London (dpa) - Die britische Premierministerin Theresa May will das Parlament in London Medienberichten zufolge noch einmal um mehr Zeit für Nachverhandlungen mit der EU zum Brexit bitten. May will spätestens am Mittwoch eine Erklärung im Parlament über den Stand der Verhandlungen abgeben. Am […] mehr

Kommentare

9FichtenMoped10. Februar 2019
Den Briten wurde suggeriert, dass es einen Brexit gibt bei dem sich wirtschaftlich nichts ändert, bloß die populistisch formulierte 'Bevormundung durch die EU' entfällt. Das ein Brexit gravierende, sogar verherende, Auswirkungen auf die Wirtschaft, und damit dem Wohlstand, der Briten hat ist ihnen noch nicht einmal jetzt bewußt. Sie würden sonst retten, was noch zu retten ist und der Zollunion + Binnenmarkt zustimmen. Damit ist es jedoch nicht der versprochene Brexit. Der ist ein Oxymoron.
8tastenkoenig10. Februar 2019
Nicht missverstehen: May will nicht mehr Zeit von der EU, sondern vom Parlament für Nachverhandlungen mit der EU. Übersetzt heißt das, sie will die Zeit bis zum Austrittstermin mit absehbar ergebnislosen Gesprächen totschlagen, damit dem Parlament am Ende nur die Wahl zwischen dem ausgehandelten Austrittsvertrag und dem Hard Brexit bleibt, den es erklärtermaßen nicht will. Insofern hat die Opposition nicht Unrecht, aber darüber hinaus fällt ihr ja leider auch nicht viel Konstruktives ein.
7gabrielefink10. Februar 2019
Weiter monatelang aussitzen wird nicht funktionieren und nichts ändern.
6k40830010. Februar 2019
das beste wäre die Briten erneut abstimmen zu lassen - da haben etliche ihre Ansicht inzwischen geändert
5k40830010. Februar 2019
das ganze Austriittsgehabe absagen ohne Gesichtsverlust - geht wohl nicht
4The.Frytrix10. Februar 2019
@3 sie ist gegen den brexit... waere allerdings das selbe wie bei einem todeskandidaten... ich muss noch meinen Dr. Titel vor der todesspritze machen...
3Troll10. Februar 2019
May will mehr Zeit. Da frage ich mich: "Wozu?" Wenn sie nicht Brexitbefürworterin wäre, könnte man meinen, sie wolle Zeitschinden. Aber ihr kann es ja nur darum gehen, neues Sachen auszuhandeln. Und daß die EU nicht nachverhandeln will, ist schon gesagt worden. May meinte doch nach dem Mißtrauensvotum, sie hätte jetzt neue Ideen. Warum trägt sie die nicht einfach in Brüssel vor. Dann kann die EU festlegen, ob man weiterverhandelt oder nicht. Wenn nicht, braucht sie auch nicht mehr Zeit.
2k40830010. Februar 2019
@1 die ganzen Folgekosten für ex-EU Abgeordnete gehen in die Milliarden
1raptor23096110. Februar 2019
Zeitliches Verschleppen, ständige Neuverhandlungen wollen und immer neue Forderungen. Klar- Britannia will unbedingt raus aus der EU und will gleichzeitig die "Spieregeln" bestimmen! Am Besten, wenn die EU auch die anfallenden Kosten des Brexit zu 100 % übernimmt. Britannien will raus aus der EU möchte aber die dafür anfallenden Kosten nicht selber übernehmen - das sollen lieber die Anderen machen! Erinnert mich sehr an Trump: Eine Mauer gegen Mexiko bauen - auf Kosten Mexikos!