Washington/Wilmington (dpa) - US-Präsident Joe Biden sieht die anstehende Wahl in den USA als Abstimmung über das Schicksal des Landes. Bei einem Besuch in der Zentrale seiner Wahlkampagne in Wilmington im Bundesstaat Delaware sagte der Demokrat an sein Team gerichtet: «Es steht viel auf dem Spiel, […] mehr

Kommentare

19Tautou05. Februar 2024
@18 Tja, das ist der Punkt, den ich in #16 angesprochen hatte. Wer weiß das schon so genau? Ich hätte daraus gelesen, dass die Schwarzen Wähler/Latinos vielleicht von Trumps Rassismus angeekelt waren (der bis heute ja behauptet, er hätte den Black Vote gewonnen). Beim popular vote waren die Männer jedenfalls nicht wahlentscheidend und wir haben keine relevanten Daten aus den einzelnen Staaten - das wäre nochmal besonders interessant.
18Pontius05. Februar 2024
@17 Im Endeffekt sagt die Statistik schon: konservative alte Männer waren die entscheidende Gruppe (Männer haben 5% gegenüber 2012 mehr Reps gewählt, Frauen nur 1% mehr Demokraten). Mir fällt da noch etwas auf: Geringverdiener wählen mehrheitllich Clinton, während die Wähler mit geringerer Bildung eher Trump zugeneigt waren. Das bedeutet für mich: PoC mit höherem Abschluss bekommen wohl auch kaum Geld. Es ist eine interessante Statistik, danke.
17Tautou05. Februar 2024
@15 Um noch auf deine Frage aus #11 genauer einzugehen: Ich hätte sogar geschätzt, dass der Anteil insgesamt noch höher liegt als 3-5 %, denn selbst "demokratische" Männer sind nur Männer ;-) ... it's a man's world... EDIT: Hier noch die Exit Polls von 2016: <link> Leider hatte ich bereits vergeblich nach einer Aufschlüsselung nach Geschlecht innerhalb der einzelnen Wählerkategorien gesucht.
16Tautou05. Februar 2024
@15 Stimmt! Im Zusammenhang mit Taylor Swift las ich irgendwo, dass beim letzten Male 400.000 Stimmen den tatsächlichen Unterschied gemacht hätten. Ich wollte mit dem Beispiel aber ausdrücken, dass Clinton - die ja nicht sehr beliebt im Volke war - trotz sexistischen Nachteils und den Skandalen mehr Stimmen (popular (!) vote) bekommen hat. Aber selbst das lässt sich plakativ einfach von mir behaupten, weil letztlich niemand die genauen Absichten/Hintergründe der Wählenden kennt.
15Pontius05. Februar 2024
@14 Es ging mir um die Einschätzung, wie groß du den Anteil gesehen hättest. Es war vielleicht unglücklich ausgedrückt, aber Männer haben mit Frauen in der Politik größere Probleme als Frauen und Konservative stärker als Liberale oder Linke. Die verkürzte Quintessenz sind dann konservative Männer. Clinton bleibt trotzdem kein gutes Beispiel, denn in Amerika entscheiden idR nur wenige hunderttausende Wechselwähler in einigen Bundesstaaten.
14Tautou05. Februar 2024
@13 Ups, ich hatte das als rhetorische Frage verstanden. Einen geschlechtlichen Nachteil gibt es. Es ist aber falsch, konservative Männer auf das gesamte Land herunter zu brechen, weil es viel mehr verschiedene Wählergruppen gibt. Der Hinweis auf Bush (der dazu mit gerichtlicher Unterstützung gewann) bringt nicht viel, denn er ist gegen einen Mann angetreten - ich dachte, wir sprechen über die fehlende Akzeptanz von Frauen in der (US-amerikanischen) Politik und nicht über das dortige Wahlsystem.
13Pontius05. Februar 2024
@12 Schade, dass du nicht die Frage beantwortet hast - denn aus deiner Anwort lese ich heraus, dass du hoffst, dass Frauen eine Gleichberechtigung erfahren (die Hoffnung teile ich, nur ist sie in meinen Augen dank des immer noch vorherrschenden Patriarchats keine Realität). Der Hinweis auf die Stimmenzahl von Clinton bringt nicht viel, denn das amerikanische Wahlsystem ist eben darin eigen. Auch Bush jr. hat mit weniger Stimmen gewonnen.
