Berlin (dts) - Der Jurist und Schriftsteller Bernhard Schlink hat gefordert, dass der Kirchenaustritt künftig auf den Pfarrämtern statt, wie bislang, auf den Standesämtern oder bei den Amtsgerichten erklärt werden solle. "Wo ein zwischenmenschliches Verhältnis ernst genommen wird, wird es nicht […] mehr

Kommentare

15Mehlwurmle17. Januar 2020
Das ist in meinen Augen nur der billige Versuch, den sinkenden Mitgliederzahlen entgegenzuwirken. Man setzt einfach eine moralische Hürde davor, weil man sich dann für den Austritt rechtfertigen muss.
14O.Ton16. Januar 2020
@10 Nanu dann biste freiwillig für die absolut einzige Wahre Kirche: Evangelisch-lutherische. Willkommen bei uns!
13K1005615. Januar 2020
Warum sollte ich erklären warum ich irgendwo austreten will wo ich gar nicht eingetreten bin? Wenn ich ihn beim Karnevalsverein anmelde und ab sofort Mitgliedsbeiträge einziehe obwohl er mit Karneval gar nichts anfangen kann würde sich doch auch niemand fragen warum er da raus will ...
12GerlindeM15. Januar 2020
@5 der Staat läßt sich das "Eintreiben" der Kirchensteuer bezahlen
11achim66de15. Januar 2020
Ich soll was erklären...??...Wer hat mich zur Taufe gezwungen...oder wurde Ich vorher gefragt..?? War ich in dem Alter, um zu entscheiden...?? Das ist wie SEX mit Kindern....in dem Alter können Sie auch noch nicht entscheiden...ob JA oder NEIN..wenn ich im Pfarramt erklären soll, warum und weswegen ich austrette...tritt kurz nach mir der Pfarrer aus der Kirche aus...da kann man sich drauf verlassen...
10ausiman115. Januar 2020
Ich glaube an Gott aber nicht mehr an die Katholische Kirche und wer Missbrauch in den eigenen Reihen nicht 100% nachgeht ist für mich nicht mehr glaubwürdig.
9webstarmedia.eu15. Januar 2020
Vielleicht kommt Mal wer darauf, das nicht die Austritte das Problem sind sonder die Zugehörigkeit zu einer Religion, ich denke da an die Taufe eines Kleinkindes, das keine Wahl hat und nicht einmal NEIN zur Taufe sagen kann. UND DAS VERTRÄGE AN MINDERJÄHRIGE VERBOTEN SIND, WEISS AUCH NIEMAND ODER ? DIE TAUFE IST EIN VERTRAG OHNE PAPIER, ABER IMMERHIN EIN VERTRAG.
8Shoppingqueen15. Januar 2020
Warum mischen die sich überall ein <link>
7Clodilde15. Januar 2020
für strikte Trennung von Kirche und Staat !!
6katzee15. Januar 2020
"Wo ein zwischenmenschliches Verhältnis ernst genommen wird ..." Nicht in unserer Kirchengemeinde.
5Marc15. Januar 2020
@4 Dann sollte die Kirche aber auch jeden Monat bei Ihren Gläubigen die Steuern eintreiben und nicht der Staat...dafür ist der Staat nämlich gut genug, aber wenn man es den "Fahnenflüchtigen" so schwer wie möglich machen möchte, dann möchte man selbst entscheiden...ist klar.
4UweGernsheim15. Januar 2020
Das sehe ich ebenfalls so! Wenn ich aus einem Verein oder einer Partei oder ... austreten will, wende ich mich dafür ja auch nicht an das Standesamt. Die Kirche kann die kirchensteuerliche Geschichte dann ja mit Standesamt oder Finanzamt oder wer auch immer dafür zuständig ist klären.
3BigDaddy315. Januar 2020
Warum? Der überwiegende Teil der Menschen die Austreten sind ja auch selbst nie aktiv eingetreten. Warum sollten sie dann ihren Austritt aus einer Organisation die in den letzten 2000 Jahren bis heute mehr Verbrechen begangen hat als jede andere Organisation die mir einfällt, vor einem Vertreter dieses Vereins rechtfertigen? Nur weil der Klerus in den letzten Jahren mal wieder gesalbt daherschwafelt und doch nur seinen eigenen Profit und politischen Einfluss im Auge hat?
2katrin2315. Januar 2020
wenn aber jemand richtig böse auf die Kirche, ist muss der Pfarrer auch das ertragen
1Grizzlybaer15. Januar 2020
Er hat Recht, dass manche gerne Erklären wöllen, warum sie austreten möchten. Auf dem Land würde ich darin dann aber einen Nachteil sehen. Denn der zuständige Pfarrer weis dann wer nicht mehr in der Kirche ist!