsache Zerstörung und wenn eben Zivilisten getötet werden ist das halt nicht nur so, sondern es ist gezielt und gewollt. Es dient ja der "Entnazifizierung" und "Befreiung" der Ukraine. Und dafür ist ihm jedes Mittel recht. In die Hölle mit ihm...