12Tautou04. Februar 2024
@11 Ja, in der Politik werden gewonnene Wahlen als Erfolg/Stärke gesehen. Am Ende entscheidet aber nicht die Politik sondern die Bevölkerung über die Siegenden und da zählen - gerade in den USA - noch andere Dinge. Mich wundert doch sehr, dass nach den letzten Jahren, in denen viele bisher als sicher geglaubte "Gesetze" komplett abgeräumt wurden, die Leute immer noch an den alten Dogmen festhalten (wollen?). Clinton hat als Frau übrigens mehr Stimmen als Trump erhalten. Als Frau.
11Pontius04. Februar 2024
@10 Gewonnene Wahlen werden in der Politik schon als Erfolg bzw. Stärke gesehen und mehrfach verlorene sind meist ein starker Hinderungsgrund, um jemanden zu unterstützen. Der Nachteil für Frauen gilt ja nicht nur in den USA, wir müssen da gar nicht über den großen Teich schauen, der Spiegel reicht da schon. In wie weit wir da unterschiedlicher Meinung sind? Wie stark siehst du denn den Nachteil? Ich würde mal 3-5% schätzen - und zwar wenig überraschend vor allem konservative Männer.
10Tautou04. Februar 2024
@9 Das würde ich auch nicht als politischen Erfolg verbuchen und meine ich auch nicht. Gewonnene Wahlen sind schließlich nicht die einzigen Erfolge, die sich erzielen lassen. Nach dieser einfachen Logik hätte Trump ja gar nicht erst antreten brauchen. Ich halte die US-Amerikaner wohl für weniger frauenfeindlich als du.
9Pontius04. Februar 2024
@8 Ich glaube kaum, dass die Demokraten mit einer Frau antreten werden, die zwei Wahlen in Folge verloren hat (was ich auch nicht als politische Erfolge verbuchen würde). Ocasio-Cortez hat zwar eine größte Bekanntheit (und auch die Wahlerfolge), allerdings wird sie nicht mittig genug sein, damit sie bei einer Wahl punkten könnte. Dazu brauchen wir uns nichts vormachen: ein weiterer Grund der demokratischen Niederlage 2016 war auch Clintons Geschlecht - und das gilt auch noch heute als Nachteil.
8Tautou04. Februar 2024
@6 Ich wäre da eher für Stacey Abrams, die sogar politische Erfolge vorzeigen kann und sich in der Partei viel Respekt erarbeitet hat. AOC hat auch Strahlkraft, dürfte aber vielen zu radikal sein. @7 Zu Clintons Niederlage führten auch noch viele weitere Faktoren wie die FBI-Thematik um Comey, Russlands Fake-News-Attacken, Wikileaks, …
7Marc03. Februar 2024
@6 Ich weiß nicht, ob sie in den Swingstates bei den Wechselwählern punkten könnte. Ist bei Hillary Clinton ja auch schiefgegangen, auch wenn man diese beiden Frauen sonst wohl besser nicht vergleichen sollte ;)
6Mehlwurmle03. Februar 2024
@5 : Doch, wenn man Michelle Obama endlich überzeugen könnte...
5Marc03. Februar 2024
@3 @4 Weil die Demokraten leider niemanden haben, der annähernd so populär (bekannt) ist wie Biden.
4tripe03. Februar 2024
Ich kann nicht nachvollziehen, warum an Biden festgehalten wird....
3Mehlwurmle03. Februar 2024
Biden sollte Platz für jüngere Präsidentschaftsbewerber(inne n) machen, um sicherzustellen, dass Trump besiegt wird.
2jub-jub03. Februar 2024
Abwarten!
1Tautou03. Februar 2024
„A battle for the soul of our nation“ war vor vier Jahren ein guter Aufhänger. Ein Ergebnis dieses Kampfes gibt es aber leider immer noch nicht.