Was ist das denn für ein Blödsinn? Haben die Gerichte nichts Anderes zu tun? Mich nervt immer wieder, wenn es heißt: Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Mitgliederinnen und liebe Mitglieder. Die Frau ist 80, wat will die denn noch?
@6
viel fehlt nicht ... also meine berufsgruppe wuerde sich freuen, wenn das durch geht. arbeit fuer eine ganze generation von programmiererindividue n und webentwicklerindividue n ^^
gleichen Rechte und Pflichten zu haben wie jeder Mensch. Aber mal ehrlich: Ich bin mir der Tatsache bewußt, dass ich eine Frau bin. Wenn also "Kunden", "Studenten", Pensionäre,.... genannt werden fühle ich mich auch angesprochen. Ich brauche kein zusätzliches Rederecht nach Schließung der RednerInnenliste und ob Gott nun männlich oder weiblich sei (sich ein Bild zu machen ist eh verboten), ist mir egal, auch als ich noch dran geglaubt habe. Danke an die Kämpferinnen aber übertreibt es nicht.
Mittlerweile komme ich als Frau mir von vielen anderen Frauen reichlich verar***t vor. Da wird das feministische Fass der Anrede aufgemacht um zu signalisieren, dass auch Frauen angesprochen sein sollen. Gleichzeitig läuft die "metoo" Welle, bei der schon ein Blick als Belästigung bezeichnet wird der doch eher ein Kompliment ist. Können sich die Frauen bitte mal entscheiden was sie wollen? Klar, keine psychische oder physische Gewalt, Gleichheit bei der Bezahlung und die Anerkennung als Frau die
Am Ende werden alle ganz geschlechtsneutral als "das Kundenindividuum" und "das Kontoinhaberindividuum" angesprochen, schon ist allen geholfen. Ob das die eh schon umfangreichen und teils schwer verständlichen Texte besser macht...
Wer nichts besseres mit sich anzufangen weiß, beschäftigt die Gerichte mit solchem Schwachsinn. Die allgemeine Form orientiert sich in der deutschen Sprache nun mal an der männlichen Formulierung. Das ist nicht neu und sollte der Klägerin mit 80 Jahren schon mal aufgefallen sein.
Diese/r ganze Genderwahnsinn/in macht das Lesen von Text/innen immer anstrengender. Dann muss jedes Formular neu gedruckt werden, oder in zweifacher Variante vorliegen - und die Kosten dafür trägt der Verbraucher. Und dann kommen Spacken, die sich über "Hähncheninnenbrustfilet" beschweren ;)